Hier soll es bald flüssiger rollen

Zwickau hat einen Ruf als schwieriges Pflaster für Radler. Zumindest zwischen Bahnhofstraße und Georgenplatz ist Besserung in Sicht. Auch wenn es zur Tunnellösung nicht gereicht hat.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    branderweg
    21.05.2019

    Gut, dass sich die FP des Themas annimmt, aber wo bleiben kritische Fragen? Meine Überschrift wäre gewesen: Geld für die Humboldtstraße? Erst einen Plan für die Zeit nach der Innenstadttangente, bitte! Bei den Verkehrsflächen zwischen Schwanenbrunnen, ehemaliger Zentralhaltestelle und Schockengelände handelt es sich um einen herausragenden öffentlichen Stadtraum, der eine Gesamtbetrachtung verdient: Nutzung der leerstehenden Gebäude? Nachnutzung der Busstation? Grüner Freiraum? Öffnung der verrohrten Bäche? Und das von den Stadtratsfraktionen mehrheitlich getragene Projekt "Innenstadttangente" steht in den Startlöchern. Es hat das Ziel, den Straßenzug Humboldtstraße zu entlasten und in diesem Rahmen für Fußgänger und Radfahrer attraktiver zu machen durch bessere Gehwege und Radstreifen auf der Fahrbahn. Denn es wird künftig Platz frei, da die Autos die neue Trasse Am Bahnhof nutzen. Wird dies Ziel der Verkehrsverlagerung nicht erreicht oder gar nicht gewollt, ist die Innenstadttangente sinnlos und rausgeschmissenes Geld.
    Deshalb: es braucht jetzt den Blick und die Planungen für die Zeit danach:
    Rückbau des Fußgängertunnels, Rolle der überdimensionierten Verkehrsflächen (Alten Reichenbacher Straße), Arrondierung der Brandwandflächen (hinter dem Georgenplatz) etc. Kurzum: an dieser Stelle ist alles vakant und giert nach planerischen Ideen und stadtbürgerlicher Diskussion über das Wie. Stattdessen wird die jetzige rundherum ungeklärte Situation noch verfestigt. Und die "Idee" eines Radtunnels statt einer einfachen Querung ist so abwegig, wie die Zeit der verkehrsgerechten Stadt (1970er Jahre) her ist. Diese Art von politischen und behördlichen Pragmatismus ohne einen langfristigen "Plan" konterkariert eine vorwärts gerichtete Stadtentwicklung Zwickaus. Die "Behinderung des (PKW-)Verkehrsflusses" ist eine, aber die ziemlich letzte Sorge, die verantwortliche Planer und Politiker im Jahr 2019 im Areal um den Zwickauer Schwanenbrunnen haben müssten.