Grüner Energieminister kündigt starken Ausbau der Windkraft an

Wolfram Günther will die Erneuerbaren in Sachsen voran bringen. Doch mit 1000 Metern Abstand von Windrädern zu Wohnhäusern, sagen Planer, funktioniert das in der Region Chemnitz nicht.

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68Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    2
    ralf66
    14.01.2020

    @cn3boj00, ich habe es Ihnen glaube schon einmal geschrieben ich bin kein Experte, muss man das sein, um nur ein wenig realistische Zusammenhänge zu verstehen? Sie können gar nichts widerlegen, daß das so ist machen uns ganz viel andere Länder auf der Welt vor, die nach wie vor mit Kernenergie Strom machen und das auch weiter tun werden, es muss ja nicht jeder verstehen, warum sich Deutschland Energiepolitisch ins Abseits stellt. Um zu widerlegen, daß die Niederlande und Dänemark ohne Kohle- und Kernenergie auskommt folgende Zahlen, der Anteil der Energiegewinnung aus Kohle beträgt in den Niederlanden 23% als niedrigstes Wert bei viel Windauslastung 13%, dafür verbrennen die Holländer 72% Erdgas der Anteil an Kernenergie liegt bei ca. 3%. In Dänemark 27%, Kohleenergie aber keine Kernenergie, daß ist der einzige Punkt in dem Sie recht haben, bei den anderen Behauptungen, daß Holland ohne Kohle- und Kernenergie auskommt das stimmt nicht und das Dänemark ohne Kohleenergie auskommt stimmt auch nicht. Es kann auch gar nicht stimmen, was Sie da von sich geben, Windenergie ist wie immer und gehabt auch jetzt noch nicht speicherbar, wenn Dänemark und Holland keine Kohlekraftwerke hätte die als Speicher und Puffer dienen wäre es dort öfters dunkel!

  • 7
    0
    VaterinSorge
    14.01.2020

    Man kann überall nachlesen, dass es in den NL 2 aktive AKW's gibt, die eine Grundlast (stabil) von etwa 10 % sicherstellen, zudem etwa 20 % über Steinkohle verstromt wird und mehr als 50 % des Strombedarfs durch eigenes Gas gedeckt wird. Der Rest kommt von WKA`s die vorzugsweise in der Nordsee und landwirtschaftlich genutzten Gebieten stehen. Man muss auch wissen, dass das derzeitige BIP der NL von ca. 820 Mrd. € zu etwa 74 % von Dienstleistungen, ca. 24 % von Industrieproduktionen und nur etwa 2 % von Land- und Forstwirtschaft erbracht wir, hauptsächlich Öl, Gas und petrolchemische Produkte exportiert und Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge aller Art importiert werden. Also bitte keinen Sand in der Augen streuen und konstruktiv nachdenken, wie wir die CO² Reduktion hinbekommen, ohne an existenzieller Wirtschaftskraft zu verlieren. Es wird sicherlich Richtung alternative Energiespeicherung und synthetische Kraftstoffe gehen und nur ganz bedingt und unter besten Bedingungen Richtung Windenergienutzung. Also erspart uns die Diskussion ob 750 oder 1.000 m Abstand, die für Deutschland und speziell für Sachsen ist das eine der ungeeigneten Energieerzeugungsformen neben Photovoltaik oder Wasserkraft. Ich bleibe dabei, dass wir ein ausbaufähiges Nahverkehrsnetz, eine gute Infrastruktur im Bereich Industrie-Handel-Handwerk-Dienstleistung haben, dass wir in der Lage sind die wichtigsten Produkte selbst zu erzeugen und selbst zu verbrauchen und dass die größten CO² Einsparpotentiale im Transport als Frachtgut oder Passagier per Flugzeug, per LKW oder Paketdienst liegen. (Das Sachsen Weltmeister im Kreuzfahrtbuchen ist, ist demographisch und historisch begründet) Ich sehe regelmäßig hunderte polnische LKW mit Krefeldern Aufliegern von Amazon auf unseren Autobahnen und zig Amazon- Diesel - Kleintransporter in den Städten und Dörfern, die ausströmen, um neben DHL, Hermes, GLS oder UPS von Tür zu Tür zu hüpfen und die Motoren laufen lassen. Deshalb fahren nicht weniger Anlieferfahrzeuge zu Aldi, Lidl, Netto, Obi, Bauhaus & Co. Das ist der Krebsschaden. Die Wegwerfgesellschaft und ständige Verfügbarkeit, die hirnlose Überproduktion, der Wohlstand und das derzeitige Konsumverhalten. Das hat alles nichts mit Nachhaltigkeit und Verstand zu tun.
    Aber die Omas zu Umweltsündern abstempeln, wenn sie nicht ja zu allem sagen...

  • 1
    2
    Nixnuzz
    14.01.2020

    Solange der Energie-Wirkungsgrad nicht in % sondern in € oder $ berechnet wird, sind synthetische Kraftstoffe keine Marktrenner. 1974/75 stand wohl die Freiberger Anlage in Bocholt /NRW und wurde aus Kostengründen damals stillgelegt. Vielleicht mal bei COVESTRO oder Elastogran nachfragen, wie die das CO2 in die Syntheseanlage kriegen - und aus welcher Primärquelle?

  • 9
    8
    cn3boj00
    13.01.2020

    @Vaterins.., was hier Populismus ist sind die Beiträge von Ihnen und vom Experten ralf. Die Herstellung synthetischer Kraftstoffe benötigt bis jetzt sehr viel Energie. Wo soll die herkommen? Noch mehr Kohle oder noch mehr Atomstrom? So wie es sich ralf wünscht? Dessen Thesen habe ich schon mehrfach widerlegt, aber da ignoriert er geflissentlich. Ich kann dazu nur feststellen: Wenn es nach ralf ginge, wären die Volkswirtschaften von beispielsweise unseren Nachbarn Dänemark oder Niederlande schon längst am Ende. Die kommen ohne Kohle und ohne Kernkraft aus. ralf konnte bisher nicht erklären wie das gehen kann. Wissen Sie es?
    Was das Thema online-Handel angeht: Glauben Sie, die Dinge im Supermarkt sind nebenan auf dem Feld gewachsen? Das Zeug dort wird aus der ganzen Welt dahingekarrt. Und dann fährt Oma und Opa 5 mal in der Woche mit dem SUV dahin, weils jeden tag ein anderes Schnäppchen oder 3fach Punkte gibt. Versuchen Sie sich doch mal die Ökobilanz wirklich vorzustellen. Abgesehen vom globalen Warentransport, glauben Sie ob es besser ist wenn 100 Leute mit dem Auto in den Supermarkt fahren oder ein Elektrotransporter von DHL 100 Leuten ihre Sachen nach hause bringt? Das soll kein Plädoyer für den Onlinehandel sein, aber man muss schon etwas weiter denken.
    Und da Sie Amsterdam und Kopenhagen erwähnt haben: die liegen bekanntlich in Ländern, die ihre Energie inzwischen vorrangig mit Windkraft gewinnen (siehe oben). Und wo die Leute sehr glücklich sind und nicht gegen Windräder protestieren. Wissen Sie wie weit 750 m sind? Da muss man 10 Minuten laufen.
    Und wissen Sie, dass in den Niederlanden und in Dänemark die Energiepolitik von konservativen Politikern gemacht wird? Die brauchen keine "dummen" Grünen dazu, dort sind auch konservative klug genug.
    Nun stellen Sie sich vor, der Scheuer würde Parkgebühren von 5 Euro pro Stund in den Städten fordern, dazu statt eine Ausländermaut eine Innenstadtmaut. Sie finden das gut? Komisch, in Deutschland kommen nur Grüne auf solche Ideen, die Sie gut finden, aber das sind doch dumme Populisten? Wo ist da die Logik?

    Aber eigentlich wollte ich etwas ganz anderes schreiben. Denn manchmal habe auch ich Zweifel an der Intelligenz der grünen Politiker, nur aus anderen Gründen. Man hat ein Windenergiekonzept erarbeitet. Das basiert auf 750 Meter Abstand und war sicher nicht billig. Nun kommt ausgerechnet der Günther und sagt 1000 Meter reichen. "Wir haben uns das angeschaut". Was hat er sich angeschaut? Die Pläne sind nun für die Tonne. Genau da zweifel ich dann

  • 4
    3
    Haju
    13.01.2020

    Auch vor dem Hintergrund, daß der Elektroenergieverbrauch nur 15% des Energieverbrauches ausmacht, werden synthetische Kraftstoffe aber hauptsächlich nur die Rolle eines "Pumpspeicherwerkes" erfüllen können: wenn abends die E-Autos aufgeladen und die E-Heizungen der Wohnungen wieder hochgefahren werden, federn diese Kraftstoffe den immensen Energiebedarf zu diesen Zeiten ab. Natürlich muß der (E-)Energieaufwand für synthetische Kraftstoffe durch andere Träger der zeitweisen überschüssigen Grundlast geliefert werden. Öl- und Gaskraftwerke (ob nun regenerativ oder nicht) sind da natürlich sinnlos, da man diese Energieträger ja auch gleich direkt in PKW und Speicher für Heizungen abfüllen kann. Hier könnten aber gerade der öffentliche Fuhrpark und Heizungen öffentlicher Gebäude eine Vorreiterrolle spielen, da hier eine Selbstbesteuerung der Kraftstoffe sowieso sinnlos wäre und gerade die Luft von Großstädten könnte sauberer gehalten werden.
    Synthetische Kraftstoffe sind auf alle Fäller sinnvoller, als die riesige Lithium-Powerbank im Keller für eine paar Aufladungen des E-PKW.
    Daß die Entwicklung/ Produktion synthetischer Treibstoffe kaum gefördert wird, ist das Eingeständnis, daß Wind und Sonne sowieso nicht (bzw. niemals) die erforderliche Grundlast (weitaus höher als heute, da noch lange nicht der Gesamtenergiebedarf elektrifiziert ist/ sein wird - s.o.) liefern können.
    Aber: da man trotzdem wohl bereits Nachbarländer als "Pumpspeicherstaaten" nutzt (welche in Spitzenzeiten die Gasturbinen für Deutschland anlaufen lassen), könnten dies eigene Turbinen mit synthetischen Kraftstoffen leisten, die mit ansonsten exportierter Elektroenergie produziert werden könnten.
    Jedenfalls sind synthetische Kraftstoffe sinnvoller als eine riesige Litium-Powerbank im Keller für ein paar E-PKW-Aufladungen.

  • 8
    6
    VaterinSorge
    13.01.2020

    Ja Ralf66 dem kann ich nur zustimmen, dass Grünenpolitik mehr Populismus, Aktionismus und Lobbyismus als Sachverstand oder gar Intelligenz ist. Sieht man sich die einzelnen Bildungsbiographien jener Politiker an, erklärt sich vieles. Ich weiß nur ganz sicher, dass wir genau an dem Ast sägen, auf dem wir alle sitzen und auf dem auch so gern alle anderen sitzen möchten, außer natürlich den oben erwähnten Populisten. Man muss aber den Ast nicht absägen, so lange man darauf sitzt, sondern eine alternative Sitzgelegenheit schaffen. Die gibt es jedoch nicht für Lau sondern kostet schon mal einiges an Energie, Ideen und natürlich Geld. Aus zuverlässiger Quelle ist mir bekannt, dass der Öko-Sprit weniger als 1 € pro Liter kosten kann und daher an der Tankstelle vielleicht 1,30 € kosten sollte. Jetzt kommen die Öl-Lobbyisten.... Was können sie bei abschwellenden Ölquellen und steigenden CO² Werten entgegen setzen? Windkrafträder?

  • 10
    5
    ralf66
    13.01.2020

    Ich denke der katastrophale Fehltritt aus der Kernenergie auszusteigen, der wird sich in nicht so langer Zeit korrigieren, daß wird rückgängig gemacht werden müssen, bis dahin muss der Neubau von Windenergieanlagen dort wo man es wiedermal vor hat verhindert werden, die Bürger müssen hier zusammenhalten, grüne Klima- und Umweltpolitik ist Lobbyismus und stellt eine Verindustrialisierung großer weiter Landstreiche dar.

  • 5
    5
    Zeitungss
    13.01.2020

    @Lexis...: Auch Profiteur des EEG ???? Kosten für das EEG sind demnach keine Kosten, mit dem kleinen Unterschied, man ist auf der Zahlerseite oder Einnehmerseite. Der Freiberger Anlage kann man zumindest für die Zukunft etwas abgewinnen, wo bei der Windmühlentechnik der Grünen zur Ablösung der heutigen Technik schon starke Zweifel aufkommen (Grüne ausgenommen).

  • 6
    3
    Lexisdark
    13.01.2020

    @Vater.... Sie vergessen bei der erwähnten Anlage in Freiberg leider die Kosten. Bis dort mal günstiger Sprit raus kommt, den der deutsche Bürger auch bezahlen will oder kann, dauert es Dank der Erdölkonzerne noch eine ganze Weile. Auch die in Sachsen entwickelte Biofabrik wäre eine große Hilfe bezüglich unseres Mülls, aber zu teuer. Man regt sich lieber über die paar Milliarden für EEG auf, über die Billionen, die woanders versickern, aber nicht. CumEx ist halt zu kompliziert für manche Empörte.

  • 5
    5
    VaterinSorge
    13.01.2020

    serstoff und Methanol enthält, also absolut CO² neutral ist und sogar CO² in großem Stil verarbeitet (Wie Bäume und andere Pflanzen). Diese Anlage hat "Industriestatus" und 16.000 Liter des synthetischen Benzins sind bereits an bekannte Automobil- und Motorenfirmen zu Testzwecken versandt. Nordeuropa, Brasilien und Südamerika hätten großes Interesse bekundet, Deutschland bedauerlicher Weise nicht, obwohl aus Deutschland die Förderung kommt. Selbst China geht von der Elektromobilität weg zur Wasserstofftechnologie und wir sollen dem Verspargeln der Landschaften zustimmen? Warum? Schaffen wir doch lieber diesen Paketdienst- und Onlinehandelwahnsinn ab. Müssen wir den schon Lebensmittel, Taschentücher oder Waren des tägl. Bedarfs online bestellen und über etliche Kilometer, überkontinental transportieren lassen? Reicht da nicht einmal der Fußweg um die Ecke? Pflanzen wir doch einen oder mehrere Bäume auf den stillgelegten, von der EU für Brachland subventionierten Agrarflächen. Schaffen wir Kombinationen aus verschiedenen Mobilitätsarten zu gleichwertigen Verhältnissen. In Tokyo (19 Mio. EW) darf man nur ein eigenes Auto besitzen, wenn man einen eigenen Parkplatz nachweisen kann. Da läuft der ÖPNV und die Mobilität, wer das nicht möchte, geht in einen der nicht weniger attraktiven Vororte. In Kopenhagen oder Amsterdam ist der städt. Personennahverkehr mit dem individuellen Radverkehr durch ganz besondere Schnellradwege auf Augenhöhe, der PKW Einsatz eigentlich umständlich und unpopulär, da die Maut- und Parkgebühren immer höher werden, je weiter man sich dem Zentrum nähert.
    So würde man vielleicht CO² und Feinstaub aus den Städten bekommen, aber bestimmt nicht durch wohnortnahe Windräder...

  • 5
    3
    VaterinSorge
    13.01.2020

    Es ist wohl unumstritten, dass die Menschheit, die aus fast 8 Mrd. Erdbewohnern, also fast 100 mal so viele Menschen wie es Deutsche gibt, im Laufe der letzten 10 Jahre für einen enormen Anstieg der CO² Emissionen gesorgt haben, der zum beschleunigtem Klimawandel führte. Aber warum sollen denn nun ausgerechnet Windräder und Elektromobilität dazu führen, diese CO² Emissionen zurückzufahren und den Klimawandel und die Erderwärmung zu stoppen? Die Windräder sind weder aus Bambus oder anderen natürlich abbaubaren Stoffen, noch ist bekannt, ob die Produktion von WKA, der Transport und künstliche Speicherung des Stroms überhaupt Überschüsse produzieren können, noch ist unumstritten, dass wenn tatsächlich alle Maßnahmen greifen würden, dass es maximal 2 % der Weltproduktion von CO² betreffen könnte. Am 19.12.2019 strahlte der Sachsenspiegel einen Bericht über eine Anlage in Freiberg aus, die in der Lage ist aus Abfall, CO² aus Industrie- und Heizanlagenabgasen und Ökostrom Benzin und Kerosin herzustellen, der anstatt Kohlenstoffen und Aromaten, Was

  • 3
    6
    Zeitungss
    12.01.2020

    @ChWtr: Hier wurde lediglich die Umgehung und die Heiligsprechung der Marktwirtschaft an Hand des EEG in dieser neuen Form h i n t e rfragt, Erklärung dazu gibt es keine, man kann es auch nicht. Der eingefleischte Marktwirtschaftler wird es auch nicht verstehen, außer er profitiert selbst davon. Sollten Sie Nutzer dieser Kuriosität sein, erklärt es das natürlich. Der Bäcker um die Ecke usw. hat diese Vorteile nicht, wie es auch ralf66 meinte.
    Die Frage ist demnach, wie geht es in Zukunft weiter. Ich glaube nicht, dass sich der Michel in Zukunft vor jeden Karren spannen lässt, was jetzt nichts mit Technik zutun hat. Hier trägt der Privatkunde die Kosten, Großverbraucher sind ausgeschlossen und die Einnahmen der Profiteure mehr als gesichert. Ja, genau so habe ich als Umschüler zur Wende die Marktwirtschaft mit seinen kleinen Besonderheiten gelernt und andere Mitstreiter auch.

  • 10
    7
    ralf66
    12.01.2020

    @ChWtr, man braucht nicht weit wegzufahren um im Ausland zu sein, Tschechien reicht da schon um zu sehen, daß es anders Ihrer Ansicht schon sehr große Fortschritte im Ausland gibt, die richtig sichtbar sind, leider scheinen Sie das aber nicht zu wissen, es sind in kürzester Zeit auf sehr großen Flächen viele Industriebetriebe größeren Ausmaßes entstanden, so etwas sieht man in Deutschland nur in Ballungsgebieten und in Großstädten, die Löhne sind gestiegen, so daß die bald nicht mehr in Deutschland arbeiten werden, der Zustand der Straßen und die Anbindung an die Industriezentren ist gut, der Ausbau des Straßen und Autobahnnetzes geht voran, es gibt prozentual viel mehr Wohneigentum als in Deutschland, die fahren wenn man so sieht alle deutschen PKW-Typen und davon nicht gerade die Kleinwagen, die Landwirtschaft arbeitet mit modernster Technik, überall werden neue Eigenheime gebaut und alte Gebäude werden wieder hergerichtet, in Tschechien sieht man förmlich, daß Geld unter den Menschen ist, ich habe mich mit Kennern dieser ganzen Sachlage öfter unterhalten, die sagen alle, Tschechien macht sehr gute Fortschritte. Tschechien hat zwei ganz entscheidende Vorteile wo ihnen sehr viel Geld erhalten bleibt, was dann anders gut zum Einsatz kommen kann, sie machen keine Energiewende alla Deutschland und sie vertreten eine ganz andere Asyl- Zuwanderungs- und Ausländerpolitik als wie Deutschland.

  • 6
    6
    Haju
    12.01.2020

    @Inke
    Sie haben die letzten Sekunden der Sendung nicht angeschaut, wo es hieß: "Die Frage ist: Wie können wir dieses Problem lösen?"
    Mit Windrädern und KKW-Abschaltung jedenfalls nicht:
    ""Im Jahr 2012 wurde berechnet, dass die zu diesem Zeitpunkt während der vergangenen 20 Jahre betriebene und umgesetzte Klimapolitik die globalen CO2-Emissionen um weniger als 1 Prozent reduziert hatte. Zugleich sind bis 2014 bereits mehr als 1000 Milliarden Dollar allein in Europa für Geothermie-, Wind- und Sonnenenergieprojekte ausgegeben worden. Diese „erneuerbare Energien“ wiederum decken heute aber gerade einmal einen Anteil von 1,8% der Weltenergieversorgung."
    Aus den sechzehn Klimafragen (klimafragen.org) an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die am 31. Januar 2020 eingereicht werden. Bis dahin werden noch Mitzeichner gesucht.
    Man wird also auch mit zig Billionen faktisch NICHTS erreichen.
    Ansonsten enthält der Beitrag die woanders ausdiskutierten Unseriostitäten und Fehler, wofür hier jetzt der Platz fehlt.

  • 7
    7
    ChWtr
    12.01.2020

    Mir ist sehr wohl bewusst, dass ich dich nicht mit hohlen Phrasen bekehren kann, @VaterUnser. Diese Absicht liegt mir völlig fern, da zwecklos.

    Wenn ich jedoch lesen muss: starke Wirtschaft etc., vor allem aber "Mir fallen fast keine nennenswerten Produkte ein, auf die ich nicht verzichten könnte" weiß ich, mit wem ich es zu tun habe.

    Auf dieser Grundlage kann man nicht diskutieren.

    Wirtschaftswachstum, no renunciation - genau das ist es, was kaputt macht. Nämlich die Umwelt, das Klima und letztendlich den Wohlstand und die (Welt)Wirtschaft.

    Da sind die paar Solarzellen und Windmühlen pillepalle.

    Da du mich direkt angesprochen hast: solche egoistischen Menschen wie du können es, ja werden es nie verstehen. Und das ist der Krebsschaden.

  • 8
    7
    VaterinSorge
    12.01.2020

    Genau ChiWtr, auf dieses hohle und primitive Gescwafel haben wir alle gewartet. Den genannten Nachbarländern geht es nicht gut, weil ihnen Wirtschaftskraft, Visionen und Wohlstand fehlen. Mir fallen fast keine nennenswerten Produkte ein, auf die ich nicht verzichten könnte. Verheerende Feuer in Australien, Eisstürme in Kalifornien oder abschmelzende Polkappen sind sicherlich eindämm- aber nicht vermeidbar. Da helfen keine 1.000 oder 500.000 Windräder, keine E- Mobilität, die zusätzlichen Strom braucht. Da helfen in erster Linie eine starke Wirtschaft, der Wille der Menschen ohne Angst die Schritte zu gehen, die Ehrlichkeit der Politiker schwachsinnigen Lobbyismus auszugrenzen. Es müssen gemeinsam Vorraussetzungen geschaffen werden, die z.B. in Freiberg und nicht in Dubai oder so stehen, oder?

  • 10
    7
    ralf66
    12.01.2020

    @Inke, Terra X, daß glauben Sie na schön, wissen Sie, dieses Thema Klimaerwärmung gemacht vom Mensch durch CO2 kann man den Menschen ganz leicht schmackhaft machen, weil sie können das nicht persönlich nachprüfen was man ihnen dazu erzählt, weiter gehen viele Menschen davon aus, daß das was man ihnen in den Medien vorsetzt 100% stimmt, meine Quelle ist das EIKE-Institut und andere unabhängige Wissenschaftler weltweit,
    diese wissenschaftlichen Aussagen zum Klima sind für mich plausibler, realistischer und malen nicht schwarz, wie die der staatlich bezahlten Wissenschaften weltweit. Das man uns Tag für Tag den Weltuntergang vor predigt, danach man uns neue Abgaben und Steuern präsentiert, eine Energiepolitik betreibt, die kein Land der Welt so mitgeht, grüne Industrien bevorzugt und stärkt, per Gesetz EEG regelt das der wieder erneuerbarer Strom abgenommen werden muss, daß alles macht Sie nicht stutzig, stutzig macht Sie nur das, was Sie nicht nach prüfen können, die Erderwärmung auf Grund von CO2, woran der Mensch angeblich dafür der Schuldige ist. Naturkatastrophen sind der letzte Beweis, daß diese These stimmt, Naturkatastrophen gab es schon immer, jetzt wird aus gutem Grund sehr häufig und drastisch darüber berichtet. Ein Beispiel unter Gletschern die angeblich wegen der Erderwärmung durch den Menschen weit zurückgegangen sind fand man große Baumstümpfe also müssen diese Gletscher schon mal viel weiter sich zurückgezogen haben, weil dort mal riesige Bäume standen.

  • 7
    11
    ChWtr
    12.01.2020

    Ich schreibe es nochmal und immer wieder. Was schreibt Inke falsch? Was?

    Habt ihr euch den letzten Artikel von Inke wirklich durchgelesen? Eine fundierte Antwort darauf kann nur lauten: JA - so ist es!!!

    Ihr könnt euch noch so viel aufregen über EEG, Windkraft und Solar. Und über die daraus existierenden Ungerechtigkeiten (Bäcker vs. Windmüller).

    Wisst ihr, womit ihr ein grundsätzliches Problem habt?

    Am bedingungslosen Festhalten Altbewährten und dabei vernagelt nicht sehen können, dass ringsum die Welt zusammenbricht. Und die bricht beispielsweise auch bei den "Atom-Franzosen und Atom-Belgier", "Atom-Tschechen und Atom-Ungarn" und "Kohle Polen" zusammen. Überall. Auch in Australia - weit weg (...)

    Das ist das Problem und nicht die EEG und der benachteiligte Bäcker.

  • 4
    5
    Zeitungss
    12.01.2020

    @ralf66: Ich frage mich auch, warum die Marktwirtschaft hier außer Kraft gesetzt wird. Das EEG in der jetzigen Form widerspricht unserer heiligen MW in jeder Form. Ihr Beispiel mit dem Bäcker hatte ich vor einiger Zeit schon einmal in den Ring geworfen, wurde aber von den Profiteuren des EEG ausgepfiffen, was natürlich nachvollziehbar ist. Jeder Windmüller darf, wenn er will und kann, investieren und seinen Strom an de Strombörse an den Mann bringen, Angebot regelt die Nachfrage und den Preis.
    Das EEG ist ein Spitzenproduckt der Markwirtschaft und als Umschüler in die heutige Zeit hätte ich mir alles vorstellen können, nur das gerade nicht.

  • 5
    6
    ralf66
    12.01.2020

    @Nixnuzz, daß war wieder was, was sie aufschnappen konnten, ich will's erklären. Windräder die vor ca. 25 Jahren gebaut wurden hatten einen hohen Aufwand an Wartung, Pflege und Reparatur, deswegen haben sie bis heute durchgehalten, daß daran die Windmüller nicht Pleite gegangen sind und noch massig Profit gemacht haben war dem zu verdanken, daß die Errichtung gefördert wurde, der Betrieb garantiert wurde durch die gesetzliche Verpflichtung, gemacht von der Regierung (EEG), der Strom der erzeugt wurde, der mußte von den Energiekonzernen abgenommen werden, der Strom der erzeugt wurde von den Windmüllern wurde auch noch höher im Preis entlohnt wie der Kohle- und der Atomstrom. Ein feines Geschäftsmodell, jeder Bäcker wäre froh, wenn die Regierung Ihm eine gewisse Anzahl von Kunden per Gesetz zuweisen würde, die bei ihm kaufen müssen, der Preis für die Waren wird dann zu Gunsten des Bäckers auch noch staatlich geregelt, wissen Sie wie das Geschäftsmodell genannt wird, kommunistisch- sozialistische Planwirtschaft unter Ausschluss jeder Konkurrenz, ein Eingriff in die so geheiligte Marktwirtschaft. Kein Windrad würde sich ohne diese beschriebenen Vergünstigungen für die Betreiber drehen, weil es sich niemals lohnen würde.

  • 7
    6
    Inke
    12.01.2020

    Fakt ist, wir müssen dringend unsere Treibhausemissionen reduzieren. Dazu sollten wir die vielen Möglichkeiten nutzen, die sich uns heute bieten. Solar und Wind helfen bereits dabei, werden es aber allein nicht leisten können. Jeder sollte Bäume pflanzen, wenn es ihm irgendwie möglich ist. Hab gerade Terra X angesehen. Die Treihauswirkung von CO2 wird hier anschaulich experimentell nachgewiesen. Methan und Lachgas aus der Landwirtschaft wirken noch zigfach intensiver. Es gibt keine Ausreden mehr dazu! Wir haben ein echtes Problem und müssen jetzt dringend handeln. Schaut euch die verheerenden Brände in Australien an. Forscher können mittels Hochleistungsrechnern nun auch den Anteil des Klimawandels an bestimmten Wetterereignissen nachweisen. Alles im Video zu sehen.

    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/klima-wandel-forschung-100.html

  • 5
    6
    Einspruch
    11.01.2020

    Ja, aber die wenigsten wollen diese durch Flauten unsichere Energieerzeugung, die nur den Windmüllern die Taschen füllt und den Strompreis in die Höhe treiben.
    Vielleicht denkt der Herr einer politischen Minderheit mal bei seiner Politik daran und versucht Politik fürs ganze Volk zu machen.
    Bei Windstille wird dann wohl Atom oder Kohlestrom teuer eingekauft, von den Nachbarländern?

  • 6
    2
    Nixnuzz
    11.01.2020

    "..kurzlebig sind die Maschinen extra noch, die vor ca. 25 Jahren errichtet wurden werden heute ersetzt,.." WoW! - Solange haben die gehalten?! Schätze die Abschreibungen etc. für diese Dinger lagen unter 10 Jahren! Die ersten Exemplare wurden doch noch aus vorhandenen Materialien/ Getrieben gebaut, die die Anforderungen in den Gondeln garnicht kannten. Das was heute spezifiziert und Typ-gerecht in den Gondeln sitzt, dürfte auch nicht länger als 10 Jahre halten. Alles darüber läuft wirklich auf Gewinn hinaus. Aber so wie wir SOLARWORLD verbraten haben, engagieren wir uns ja jetzt auch für die WKA-Hersteller im Emsland.

  • 6
    4
    ralf66
    11.01.2020

    @Nixnuzz, ja die investieren teilweise dann im Ausland, wenn der Widerstand in Deutschland wächst, was wollen Sie damit beweisen, daß ohne Energiespeicher Windstom geht, nein die brauchen dort auch zum Ausgleich die herkömmlichen Energieträger und stellen mit Windstrom nicht alleine Strom her sonder nebenher, daß geht hier und z.B. in Tschechien nicht und der Widerstand gegen Windkraft wächst auch im Ausland. Windräder werden weltweit zur Zeit deswegen errichtet, weil man Voraussetzungen geschaffen hat gutes Geld damit zu verdienen, daß ist das ganze Geheimnis, kurzlebig sind die Maschinen extra noch, die vor ca. 25 Jahren errichtet wurden werden heute ersetzt, sie sind zum Teil veraltet und maschinell fertig, wenn man 25 Jahre gut Geld verdient hat, wird sich wohl auf der gleichen Masche mit einer Neuinvestition noch einmal 25 Jahre gut Geld verdienen lassen, übrigens egal wo auf dieser Welt! In China baut man nebenbei Windparks modernisiert oder baut auch neue Kohlekraftwerke, das macht man in den USA so, in Tschechien zum Beispiel auch, andere wieder bauen die Kernenergie aus modernisieren sie und bauen auch paar Windparks nebenbei, keiner von denen ist bis jetzt wirklich auf die Idee gekommen, alleine mit wieder erneuerbaren Energieträgern Strom herzustellen, keiner, weil die wissen das geht nicht. Deutschland macht hier die einzigartige Ausnahme, in 15 Jahren wenn die letzten Kohle- und Atomkraftwerke dicht machen, bezieht man eben das Wind- und Solarstrom funktioniert in den Zeiten von Flauten, Windstille, Dunkelheit und Stillstandszeiten den Strom aus dem umliegenden Ausland, wo das CO2 sparend ist weiß zwar keiner, wenn die mehr verbrennen und wir nichts mehr, aber wahrscheinlich meinen unsere Politiker wir leben hermetisiert unter einer großen Käseglocke und atmen dann nur noch unsere grüne territorial begrenzte Luft ein.

  • 5
    2
    Nixnuzz
    11.01.2020

    Ich gehe mal davon aus, das die Manger bei RWE von der vielfach argumentierten Negativ-Stromversorgung keine Ahnung haben und dafür dann im Ausland in Ökostrom-Produktion investieren.

  • 8
    6
    ralf66
    11.01.2020

    @Nixnuzz, Glaube und Überzeugung sind so eine Sache, man kann durchaus auch von der falschen Sache überzeugt sein. Realismus und Tatsachen sind da eher gefragt. Können Sie mir vielleicht mal erzählen warum wir in Deutschland eine Energiepolitik betreiben die völlig daneben ist und im Ausland das so nicht stattfindet. Das die Wind- und Solarenergietechnik technisch unfertig ist, nicht den Anforderungen entspricht und wahrscheinlich so auch nie entsprechen wird um damit konstant und ausreichend Strom herstellen zu können, können Sie wohl kaum ableugnen, ja deswegen werden diese Spargel trotzdem errichtet, ich weiß und sehe es auch, Strom kann man mit diesen Anlagen machen das sieht man ja, daß streitet doch keiner ab, aber es geht nur deswegen, weil der fehlende Energiespeicher, denn Wind- und Solarstrom ist nicht speicherbar, es kann bei Dunkelheit, Windstille oder Flauten nur wenig bis gar kein Strom erzeugt werden, Überschußstrom bei viel Wind nicht gespeichert werden, und das wird zur Zeit mit Kohle- und Atomstrom ausgeglichen oder stimmt das etwa nicht, wenn aber Kohle und Atomstrom nicht mehr da ist in 15 Jahren, haben wir paar Pumpspeicherwerke, paar Holzkraftwerke, paar Gaskraftwerke, Solarenergieerzeugung und den größten Anteil Windenergieerzeugung, die Pumpspeicherwerke Gas- und Holzkraftwerke werden keinesfalls ausreichen um bei Windstille, Windflauten und Dunkelheit soviel Strom zu erzeugen, daß man den Ausfall der Windkraft- und Solaranlagen überbrücken kann, so sieht es aus und wissen Sie was dann passiert, es wird nicht dunkel, nee da springt dann ausländischer Kohle- und Atomstrom ein, diese Tatsache, so wird's werden, wird dann aber tunlichst nicht an die große Glocke gehängt und so wird man ganz nach grüner Manier sagen, na seht her geht doch mit Wind und Solar.
    Diese Energiewende ist der pure Lobbyismus und reine Ideologie weiter gar nichts.

  • 7
    2
    Nixnuzz
    11.01.2020

    @Inke: Bleiben Sie standhaft und wie auch andere Ihrer Überzeugung treu. "Meine" nächste WKA ist ca. 800m von meinem Kopfkissen entfernt. Bei geeigneter Wetterlage ist der Flügelschlag des Schnell-Läufers im Sekundentakt deutlich wahrzunehmen. Die nächste nicht-öffentliche Solaranlage schwebt 5 Meter über dem Kopfkissen. Solange man per Rechenschieber beweisen kann, das derartige Anlagen rein garnix zur täglichen Stromversorgung beitragen, sollte dann den Rechenkünstlern der Abbruchhammer in die Hand gegeben werden, um das was funktioniert, auf Steinkohle und Uranerz zurücktritieren. Etwaige Investitionen und deren Kredite haben die Erbauer dann selbstverschuldet zu begleichen. Eine Frage hab ich dann doch noch: Bei dem immensen Flächenverbrauch unterhalb von WKA's - kann der nicht unbedingt technisch zwingend erforderliche Raum nicht durch Solaranlagen integrierend genutzt werden? Gibts sowas irgendwo schon?

  • 2
    6
    ralf66
    11.01.2020

    @Inke, die dunkle Zukunft ist das in Massen geplante Schatten werfende Windrad! Wo wohnen Sie eigentlich, in der Nähe eines Windparkes oder fern ab davon?

  • 2
    5
    ralf66
    11.01.2020

    @Inke, ich traue schon vielen Realisten, technisch, fachlich, wissenschaftlich auf der Höhe zu, daß Land Deutschland in der Zukunft mit Energie zu versorgen und das sind die, die aus Kernkraft Energie erzeugen wollen, daß zuerst zu meiner Meinung und zu Ihrem Vorwurf an mich! Zweitens, wenn Sie mir etwas gescheites und plausibles in Ihrem letzten Kommentar hätten vorsetzen können und nicht pauschal eine plumpe Aussage getroffen hätten, wäre ich gerne darauf eingegangen, leider fehlen Ihnen die Argumente, Sie reiten auf der Welle des Mainstream, daß man ohne Energiespeicher (Energiespeicher sind Wasserkraft reicht in Deutschland nicht aus, Kohle ja, Uran auch) mit wieder erneuerbaren Energiequellen, wie zum Beispiel Wind- und Solarenergie zuverlässig ausreichend Energie herstellen kann und das ist so nicht richtig!

  • 9
    10
    Inke
    10.01.2020

    Ralf, es klingt bald so als würden Sie es niemand anderem als sich selbst zu zutrauen, die Menschen zuverlässig mit Energie zu versorgen. Verbreiten Sie hier ruhig weiter Ihre Geschichten von der dunklen Zukunft. Mich erreichen Sie damit jedenfalls nicht.

  • 9
    5
    Lesemuffel
    10.01.2020

    Wetten dass, die grünen Daumen zur Kritik an den unausgegorenen Gedanken von Herrn Günther sofort auf die Barrikaden gehen, wenn ein Windrad in ihrer Nähe errichtet werden soll? Die Fachleute, nicht die GRÜNEN, haben festgestellt, dass Günthers Plan bei der 1000 m Abstandsregel nicht realisierbar ist.

  • 10
    6
    ralf66
    10.01.2020

    @Inke, das Power-to-X-Projektes was Sie mir hier als Energiespeicher für Wind- und Solarstrom unterjubeln wollen soll doch nur den überschüssigen Strom wenigstens sinnvoll verwerten helfen, also zum Beispiel der überschüssige Strom wird eben zur Wasserstoffherstellung verwendet. Was ist aber bei Windflauten, Windstille, wo kommt da der Strom her wahrscheinlich aus der Steckdose oder was oder etwa doch aus dem bei Windspitzen erzeugten gespeicherten Wasserstoff? Wasserstoff lässt sich nur verlustreich in Tanks speichern, auch dieser Speicher ist sinnlos, Wasserstoff verflüchtigt sich in relativ kurzer Zeit in großen Mengen. Die anderen Punkte des Power-to-X-Projektes dienen ausschließlich der Stromverwertung bei Überstrompruduktion von Wind- und Solaranlagen und sind keine Energiespeicher, die uns eine konstante ausreichende Stromversorgung bei Windstille, Dunkelheit oder Windflauten liefern könnten, daß kann der Atomstrom, der Wind- und Solarstrom nicht.

  • 8
    6
    Malleo
    10.01.2020

    AnnAnde.
    Sehr gut!
    Leider wird das Günther nicht verstehen, fehlendes Grundwissen in Mathe.
    Warum spricht von den grünen Windmüllern eigentlich niemand mehr von Desertec- "Solarstrom" aus der Sahara.
    Aber die Franzosen wollen das nicht.
    Sie wollen Atomstrom nach D liefern.
    Merkel kann eben nicht mit Macron.
    Aber die Chinesen sind dran, versprochen.

  • 4
    5
    Tauchsieder
    10.01.2020

    Die Genehmigungen werden nicht blockiert "sax...", die Gewässer sind verbaut, Ende der Fahnenstange und nach den europaweiten WRRL auch nicht weiter ausbaubar. Selbst wenn man dies außer Acht ließe wären es lediglich nur ein paar Promliie. Was für WKA gilt, gilt auch für Wasserkraftanlagen (WKA), wo kein Wind, oder Wasser ist, auch kein Strom.

  • 5
    6
    ralf66
    10.01.2020

    @SimpleMan, warum nicht und wenn wir 100% wieder erneuerbare Energien hätten ist die Stromversorgung durch die fehlenden Speichermöglichkeiten von Wind- und Solarstrom nicht gewährleistet, gewährleistet kann das zur Zeit nur werden weil die Atom- und Kohlekraftwerke noch am Netz sind, die den fehlenden Strom bei Dunkelheit oder Windstille liefern können, nur das sagt man niemand man spricht immer wieder, ja wir haben schon bald 35% wieder erneuerbarer Energie am Netz bei dieser Zahl weiß man noch nicht einmal ob das stimmt, denn meistens wird bei Windstrom einfach die Nennleistung der gestellten Anlagen zusammengerechnet was aber leider falsch ist, denn es weht nicht 24 Stunden 365 Tage durchgängig Wind.

  • 7
    5
    ralf66
    10.01.2020

    @Inke, Energiemix, dass ist ja ein Witz Kohle, Atom, Solar, Wind, Gas und Holz das ist unser Energiemix davon ist Gas und Holz ganz klein und produzieren auch CO2, mit Wind und Solar ist nur durch den Bestand der Atom- und Kohlekraftwerke, die die Stillstandszeiten Windflauten, Windstille puffern ein Blumentopf zu gewinnen sonst würde wegen fehlender Speichermöglichkeit diese Energiegewinnung nicht funktionieren, Kohle und Atom soll aber doch weg, dann ist nur noch Solar da und dort trifft das gleiche wie beim Windstrom zu. Sie brauchen mir keine Versuchsmodelle aufzuzeigen fertige Speicher für Windenergie und Solar sind nicht vorhanden und das ist der Iststand, der auch so ähnlich in 15 Jahren wenn wir dann weg von Kohle- und Atomstrom sein müssen noch so sein wird. Dann sollte mein Beispiel einmal verdeutlichen, was für ein enormer Aufwand getrieben werden muss um z. B. mit Wind Strom zu erzeugen und was das für Folgen für die Umwelt hat. Aber alles nicht so schlimm, Windkraft soll derzeit gesteigert werden um diesen Wirtschaftszweig zu stärken und nicht wegen der Umwelt, auch die Windmüller verdienen satt dran, Dank der noch am Netz befindlichen Kern- und Kohlekraftwerke fällt es zudem den Stromverbrauchern und dem Befürwortern von Wind- und Solarstrom nicht auf, daß man damit keinen konstanten ausreichenden Strom erzeugen kann.

  • 8
    4
    AnnAndre
    10.01.2020

    Bernd
    FP 02.12.2019: Ausbauziele Windkraft 4 Terrawattstunden.
    FP 10.01.2020: „Danach sollen bis 2030 zusätzlich 10 Terrawattstunden Strom pro Jahr aus erneuerbaren Energien kommen“, bedeutet Steigerung von 60%!
    Strom ist falsch.
    Richtig muss es heißen: Eine moderne Windkraftanlage mit 3 MW installierter elektrischer Leistung wandelt die mechanische Energie des Windes um in elektrische Energie (es gibt keine Erneuerbare Energie). Das Windrad stellte dem Stromnetzt gemittelt über das Jahr eine elektrische Leistung zur Verfügung, die dem Bedarf an Elektroenergie von 3500 Haushalten entspricht.
    Weht optimaler Wind, entspricht die abgegebene Leistung der installierten Leistung, also 3 MW. Weht kein Wind entspricht die abgegebene Leistung = 0 (Null) Megawatt.
    Daraus ergibt sich, dass im Jahresdurchschnitt nur etwa 25% der installierten Leistung Elektroenergie erzeugen.
    Rechnen wir mal nach:
    225 Windräder neu installieren (Vorschlag von Minister Günther, Grüne)
    3 MW installierte Leistung pro Windrad
    25% der installierten Leistung beträgt die durchschnittlich erbrachte Leistung eines Windrades pro Jahr
    8760 Stunden (Anzahl der Stunden pro Jahr: 365 x 24 h ):

    Energie Einspeisung = 225 x 3 MW x 0,25 x 8760 h = 1463062 Megawattstunden
    1463062 Megawattstunden = 1463,062 Gigawattstunden = 1,463062 Terrawattstunden
    Das heißt: 225 neue Windräder speisen in das sächsische Stromnetz im Durchschnitt pro Jahr 1,46 Terrawattstunden ein!
    Frage: Wie vieler neuer Windräder bedarf es um das erklärte Ziel von 10 Terrawattstunden zu erreichen?
    225 Windräder entsprechen 1,46 Terrawattstunden
    1541 Windräder entsprechen 10,00 Terrawattstunden
    Wir brauchen also 1541 Windräder anstatt der 225 vorhergesagten!
    Selbst, wenn wir ganz Sachsen mit Windrädern zubauen, was machen wir, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint?
    Nur Mut Herr Minister, wir schaffen das!

  • 4
    4
    saxon1965
    10.01.2020

    Ja, Tauchsieder, Prozente bilden den Ist-Stand ab, aber nicht was möglich wäre, wenn man die Genehmigungen nicht blockieren würde.

  • 6
    6
    Inke
    10.01.2020

    @Zeitungss, in meinem Kommentar ging es in keinster Weise um die Energieversorgung vor 200 Jahren. Ich schrieb, dass sich die Welt der Menschen vor allem optisch sehr verändert hat. Und dass man im Zuge der Veränderungen den Wohlstand der Gesellschaft maßgeblich vorangetrieben hat. Die Menschen haben sich angepasst und gelernt damit zu leben. Verändungen und Anpassungen wird es immer wieder geben. Und sie sind gerade dringend nötig, wenn man ehrlich ist.

    @ralf66: Kein Mensch spricht davon, dass Windkraftanlagen zukünftig allein die Stromversorgung von Deutschland sicherstellen sollen. Das entspringt nur ihrer Phantasie. Dass sie schon seit längerem einen großen Anteil am zuverlässigen EnergieMIX haben, ist ihnen offenbar entgangen. Um einen zuverlässigen Mix wird es auch zukünftig gehen. Kein Mensch hat Interesse daran, dass die Energieversorgung zusammenbricht. Da wird mal wieder schön Panik verbreitet. Vielleicht fungieren WKA nur als Brückentechnologie für etwas besseres (Kernfusion, ...). Dann werden sie eben zurückgebaut. Kein Tagebauloch, kein verstrahlter Müll. Rotorblätter können übrigens thermisch verwertet oder als Füllstoffe in der Zementproduktion verwendet werden, falls das Thema jetzt wieder hochkommt. Zum Thema Speicherung: schon mal was von Power-to-X und synthetischen Kraftstoffen gehört?? Dass bei Windkraft meist die (theoretische) Nennleistung und nicht die wetter- und standortabhängige Durchschnittsleistung angegeben wird, ist in der Tat eine große Irreführung.

  • 6
    6
    Tauchsieder
    10.01.2020

    Richtig "ralf.."!
    So etwas kommt dabei raus, wenn eine Koalition von Verlierern, bis auf die "Grünen" die minimal zulegten, dass Sagen haben.
    Und zu "sax..." nur soviel, Wasserkraft leistet zur Energiesicherheit keinen Beitrag. In Sachsen 1,8%, in D ca.3% am Energieaufkommen.

  • 4
    7
    Lesemuffel
    10.01.2020

    Der GRÜNE Minister muss ja liefern. Zunächst startet er mit mehr Wind. "Wir haben uns das angeschaut, es m ü s s s te zu machen sein." Wenn die 1000 M-Regel kommt, geht bei uns nichts mehr"so der Fachmann. Der Laie im Amt vermutet aber, es müsste gehen. Schrecklich, wenn Träumer regieren dürfen, die nur eine Minderheit der Wähler wollten.

  • 2
    4
    Nixnuzz
    10.01.2020

    Manchmal kommt mir hier die Kommentierung der alter. Energien vor wie das: "Das Hummel-Paradoxon" : "Eigentlich ist die Hummel zu dick zum Fliegen, aber sie weiß das nicht und fliegt trotzdem!" Eigentlich dürfte diese Praxis überhaupt nicht funktionieren und als missratenes Modell abgerissen und total eliminiert, aus den Unterlagen gestrichen werden:
    "Energieautarkes Dorf:
    Das Dorf Feldheim in Brandenburg erzeugt rund 140 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr mit 43 eigenen Windrädern. Es ist viel mehr Energie, als das Dorf selbst verbraucht. Schon jetzt arbeiten für das lokale Energieprojekt rund 30 Leute. Und nach dem Plan des Bürgermeisters sollen es noch mehr werden. Datum 03.07.2012 (https://www.dw.com/de/energieautarkes-dorf/av-16070746) oder hier:
    "Energie jederzeit abrufbar!":
    Die EXYTRON GmbH hat ein Konzept zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien entwickelt. Mit der EXYTRON SmartEnergyTechnology wird aus Wind- und Sonnenstrom synthetisches Erdgas (Methan) hergestellt. Dieses regenerative Erdgas kann in Tanks gespeichert werden. Oder es wird in das regionale Erdgasnetz eingeleitet. In dieser Form ist Wind- und Sonnenenergie jederzeit nutzbar. Aus dem Gas kann wieder Strom produziert werden, wenn gerade kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint.
    Bei der Gaserzeugung wird CO2 benötigt, sodass die SmartEnergyTechnology gleichzeitig als Kohlenstoffsenke dient. Die Technologie ist damit zu 100 % emissionsfrei. Bei den Umwandlungsprozessen entsteht Wärmeenergie, die wiederum zur Wärmeversorgung vor Ort – für Gewerbe und Privathaushalte – genutzt werden kann, oder bei Bedarf auch zur Kühlung. Möglich ist auch, das synthetische Gas weiter zu veredeln und daraus zum Beispiel grünes Flüssiggas (LNG) herzustellen, das dann als regenerativer Kraftstoff in Fahrzeugen zum Einsatz kommt.".Die Entwurfsplanung soll im ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen sein. Für die Durchführung der Entwurfsplanung hat die Lübesse Energiedienstleistung GmbH Fördermittel beim Land Mecklenburg-Vorpommern beantragt, das mit Mitteln der Europäischen Union Klimaschutzprojekte in MV unterstützt. Das Landesförderinstitut hat einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zum 1. Oktober 2019 zugestimmt...(https://luebesse-energie.de/das-projekt/technologie/)
    Sowas kann doch einfach nicht funktionieren und muss dringend der interessierten Bevölkerung vorenthalten werden.! Bereits bestehende Anlagen sind zu erstürmen und zu beseitigen...Kohlekraftwerke und Akw's sind die sicherste, Umweltfreundlichste und einzig funktionierende Energie-quelle und -versorgung. Noch schlimmer ist es doch, das der unsinnige Bau von Solaranlagen mit etlichen Auflagen verbunden ist und auch durch steuerliche Abgaben ab ca. 10kwh für Otto-Normal-Produzent zum persönlichen finanziellen Risiko wird. Ob "unser Staat mit seinen Bundesländern" da noch was gemäß Volkes Wille dank gesunden Menschenverstandes verhindern kann??...ausser durch die fp-Redaktion?....

  • 9
    8
    ralf66
    10.01.2020

    @ths1 ,so wird's mit der Energiepolitik, wenn die, die zwar mehrheitlich nicht gewählt wurden trotzen etwas zu sagen bekommen.

  • 4
    2
    saxon1965
    10.01.2020

    Nun, da ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt haben.
    Ich bin kein Verfechter von Windkraftanlagen, die die Landschaft verspargeln, Vögel und Fledermäuse Schreddern, von der Beeinflussung der Lebensqualität der Betroffenen ganz zu schweigen. Auch möglichst moderne und sichere Atomkraftwerke würden unsere Umwelt weit weniger belasten. (siehe vor 4 Stunden)
    Aber als ein möglicher Baustein, neben Wasserkraft, nachwachsenden Rohstoffen ect. können Windräder ganz sicher im ländlichen Raum zur Versorgung ganzer Dörfer beitragen. Entscheiden sollten dies die Menschen vor Ort.
    Dass es für Industrie & Co. anderer bzw. zusätzlicher Energieversorgung bedarf ist auch klar.
    Ich meine nur, es wird viel zu viel eingleisig gedacht bzw. durch die lobbygesteuerte Politik manch vernünftige Lösung blockiert.

  • 10
    3
    Zeitungss
    10.01.2020

    @Inke: Vergleichen Sie einmal die Bedürfnisse vor 200 Jahren mit den heutigen. Was zu einer stabilen Energieversorgung gehört, machen sie sich einmal kundig.

  • 3
    6
    SimpleMan
    10.01.2020

    @ralf66 Nur mal so am Rande: " ... Beim Stromverbrauch legten die erneuerbaren Energien zu. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte, wird ihr Anteil am Bruttostromverbrauch 2019 voraussichtlich fast 43 Prozent erreichen. Im Vorjahr seien es 38,2 Prozent gewesen. Insgesamt werden die Erneuerbaren demnach mehr als 244 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. ..." https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-12/energieverbrauch-deutschland-energiewende-braunkohle-steinkohle-erneuerbare-energien

  • 15
    7
    Tauchsieder
    10.01.2020

    Nun "sax....", -... den Menschen vor Ort mehr Entscheidungsmöglichkeiten einzuräumen ... -. Ja die haben sich größtenteils schon gegen diesen Schwachsinn entschieden, da musste man denen gar nicht auf die Sprünge helfen.
    Und ganz wichtig, nochmal den Text von "ralf.." lesen. Damit ist eigentlich alles gesagt.

  • 6
    7
    saxon1965
    10.01.2020

    ChWtr: Ja hier sind einige schnell mit dem roten Daumen.
    Ich denke auch, dass Dezentralisierung der Energieversorgung nicht nur preiswerteren Strom, sondern vor allem regional angepasste Energielösungen bringen könnten.
    Jede Energiegewinnung hat Vor- und Nachteile, die man endlich auch offen und ehrlich kommunizieren sollte. Vor allem sollte man damit beginnen, den Menschen vor Ort mehr Entscheidungsmöglichkeiten einzuräumen und nicht vordergründig den Energiekonzernen in die Hände zu spielen.

  • 20
    4
    ralf66
    10.01.2020

    @Christophdoerffel, von welchen Energiespeichern sprechen Sie eigentlich, warum wollen Sie denn auf Parkplätzen Windräder aufstellen? Sie denken also wenn man in und um Chemnitz Windenergieanlagen errichtet ist Chemnitz wieder an der Spitze der technischen Entwicklung, wissen Sie Windkraftanlagen, daß ist ein ganz alter Hut, den Stromgenerator gibt es schon seit 1831, mal wird er mit Wasser betrieben oder über Dampfturbinen oder man steckt an ihm paar Windflügel ran und los geht's mit Strom produzieren. Wenn der Generator zu Stromerzeugung mit Wasser betrieben wird ist das Wasser der Energiespeicher, bei Dampf über Turbinen betriebene Generatoren dort ist die Kohle oder das Uran der Energiespeicher und wer ist Energiespeicher bei Windkraftanlagen? Wind ist unzuverlässig, unkonstant als Energiespeicher nicht tauglich, es gibt auch keine Energiespeicher, die ohne Kohle, Atom- und Wasserstrom den Wind zur Energiegewinnung sicher und konstant machen würden, also soviel Energie aufzunehmen, zu speichern um bei Windflauten u.s.w. trotzdem konstant und genügend Strom zur Verfügung zu haben. Was ist an der Windenergieerzeugung so technisch Spitze, wenn man alleine mit Windstrom die Stromversorgung nicht ordentlich gewährleisten kann? Also Chemnitz mit Windenergie aufwerten zu wollen, daß geht in die Hose.

    @CPärchen, wo stehen in Oberwiesenthal Windräder, wo??? In Bozi Dar (Gottesgab) sind es drei Windräder die aber von Oberwiesenthal nicht von überall eingesehen werden können und Haj (Stolzenhain) dort sind es auch drei Windräder beide Orte liegen in Tschechien, die nächsten Anlagen stehen ca. 18 km weiter weg in Jöhstadt und ca. um die 20-25 km von Oberwiesenthal entfernt auf dem tschechischen Erzgebirgskamm Nähe der Talsperre Preßnitz (Prisecnice). Übrigens Kurzurlaub ist gut, da würden mich Windräder auch nicht stören!

    @Inke und Saxon1965, gehe ich recht in der Annahme, daß Deutschland in ca. 15 Jahren aus Kohle- und Atomstrom vollständig aussteigen will und den größten Teil der Energie mit Wind erzeugen will? Dazu ein Beispiel, zur Zeit stehen in Deutschland ca. 30 000 Windkraftanlagen, um die 17 Atomkraftwerke die noch am Netz sind zu ersetzen bräuchte man ca. noch um die 85 000 Windkraftanlagen, die Kohlekraftwerke müssen aber auch ersetzt werden, dort bräuchte man bei ca. 130 Kraftwerken, jetzt lese und staune ca. ganze 325 000 Windräder, zusammengerechnet sind das noch 410 000 Windkraftanlagen die man neu aufstellen muß zu den 30 000 Windrädern die schon stehen! Jetzt zu Ihrer These, mit wenigen Windkraftanlagen dezentralisiert, so daß es nicht groß auffällt Strom zu machen wird nicht mehr funktionieren, wenn ca. noch 14 mal soviel Windräder aufgestellt werden müssen wie schon stehen um Kohle- und Atomstrom zu ersetzten. Für den Ersatz eines Kernkraftwerkes braucht man übrigens ca. 5000 Windräder, für den Ersatz eines Kohlekraftwerkes 2500 Windräder, daß sind realistisch errechnete Zahlen, die alles einbeziehen Windflauten, Windstille, Wartung, Ausfallzeiten u.s.w.. In den Medien wird gerne einmal mit Zahlen operiert wie z.B. 200 moderne Windkraftanlagen könnten ein Kernkraftwerk ersetzten, daß ist Propaganda, dort wird nur die Nennwattleistung der Anlagen zu Grunde gelegt, also wenn in 24 Stunden 365 Tage lang der Wind volle Pulle wehen würde das mit den 200 Windräder klappen, aber Wind weht nicht immer volle Pulle, also ist die Zahl 200 falsch. Jetzt ist Windenergie leider nicht speicherbar, also egal wie viel Windräder wir in Deutschland aufstellen, auch mit 410 000 Windrädern, die in der Theorie 17 Kern- und 130 Kohlekraftwerke ersetzen könnten, werden wir nicht konstant Strom erzeugen können, weil der Wind nie konstant weht, was nun?

  • 5
    9
    ChWtr
    10.01.2020

    Was hat Inke falsch geschrieben?

  • 18
    5
    saxon1965
    10.01.2020

    @ Inke: Man greift sich an den Kopf, weil bei uns in D es stets nur Schwarz-Weiß zu geben scheint. Da wird die E-Mobilität gepuscht dass nur so die Steuergroschen fliegen, während mit Fördermitteln entwickelte Technologien (synthetische Kraftstoffe) ihr Heil im Ausland suchen müssen!
    Aber es geht in Wahrheit ja darum, dass man den Konzernen ihren Profite sichern muss.

  • 6
    15
    Inke
    10.01.2020

    Vor knapp 200 Jahren musste man sich auch überall damit abfinden, dass Schornsteine in den Himmel wuchsen und Jahrzehnte die Luft mit dickem Rauch verpesteten. Der Fortschritt wollte es so. Den Menschen ging es damit trotzdem immer besser. Heute wird über alles neue gemeckert, demonstriert und wenn es noch so fortschrittlich und abgewogen ist. Leute, die Welt entwickelt sich weiter. Anpassungen und Veränderungen bedeuten auch neue Chancen, besonders für den ländlichen Raum.

  • 18
    5
    Tauchsieder
    10.01.2020

    Atomstrom nein, wer sagt das, etwa die Kanzlerin?
    Braunkohlestrom nein, wer sagt das?
    Irgendwelche Nullkomma Prozent der Bevölkerung gehen auf die Straße und protestieren dagegen. Dies wird von der Presse aufgegriffen und daraus die Mehrheit der Bevölkerung gemacht. So läuft der Hase "Pixel....."!

  • 16
    5
    Zeitungss
    10.01.2020

    So mancher Zeitgenosse sieht die Größenordnung nicht. Wenn ich heute aus dem Fenster schaue, kein Wind und kein Sonnenstrahl, was keine Einzelfälle sind. Genau dazu ist von den Grünen nun einmal NICHTS zu hören, verzichten wollen sie allerdings auch auf NICHTS. Das Thema Speicherung hatten wir hier schon, ist bekanntlich alles kein Problem und ausreichend vorhanden. Von solchen Strategen möchte ich mir meinen Haushalt nicht führen lassen.

  • 11
    8
    nevidimka
    10.01.2020

    @Pixelghost
    Das Problem ist, dass man mit volatilen, regenerativen Energieträgern schwerlich eine stabile Elektroenergieversorgung aufbauen kann. Aber es gibt Beispiele für Energieversorgung mit Atomstrom (Frankreich), Braunkohle (ehemalige DDR), Wasserkraft (Norwegen). Wasserkraft ist stark von der Geologie abhängig. Braunkohle ist gar nicht so klimaschädlich, wenn wie in D die Verstromung relativ nah am Tagebau geschieht. Erdgas ist gar nicht so klimafreundlich, wenn wie in D die Versorgung lange Transportwege hat, da für Transport Energie benötigt wird und durch Leckage klimaschädlicheres Erdgas in die Atmosphäre entweicht.

  • 10
    7
    saxon1965
    10.01.2020

    @ Inke: Sie treffen den Nagel auf den Kopf! Dezentralisierung, zu mindestens für den privaten Bedarf, sollte vorangetrieben werden.
    Und was ist mit der Solarenergie, die man auf fast jedes Haus bauen könnte? Diese ist leise, macht Niemanden krank und tötet auch keine Tiere.
    @ SaschE: Genau und deshalb brauchen wir auch E-Scooter und E-Autos. Anstatt Atomkraftwerke sicherer zu machen, über die Entsorgung der Abfälle zu forschen (Weltraum), schalteten "wir" diese saubere Energiequelle ab. Man trieb den Teufel mit dem Belzebub aus. Von den in unserer Nachbarschaft, außerhaulb unserer Kontrolle, betriebenen A-Kraftwerken ganz zu schweigen.
    @ VaterinSorge: Wir sollten generell... Ach neee, das wird evtl. nicht freigegeben.
    Die Frage ist doch, für wen macht man Politik?!

  • 16
    4
    VaterinSorge
    10.01.2020

    Egal wie man es dreht, läuft gerade alles was Sachsens Wirtschaft, Umwelt, Dienstleistung, Nachwuchs, Innenstädte, Mobilität oder ländl. Regionen betrifft, einfach nicht rund. Da sind nirgends Visionen zu erkennen, die auf eine beruhigende Zukunft hinweisen könnten. Seit Beginn der Nachwendezeit gilt ein sogenannter Ehrenkodex zwischen den Ministern, dass sich kein Minister in die Arbeit eines Kollegen einmischt. Während sich bis vor kurzem Staatssekretäre und Referats- und Abteilungsleiter wenigstens inoffiziell untereinander verständigt haben, scheint das augenscheinlich auch Geschichte zu sein. Daher kommt aus Sicht der Bevölkerung nichts wirkliches voran, ist auch kein Sinn für jeden Einzelnen erkennbar. Was bleibt sind schlechte Nachrichten für uns alle: Strom teurer, Öl teurer, Menschen älter, Dörfer abgehängt, kein Nachwuchs, aber Altersarmut, Mangel an Fach,- Pflege- und Lehrkräften, jetzt sogar noch an Handwerkern und Staatsbeamten, CO2 Steuer, Fahrverbote, Massenentlassungen in der Auto- und Zulieferindustrie und nun auch noch rütteln unter der 1.000 m Grenze für WKA. Ich glaube, es sollten sich jetzt sowohl die Staatsregierung mit ihren Ministern mal aufrappeln und eine für die hiesige Bevölkerung nachvollziehbare, ehrliche Vision erarbeiten und kommunizieren, damit jeder weiß, an welcher Stelle er sich heute, morgen und übermorgen befindet, was er dazu beitragen, aber auch gewinnen kann. Es macht keinen Sinn aus Popularitätsgründen Konzepte zu erfinden, deren Produktion und spätere Entsorgung mehr Energie verschlingen, als sie selbst erzeugen können und zudem über herkömmliche Quellen so stark subventioniert werden müssen, dass diese nur noch aus unsicheren und unsauberen Anlagen importiert werden können, während man Milliarden € in die Regionen entsenden muss, um die Menschen versorgen zu können, bis sie weggezogen oder gestorben sind. Wo sind denn da Visionen? Da helfen auch keine WKA.

  • 20
    6
    Maschinenbauer
    10.01.2020

    @ Pixelghost: Nicht die "Diplom-Elektroingenieure" entscheiden über unsere Energieversorgung, sondern Politiker. Da sticht zu häufig Ideologie die technische Vernunft. Vor fast 9 Jahre gab es den Beschluss von Frau Merkel, aus der Kernenergie auszusteigen. Doch diese sogenannte "Energiewende" hat bis heute kein schlüssiges Konzept für Deutschland hervorgebracht. Ein Tummelplatz für Scharlatane, die überall die sauberste Energie fordern, aber keine Verantwortung dafür tragen, wie unsere Wirtschaft und Bevölkerung stabil mit Energie versorgt werden kann.

  • 15
    8
    SaschE
    10.01.2020

    Ich habe den Eindruck, dass unser Stromverbrauch ist zu hoch ist. Unser Leben braucht zu viel Strom. Denken wir mal bei uns im privaten Bereich darüber nach, was alles strombasiert funktioniert und wohin die Entwicklung seit Jahren geht. Denken wir mal über die "schöne" Beleuchtung unserer Städte, all die Leuchtreklame, all die schönen Annehmlichkeiten, die "Strom" den Menschen bringt, nach. Alles wird, auch wenn es vielleicht sogar anders ginge, elektrifiziert. Hauptsache, das Zeug wird gekauft und bringt Umsatz. Kann man da nicht, vorausgesetzt man möchte etwas verändern, leichte Einschränkungen in Kauf nehmen und somit auch zu einer "Wende" im Verständnis von Energiepolitik beitragen? Nur mal so eine Idee...

  • 18
    10
    Inke
    10.01.2020

    Anderswo ist man schlauer, gründet Bürgerwindparks und erwirtschaftet Kapital vor Ort, anstatt es den Stromriesen zu überlassen. Dazu muss man auch nicht alles "zuspargeln". An einzelne Anlagen und kleine Parks gewöhnt sich die Mehrheit. Und die Anlagen können rückstandslos zurückgebaut werden, wenn die Nutzungsdauer vorüber ist. Die Kosten dafür trägt der Betreiber, nicht wie bei Kohle- und Atomstrom der Steuerzahler. Windkraft dosiert und mit Verstand. Das geht schon.

  • 10
    8
    Pixelghost
    10.01.2020

    Atomstrom, nein, Braunkohle nein, Windräder nein.

    Liebe Diplom-Elektroingenieure, wie soll es werden?

  • 11
    19
    bürgerenergie
    09.01.2020

    Auf Gegenwind ist der Minister mit seinem Team vorbereitet; geht bitte davon aus. Aber am Ende werden nicht planlose Wut sondern die Fakten zählen. Wenn wir Energieland bleiben wollen und nicht immer weiter den weltweiten Entwicklungen hinterherhinken möchten.
    Elon Musk hat es klar gesagt, warum Tesla in Brandenburg investiert ... und damit indirekt auch, warum nicht im eigentlichen Autoland Sachsen :-(

  • 32
    23
    Malleo
    09.01.2020

    Den euphorischen Windmüllern empfehle ich, wie auch der Kanzlerin selbst, deren Rede auf dem Dt. Katholiketag vom 23. 05.08 zu lesen. Nur gut, dass es Archive gibt.
    Herr Günther hat sicher auch die Möglichkeit,eine Anlage vor seine Tür zu stellen.

  • 22
    38
    CPärchen
    09.01.2020

    Die Windräder sind meines Wissens nach ca. 100m hoch. Da finde ich 1000m Abstand schon sehr übertrieben. Mich würde das nicht stören.
    Auch wenn wir in Oberwiesenthal einen Kurzurlaub einlegen, empfinden wir die Windräder nicht als schlimm.

  • 40
    28
    nevidimka
    09.01.2020

    Windkraftanlagen in Sachsen tragen 0% zur Versorgungssicherheit bei, d.h. für jedes MW installierte Leistung ist es erforderlich, dieselbe Leistung durch einen zuverlässigen, unabhängigen Energieträger vorzuhalten. Für diesen ökonomischen Unsinn ist man bereit, die Gesundheit und Wohlbefinden von tausenden Menschen zu opfern, welche in der Nähe der WKA dann leben müssen. Auch Vögel und Insekten leiden und sterben durch WKAs.

  • 38
    26
    Tauchsieder
    09.01.2020

    Jetzt wird er auf den Boden der Tatsachen zurück geholt, man kann auch sagen geerdet.
    Mal sehen wie schnell sich die "Grünen" völlig unbeliebt machen z.B. mit der Äußerung - ... Region MUSS den Erneuerbaren Energien signifikanten Raum einräumen ... !
    Auf geht`s, im Kampf gegen die Bevölkerung.

  • 27
    37
    christophdoerffel
    09.01.2020

    Ich fände es gut, wenn es in Chemnitz mehr erneuerbare Energien gäbe und das Braunkohlekraftwerk abgeschaltet würde.

    Wir haben genug Industriebrachen und große Parkplätze, die für Windräder, Solarkraftwerke und Energiespeicher genutzt werden können.

    Dann wäre Chemnitz auch wieder dort, wo es mal war, an der Spitze der technischen Entwicklung!

  • 36
    23
    ths1
    09.01.2020

    Na das gibt Gegenwind, Herr Günther. Versprochen!



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