Erzgebirger schreibt Roman über seine Zeit als Bausoldat auf Rügen

Thomas Weigels Armeedienst liegt 32 Jahre zurück. Doch die Thematik ist aktueller denn je, meint der Autor.

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    ralf66
    15.06.2020

    @Deluxe, dass ist schon so richtig, ich gebe aber zu bedenken, dass Bausoldaten sich bei ihrer Entscheidung damals in der NVA keine Waffe in die Hand zu nehmen sich in eine Lage begeben haben, wo die Ableistung der Wehrdienstzeit eher schwieriger als mit der Waffe in der Hand gewesen ist, die wurden zum großen Teil nicht geschont, mussten unter teils unwürdigen Arbeitsbedingungen ihren Dienst ableisten nicht nur auf den Bau sondern auch in Fabriken Arbeiten verrichten, die dort der allgemeine Arbeiter nicht machen wollte mit Vernachlässigung des Arbeitsschutzes.
    Egal was hier gedacht wird, mit einem normal abgeleisteten Dienst in der NVA wäre vielen Bausoldaten einiges erspart geblieben, dass sind nachweisliche Fakten. Ich gebe hier noch einmal zu bedenken, dass nicht alle die den Dienst an der Waffe verweigert haben das auch aus Überzeugung taten.

  • 5
    1
    Deluxe
    15.06.2020

    Die DDR war das einzige Mitgliedsland des Warschauer Vertrages, in dem überhaupt eine Möglichkeit bestand, den Dienst an der Waffe zu verweigern.
    Das gab es zu jener Zeit in keinem anderen sozialistischen Staat.

  • 4
    3
    ralf66
    14.06.2020

    Nichts gegen rote Daumen, aber eine Gegendarstellung wäre mir lieber!

  • 5
    3
    Multileser
    14.06.2020

    In der DDR konnte man als bewaffneter Wehrpflichtiger auch zu den Grenzgruppen eingezogen werden. Dort konnte man in die Lage kommen, laut Befehl auf unbewaffnete Flüchtlinge schießen zu sollen. Auch dieser Punkt gehörte zu den Überlegungen Wehrpflichtiger in der DDR, den bewaffneten Dienst abzulehnen.

  • 6
    3
    ralf66
    13.06.2020

    Habe das Buch nicht gelesen und will auch keine Vorurteile hier anbringen, die Werdegänge zum Thema Bausoldat in der NVA werden durchaus sehr unterschiedlich gewesen sein, deshalb wird ein nur von einer Person geschilderter Werdegang in Romanform nicht verallgemeinert werden können und schon gar nicht der Wahrheit voll auf den Grund gehen können.
    Egal wie man zum System DDR und zum militärischen Dienst in der NVA, zum Dienst an der Waffe damals stand, viele die damals aus den unterschiedlichsten Gründen den Dienst an der Waffe verweigert haben, denn darum ging es in erster Linie taten das nicht aus Überzeugung und auch nicht vom Glauben her gesehen, dass waren durchaus auch Querulanten, Aufmöpfige gegen das System als Ganzes.
    Wer den Dienst an der Waffe aus christlicher Überzeugung ablehnte den kann ich bis heute nicht verstehen, denn Jahrhunderte lang ist man -Mit Gott- in den bewaffneten Kampf gezogen und bis heute stehen Christen mit der Waffe in der Hand im militärischen Dienst, im Kampfeinsatz.
    Jetzt zu dem was ich zum Thema Bausoldat mitbekommen habe, zwei Beispiele, der eine war ein reiner Querulant, der verweigerte den Dienst an der Waffe nicht aus christlicher Überzeugung wie man das in der DDR tat oder vorgab, er gab das nur vor, der zweite Fall, er war Christ, nach der Wende nahm er im Schützenverein die Waffe in der Hand.
    Jetzt wird man sagen ja Schützenverein, nein es gibt keine bösen und keine guten Waffen, Waffen wurden entwickelt zum jagen, zur Verteidigung und für den Krieg, selbst wer sich im Krieg unschuldig verteidigt muss muss töten.
    Ein kleines Beispiel zum Schluss, in der DDR waren die Kirchen der Glaube eher unerwünscht so kann man es bestimmt sagen, in Polen, ein streng katholisches Land sah die Sache eher anders aus, dort gab es im sozialistischen System den christlichen Glauben weiter es gab sogar Militärpfarrer, dort kannte man keine Bausoldaten.