Annikas Bild ziert 53.000 Adventskalender

Mit 12.000 Einsendungen haben sich in diesem Jahr so viele Kinder wie nie vorher am Malwettbewerb eines Energieversorgers beteiligt. Auf den Adventskalender hat es am Ende eine Einsendung der Hohndorfer Glück-Auf-Grundschule geschafft.

Hohndorf.

Mit dem Thema "Tierische Weihnachten" hatten sich viele Kinder in Grundschulen und Kindergärten direkt nach den Sommerferien beschäftigt. Aufgerufen hatte dazu der Energieversorger Eins, der seit 2008 einen Malwettbewerb zum schönsten Adventskalender-Motiv auslobt. Die Beteiligung ist von Jahr zu Jahr gestiegen. Während im ersten Jahr etwa 1000 Einsendungen gezählt wurden, sind nun 12.000 Motive eingereicht worden. "Wir bekommen unglaublich fantasievolle Vorschläge. Da wird gemalt und gebastelt, mit Glitzer und mit Beleuchtung gearbeitet. In diesem Jahr hatten wir sogar mit Vogelfutter verzierte Kalender", sagt Eins-Pressesprecherin Astrid Eberius. Doch letztlich kann es nur einen Sieger geben, denn das schönste Motiv kommt vorne auf den Adventskalender.

"Unsere Kunstlehrer reichen seit mehreren Jahren Bilder zu diesem Wettbewerb ein. Zum Gewinn gehört aber schon Glück dazu", so die Einschätzung von Schulleiterin Anka Hausmann. Das bestätigt Astrid Eberius. "Von den letzten zehn Motiven, die am Ende übrig waren, hätte eigentlich jeder gewinnen können." Dieses Jahr war das Glück der achtjährigen Annika Barth hold. Ihr Motiv mit expressionistisch anmutenden Darstellungen von Wildschwein, Fuchs, Schneemann, Rentier und Katze hat die Jury überzeugt und wurde auf insgesamt 53.000 Adventskalender gedruckt. Alle 98 Schüler der Glück-Auf-Schule konnten sich nun über einen solchen Kalender freuen: "Alle teilnehmenden Einrichtungen haben für jedes ihrer Kinder so einen Kalender bekommen", so Astrid Eberius. Das erklärt auch die hohe Zahl der Kalender: Nach 380 Einrichtungen im Vorjahr haben sich in diesem Jahr insgesamt 420 Kitas und Grundschulen beteiligt. Doch wie gelingt einem so ein Gewinnermotiv?

Für Annika Barth war es nicht die erste Beteiligung am Wettbewerb: "Als ich voriges Jahr nicht gewonnen habe, dachte ich: Nächstes Jahr schaffe ich es vielleicht." Vom Malen versteht die Drittklässlerin immerhin etwas, denn unter den Ganztagsangeboten ihrer Schule nutzt sie das Zeichnen. Trotzdem hatte sie auch noch einen Joker in der Tasche: "Die Idee habe ich durch meinem Bruder gehabt, der gerade Häuser in dieser Art gemalt hat." Astrid Eberius verrät, worauf die Jury am meisten achtet: "Es muss zum Motto passen, eine besondere Idee und schöne Details enthalten." Neben einem Geschenk für Annika gab es 500 Euro Siegprämie für den Förderverein der Schule. "Das Geld können wir sehr gut brauchen. Wir werden es für das Schuljubiläum im Jahr 2021 verwenden", verrät Vereinschefin Lydia Braune. Gefeiert wird dann das 130 jährige Bestehen der Schule und die Fertigstellung des Anbaus vor 120 Jahren.

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