Ab 2024 sind in Mittelsachsen weniger Schüler zu erwarten

Referatsleiterin Carmen Randhahn-Renner: Im Schuljahr 2019/20 wechselten über 59 Prozent der Großschirmaer Viertklässler aufs Gymnasium

Freiberg/Großschirma.

Nach einem leichten Anstieg wird die Anzahl der 6- bis 17-jährigen Mittelsachsen ab dem 2024 wieder sinken. Auf Oberschulen und Gymnasien wirke sich dieser Trend ab 2026 bzw. 2028 aus. Das sagte Carmen Randhahn-Renner, Leiterin des Referates Bildung im Landratsamt, in der jüngsten Stadtratssitzung in Großschirma. Dabei verwies sie auf die 6. regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung, die als Grundlage für die derzeit laufende Schulnetzplanung diene. Noch in diesem Jahr würden Mittelsachsens Kreisräte über den Plan beraten.

Im Schuljahr 2018/19 lernten laut Randhahn-Renner 103 Schüler an der Siebenlehner Grundschule und 106 an der Großschirmaer Grundschule. Im jetzigen Schuljahr sind es 100 Grundschüler in Siebenlehn, 106 in Großschirma. Von den 49 Viertklässlern aus beiden Schulen wechselten im vorigen August 29 Schüler, also über 59 Prozent, an eine Oberschule und 20 Schüler ans Gymnasium. Im Schuljahr 2018/19 besuchten von 311 Großschirmaer Schülern ab Klasse 5 201 eine Oberschule und 110 ein Gymnasium. Derzeit gehen von 303 Schülern ab Klasse 5 183 auf eine Oberschule und 120 auf ein Gymnasium. Die meisten Oberschüler besuchen die Oberschule Halsbrücke, gefolgt von der Dr.-Eberle-Schule Nossen, die meisten Gymnasiasten die Gymnasien in Freiberg, gefolgt von Nossen (beide tragen den Namen "Geschwister Scholl"). (hh)

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