Geschäfte mit Plastikflaschen: Ein Nachbar, den keiner will

Uwe Röhn häckselt Einweg-Plastikflaschen. Die Schnipsel, die er aus ihnen macht, sind ein begehrter Rohstoff. Doch die Teile landen auch im Grünen.

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    1
    CPärchen
    11.02.2020

    Ich fühle mich nicht in der Lage, die Situation qualifiziert zu beurteilen, aber: ich hab einen Aufsprudler und kaufe nahezu ausschließlich Mehrweg oder Tetra-Pak... und das obwohl ich Ökos ablehne und mir Umweltschutz schnuppe ist.
    Weniger Plastikverbrauch, wo es leicht zu realisieren ist, würde den Bedarf an Recycling-Kapazitäten senken.

  • 7
    1
    cn3boj00
    11.02.2020

    Das Schreddern von PET ist eine wichtige Aufgabe. Dabei geht es ja um Müllvermeidung und Recycling. Um so eine Anlage zu betreiben, muss es Auflagen geben, die das was da zu sehen ist verhindern. Dass er dort eine Genehmigung hat ist schon unglaublich.
    Aber wir müssen auch über Alternativen nachdenken. Was nicht hier geschreddert wird, landet in Indonesien oder sonstwo. Ob im Ozean oder im Rückhaltebecken, aus Plastemüll wird Mikroplastik. Wer also soll unseren Müll verarbeiten, wenn nicht wir selber?
    Hohe Auflagen sind unumgänglich. Aber Behörden sollten nicht nur verbieten, sondern auch helfen, um passende Standorte auszuweisen. Andernfalls muss es zur staatlichen Aufgabe gemacht werden, da es nicht angeht, dass die Bürger alles, was notwendig, aber störend ist, nicht wollen, und am Ende solche Ergebnisse entstehen.

  • 2
    4
    Tauchsieder
    11.02.2020

    Sie begreifen es immer noch nicht "Mar...." hier geht es nicht um Wohlstandsmüll, so wie sie schreiben, hier geht es um Wertstoffe zum recyceln. Hier geht es auch nicht um die Konsumgesellschaft, hier geht es einfach um den Wertstoffkreislauf. Sie können ja ihr Mineralwasser in einer Milchkanne holen. Viele Bürger kaufen es in Plastikflaschen und geben diese im Handel wieder ab. Der Bürger und der Handel erwartet, dass dieses Pfandgut ordnungsgemäß verwertet wird. Die Leute die um diese Anlage herum wohnen haben es satt das der Wind ständig Plastikteile von dieser Firma in ihren Grundstücke weht. Nur weil dieser Herr es nicht schafft ordentlich mit dem ihn anvertrauten Wertstoffen umzugehen hat er noch lange nicht das Recht auf Kosten der Umwelt und den Bürgern sich eine goldene Nase zu verdienen. Und was sie mit Mikroplastik am Hut haben, tut mir Leid. Dieses Thema hat dieser Herr im Artikel ins Spiel gebracht - "... Abfälle seien ungiftig und würden "überwiegend" kein Mikroplastik enthalten ... ! Ja da haut´s dich nieder, da stehste nicht so schnell wieder auf, da weiß man das man es mit einem "Fachmann" zu tun hat.
    Also "Mar.....", lesen, lesen und nochmals lesen und dann natürlich begreifen.

  • 6
    3
    Maresch
    11.02.2020

    @Tauch. Blamiert haben Sie sich ja deutlich, da Sie Grundproblematik nicht kapieren!

    Der kleine Betrieb trägt weniger zum Mikroplastik bei als die Anwohner es selbst jeden Tag tun, die sich über einen angeblichen Umweltskandal beschweren.

    Wenn Sie so gegen Mikroplastik sind, benutzen Sie sicher auch kein Auto und ziehen sicher keine Kleidung aus synthetischem Material an, denn beides sind die Hauptverursacher von Mikroplastik, das tagtäglich ins Wasser gelangt!

  • 2
    7
    Tauchsieder
    11.02.2020

    Bevor sie sich hier weiter blamieren "Mar.....", lesen sie erst einmal den Text dieses Artikels. Das ist Grundvoraussetzung um hier mitzudiskutieren.

  • 7
    4
    Maresch
    11.02.2020

    @Tauch. Und Sie haben das Grundproblem nicht verstanden!

  • 5
    6
    Tauchsieder
    11.02.2020

    So "Mar.....", ich glaube sie haben den Sinn dieser "Übung" nicht verstanden. Völlig am Thema vorbei!

  • 12
    8
    Maresch
    11.02.2020

    Diesen Wohlstandsmüll hat nicht die Firma zu verantworten, sondern alle Menschen!

    Es ist lediglich das Spiegelbild einer perversen Konsumgesellschaft, wo fast jeder seinen Teil dazu beiträgt.

    In den Meeren sieht es nicht anders aus. Stört nur niemanden in der Wohlstandsgesellschaft wo die Prinzipien "Ich" und "Geiz ist geil" herrschen.

  • 14
    6
    Tauchsieder
    11.02.2020

    Wenn man jahrelang an seinem schlechten Image gearbeitet hat, braucht man sich auch nicht zu wundern, dass man weit und breit nicht erwünscht ist. Auch wenn es eine angebliche Zwischenlösung sein soll, hat er auch am Standort "Plamag" Umweltauflagen zu erfüllen. Bei solchen Aussagen wie : ... "Wir müssen dafür sorgen, dass nichts rumfliegt ... Meistens erfahre er es "hintenrum" ..., da kann man sich doch nur an den Kopf greifen. Ist der nie in seinem Betrieb, leidet er an Sehschwäche diese augenscheinliche Vermüllung zu erkennen? Auch die weitere Aussage, dass die Abfälle ungiftig sind und "überwiegend" kein Mikroplastik enthalten, ist doch eher ein Schenkelklatscher. Entweder hat er keine Ahnung, oder will die Bürger für dumm verkaufen. Es entsteht erst aus solchen Plastikteilen in der Umwelt Mikroplastik!
    Hier muss sich das Umweltamt die Frage gefallen lassen, warum man hier nicht eher massiv eingegriffen hat, dass Problem ist seit langem bekannt. Wenn er die Auflagen zu einem ordnungsgemäßen Betrieb nicht einhalten kann, muss er schließen.
    Das aus diesen bekannten Gründen die Pfaffengrüner diesen Dreck nicht vor ihrer Haustür haben wollen, kann man völlig nachvollziehen.