Das bedrohte Familienglück

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Die Rotmilane gehören zu den Attraktionen unserer Heimat. Fotoreporter Andreas Kretschel hat den Alltag der Greifvögel beobachtet. Aber die Eintracht ist in Gefahr.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Tauchsieder
    29.06.2019

    Ob sich da mal der Ornithologe Meyer nicht irrt. Der Vogelexperte Michael Kretschmer, ganz nebenbei MP von Sachsen, hat erst in seiner Aschermittwochsrede in Penig behauptet, dass es (wortwörtlich) mittlerweile mehr Rotmilane als Hühner in Sachsen gibt.
    Das hört natürlich der sächs. Landwirtschaftsminister und nebenbei auch mit der Umwelt etwas beschäftigte Hr. Schmidt und die WKA-Betreiber sehr gern. Er ist halt ein Tausendsassa, allwissend, eben ein MP für alle Fälle.
    Zu den anderen Kommentaren nur so viel, man sollte sich erst einmal mit der Lebensweise des Rotmilan vertraut machen. Mit diesem Wissen dann erklärt sich auch, warum es zu so viel geschredderten Rotmilane an den wunderschönen, sich in die Landschaft integrierten WKA kommt.

  • 9
    3
    cn3boj00
    29.06.2019

    Und immer die Keule mit den Windrädern - welch ein Unsinn. Bei uns im Vogelschutzgebiet gab es viele Jahre Rotmilane. Aber inzwischen hat die Landwirtschaft (WH Sachsenland und AG Langenchursdorf) auf den umliegenden Feldern, die mit zum Schutzgebiet gehören, Fakten geschaffen, sehr eintönige. Ackerkräuter weg, Insekten weg, Würmer weg, selbst Mäuse weg. Weniger Vögel, kaum noch Bussarde (die hier reichlich waren) und kein Rotmilan mehr. Die "Bauern" dürfen auch im Schutzgebiet Pestizide und Herbizide spritzen, denn eine "normale" Bewirtschaftung der Felder darf nicht untersagt werden, so Landespolitiker.
    Und ja, es gibt auch ein paar Windräder in der Umgebung. Aber es gibt bisher keinen einzigen Fall, dass ein Bussard oder Milan "gehäckselt" wurde. Vielleicht mag es irgendwo in Deutschland so einen Fall gegeben haben, aber das Thema wird nun genau so hochgespielt wie der böse Wolf. Letztlich soll es von den wahren Ursachen ablenken. Dass Windräder für das Aussterben von Vögeln verantwortlich sind ist genau so ein Märchen wie Rotkäppchen.

  • 8
    1
    christophdoerffel
    29.06.2019

    Das Problem sind nicht die Windräder sondern die Verarmung der Ökosysteme durch die riesigen Monokulturen und der Straßenverkehr.

    Die Quecksilberschleudern in Chemnitz und Lippendorf dürften auch einen erheblichen Anteil haben. Nur sind reduzierte Bruterfolge und höhere Sterblichkeiten weniger sichtbar als Tierkadaver nach Unfällen

  • 9
    1
    Maresch
    29.06.2019

    @701726: Dieser Artikel sollte für alle Befürworter einer intensiven Landwirtschaft zur Pflichtlecktüre werden, denn diese ist mit ihren pestizidverseuchten Monokulturwüsten hauptverantwortlich für die Zerstörung der natürlichen Lebensräume und dem Insektensterben und damit auch für den dramatischen Rückgang der Vogelpopulationen in Deutschland.

  • 4
    7
    701726
    29.06.2019

    Dieser Artikel sollte für alle Beführworter für Windräder zur Pflichtlektüre
    werden.