Wer heute in Rente geht, erhält weniger Geld als ältere Rentner

Im Durchschnitt macht die Differenz mehr als 100 Euro aus. Und sie könnte noch wachsen. Insgesamt erhalten im Osten drei Millionen Rentner weniger als 1000 Euro im Monat.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    737474
    20.02.2020

    100 Milliarden beträgt der Bundeszuschuss, Tendenz steigend bei immer weniger Beitragszahlern durch Demographie und Wahlgeschenken wie Rente mit 63. Wer würde, wenn er die Wahl hätte, dieses Thema den Politikern überlassen?

  • 6
    0
    saxon1965
    20.02.2020

    Warum nur, zahlen in unsere Solidargemeinschaftsrente nicht alle ein, besonders die Beamten und Politiker, die es sich am ehesten leisten könnten und doch wohl auch als Vorbilder dienen sollten? Auch mancher Selbstständige, der nur all zu oft ebenfalls einer Altersarmut entgegen geht, sollte Beiträge zahlen um später eine auskömmliche Rennte zu erhalten und Selbstständige, die nichts verdienen, gibt es nicht!
    Wenn alle nach ihrem Einkommen einzahlen würden, nach oben offen und eine entsprechend gestaffelte auskömmliche Rente bekämen, die jedoch nach Oben gedeckelt wäre, dann bliebe sicher auch genügend für die Einkommensschwächeren im Rententopf. Einkommensstarke können jederzeit zusätzlich vorsorgen, aber Niemand bräuchte vor Armut im Alter Angst haben. Letztlich kann auch ein Millionär nicht gut leben, ohne den Frisör oder die Putzfrau. Deshalb muss die Solidargemeinschaft dafür Sorge tragen, dass es auch diesen beiden im Alter gut geht.
    Auch wenn ein gewisser Mindestlohn richtig ist, aber diesen immer weiter hochziehen, damit genügend in die Sozialkassen gespült wird, wäre auch falsch. Der schmelzende Unterschied zwischen ungelerntem Mindestlohnempfänger und schlechtbezahltem Facharbeiter wirft schon jetzt die Frage auf, ob sich Lernen und Bilden noch lohnen.

  • 4
    4
    CPärchen
    20.02.2020

    Oh mann... mir tut die junge Generation noch viel mehr Leid.
    Noch mehr Rentner, noch weniger Erwerbstätige, aber die Rentner bilden halt die größte Wählergruppe

  • 10
    4
    ASS
    20.02.2020

    Bis 2031 steigt das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre in Deutschland. Die Rentenhöhe liegt unter dem OECD-Durchschnitt. Dafür gehen viele Arbeitnehmer/innen Tag für Tag auf Arbeit. Meistens so um die 45 Jahre lang.
    Damit man mit dem Renteneintritt in der Altersarmut ankommt.
    Danke Regierung. Danke SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke, CSU.
    Vielen Dank.

  • 2
    1
    Zeitungss
    20.02.2020

    TOMICEK hat es in der heutigen Ausgabe zusammengefasst und bestens auf den Punkt gebracht.

  • 9
    2
    ChWtr
    19.02.2020

    In Österreich gilt die Rentenformel "80/45/65". Wer mit 65 in Rente geht und 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, erzielt rund 80 Prozent des Bruttolohnes, den er im Durchschnitt seines Berufslebens erzielt hat - wie gesagt, in Austria. Bei uns ist der Rentenanteil wesentlich geringer. Warum? Ganz einfach: der Rentenbeitrag bei den Ösis ist bedeutend höher als bei uns. Das war jedoch schon einmal ein Thema hier (...) - nichts Neues. Der Renteneintritt liegt bei 65 Jahren - bei Frauen (noch) bei 60 Jahren. Erst ab 2024 geht es schrittweise auf die 65.

  • 15
    0
    Zeitungss
    19.02.2020

    Was macht das kleine Österreich nur anders ??? Meine Verwandtschaft lächelt nur, denn sie kennen auch die Zustände in Deutschland. Zumindest halten wir die rote Laterne als eines der reichsten Länder. Veränderungen sind nicht in Sicht, es müssten Leute am eigenen Ast sägen, was unvorstellbar ist.

  • 23
    0
    saxon1965
    19.02.2020

    Warum schaut man sich bei unseren Nachbarn nicht besser funktionierende und gerechtere Rentenmodelle ab? Da berät eine Kommission Monate lang für teuer Geld und am Ende kommt doch wieder nur ein noch komplizierteres System heraus, was keiner nachvollziehen kann und bestehende Ungerechtigkeiten bleiben erhalten, weil anscheinend tabu?
    Wenn es prozentual immer weniger Beitragszahler gibt, dann liegt es doch auf der Hand, dass man auch Abgeordnete, Beamte und Selbstständige, in die Rentenkasse einzahlen lässt. Aber wen schert schon das Gerechtigkeitsempfinden der Mehrheit?!