CDU verschafft sich Distanz zur AfD

CDU will sich unter Parteichefin Kramp-Karrenbauer neu aufstellen

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    1
    Malleo
    10.12.2018

    Das „C“ soll programmatisch wieder in den Vordergrund gerückt werden?
    Da wartet aber verdammt viel Arbeit auf das Traumduo AKK - Ziemiak
    Ist das „C“ etwa in den letzten Jahren sogar ganz geschliffen worden?
    Eurorettung und die Mutter aller Probleme, die noch Milliarden auf Jahre verschlingen werden, dürften als Hinweis genügen.
    Wie soll man sonst die gesellschaftlichen Verwerfungen auf nahezu allen Politikfeldern im Land erklären?
    Wenn Frau Merkel in Marrakesch erklärt, dass „legale Migration Wohlstand“ schafft, muss sie ihren christlichen Wählern auch die Frage beantworten, warum sie seit 2015 illegale Migration in einem beispiellosen Umfang zulässt und den roten Teppich für Wirtschaftsflüchtlinge in die deutschen Sozialsysteme ausrollt.
    Sie unterstützt mit dieser Politik natürlich die Interessen der Wirtschaft nach billigen Arbeitskräften.
    Früher gingen die Kolonialmächte in die Länder, um sie auszubeuten, heute holt man die fittesten (reichsten) und über den Landesdurchschnitt qualifizierten Arbeitskräfte der Entwicklungs- und Schwellenländer ins eigene Land.
    Das ist Neokolonialismus pur.
    Damit wird ein Wohlstandsversprechen der sozialen Marktwirtschaft im eigenen Land sicher nicht einzulösen sein.
    Der Black Rock Kapitalismus macht wenige immer reicher und bedroht massiv die Mittelschicht, das klassische Wählerpotential der CDU.
    Eine Alternative für diese Wähler gibt es bekanntlich.
    Da Herr Merz die Landebahn ins Kanzleramt verfehlt hat und so die Werteunion ernsthaft über eine Parteineugründung nachdenkt, dürften AKK und Ziemiak erst einmal das Problem haben, die innerparteilichen Gräben wieder zuzuschütten.
    Die AfD schaut dabei genüsslich zu.

  • 8
    0
    gelöschter Nutzer
    10.12.2018

    Eine arbeitsfähige, stabile Regierung in einem Bundesland, die das Möglichste für den Bürger an Effektivität leistet, sollte in einer Demokratie wichtiger sein als alle Parteirivalitäten.

    Nebenbei könnte man denjenigen, die ihren Wählern das Blaue vom Himmel versprechen, ohne an Finanzierung zu denken, sehr locker den Schneid abkaufen, wenn sie denn gezwungen werden, Verantwortung zu übernehmen. Wie in einigen Bundesländern schon geschehen. Reden ist immer leichter als Handeln.

  • 10
    2
    gelöschter Nutzer
    10.12.2018

    Wenn sich die CDU jetzt nach ihrem Parteitag Distanz zur AfD verschafft, gab es davor offensichtlich keine oder sie war kaum zu bemerken. Man weiß nicht recht, wie das zu interpretieren ist. Vielleicht dahingehend, dass die bisherige CDU-Vorsitzende viel zu wenig gegen das Aufkommen einer Partei rechts der Mitte unternommen hat. Sehr verklausuliert. Oder doch gut versteckte Kritik?

    Die große Sorge des Leitartikels gipfelt in der Vermutung, dass es zwischen Beschlusslage und politischer Realität in einigen Bundesländern nach den anstehenden Wahlen in 2019 doch von der Notwendigkeit geprägte Diskrepanzen und Abweichungen geben könnte. Immerhin handelt es sich bei den bisher willkürlich Ausgegrenzten um demokratische Parteien, die weder verboten sind noch vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

    Auf das 'C' für christliche Werte zu pochen, erübrigt sich in einem wohlhabenden Land, in dem Kinderarmut, soziale Ausgegrenzung, Niedriglöhner, die kaum ihre Familien über Wasser halten können, an der Tagesordnung sind und wo Politik die gesellschaftliche Spaltung provoziert.

    Ist es möglich, dass sich die Ära des Moralisierens und der Wertediskussion langsam aber sicher, ihrem Ende zuneigt und die Welt eine Rückkehr zu Realpolitik und Pragmatismus erlebt, die zur Zeit noch als Populismus bezeichnet und verschrien ist, wie es verschiedentlich vermutet wird?