Freiberger Alumna managt Geopark

Ab sofort kümmert sich Lisa Meyer um das Projekt "Sagenhaftes Vogtland". Vor der jungen Frau liegt viel Arbeit.

Freiberg/Schneckenstein.

Lisa Meyer startet beruflich durch: Anfang Juni ist die 28-Jährige als neue Managerin für das Geopark-Projekt "Sagenhaftes Vogtland" vorgestellt worden. Die Geowissenschaftlerin ist Alumna der TU Bergakademie Freiberg. Sie war an der Entwicklung des Konzeptes für das einmalige Geotop beteiligt.

"Der Geopark ist ein Gütesiegel für naturnahen und nachhaltigen Geotourismus sowie geologische und umweltrelevante Bildung von Schülern, Studierenden und allen naturwissenschaftlich Interessierten", erklärt Professor Thomas Seifert von der TU Bergakademie. Der Freiberger Lagerstättenexperte war an der Umsetzungsstudie zur Errichtung des Geoparks im oberen Vogtland im Auftrag des Vereins LAG Sagenhaftes Vogtland federführend beteiligt. Eine Besonderheit im Geopark ist demnach der "Schneckenstein", ein geologisches Naturdenkmal, das als circa 23 Meter hoher Felsen eine weltweit einmalige Quarz-Topas-Schiefer-Brekzie zeigt. "Die Topase des Schneckensteins sind zum Teil in Edelsteinqualität ausgebildet", so Seifert. Der neue Geopark sei deshalb auch ein Ansporn für die Lagerstättengeologen der TU Bergakademie, ihre Forschungsarbeiten rund um den Schneckenstein fortzusetzen und neue Erkenntnisse im Raum Erzgebirge-Vogtland-Krušnéhory zu gewinnen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Ein Termin dafür steht noch in diesem Jahr: Am 20. September, zum Tag des Geotops am Schneckenstein. "Dabei gibt es geologische Vielfalt auf kleinstem Raum zu entdecken. Die perfekte Möglichkeit, um einen Wochenendausflug ins Vogtland zu machen und die Region zu erwandern. So macht Geologie auch Laien Spaß", sagt Lisa Meyer.(bk/tm)

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