Ringen um Kompromisse beim Schutz der Natur im Elstertal

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In dem neuen Naturschutzgebiet Elstersteilhänge sollen alle bereits geschützten Gebiete zwischen Plauen und Elsterberg zu einem einzigen Reservat zusammengefasst werden. Doch es halten sich Bedenken. Nun gab es eine Bürgerversammlung.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Tauchsieder
    28.01.2020

    Eins sollte noch erwähnt werden. Der Umweltamtsleiter Pohl sollte hier nicht als Rechtsberater für die dortige Bevölkerung fungieren, wie man etwas verhindert. Er sollte sich hier mit aller Kraft seines Amtes und dessen ureigenste Aufgabe für den Erhalt der Natur einsetzen. Hoffentlich hat er wenigsten auch erwähnt, dass das gleiche Klagerecht den Naturschutzverbänden zusteht. Hier sollte man ihn doch daran erinnern, dass er und sein Amt erst vor kurzem eine gerichtliche "Klatsche" erhalten haben.
    Stichwort "Radweg"!

  • 4
    1
    Tauchsieder
    28.01.2020

    Wenn man sich den Artikel auf der Zunge zergehen lässt, könnte man beide Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Welche Unwissenheit herrscht eigentlich in der Elsterberger Verwaltung. Daraus resultieren dann auch die Kenntnisse der dortigen Bevölkerung, die auch nicht besser sein können. Die dortige Fläche(ehemals Enka) für den Industriestandort hat ein anderes Problem und nicht die Lage in der Nähe eines Naturschutzgebietes, sowie das Bauroth sieht. Es ist die Gesamtlage in diesem Tal, weite und umständliche Wege zur Autobahn. Man könnte zwar mit der Bahnanbindung punkten, dies scheint aber keinen hinterm Ofen hervorzulocken.
    Wie Hr. Pohl schon erwähnt hat sind die Grenzen des Industriestandorts bekannt und auch die des derzeitigen Schutzgebietes. Daran wird sich auch bei einem Zusammenschluss der einzelnen Schutzgebiete nichts ändern. Das sollte man den Leuten vermitteln, dass ist die ureigenste Aufgabe des Bürgermeisters und nicht irgendwelche Schreckensszenarien an die Wand zu malen. Als Arbeitsmittel für den Bürgermeister empfiehlt sich die Karte des Umweltministeriums die die Grenzen genau aufzeigt. Eine Aufweichung des Schutzgebietes an der "Gippe", so wie das Bauroth fordert, wird es mit Sicherheit nicht geben. Das kann er sich dort gleich abschminken. Der Eingriff in das Schutzgebiet durch die dortige Wasserkraftanlage "Franzmühle" ist mehr wie gravierend, da bedarf es nicht noch weiteren Handlungsbedarf durch Hr. Gläser.