"Grüne Freaks" - Im Erzgebirge sorgt Nabu-Klage gegen Fly-Line am Fichtelberg für Diskussionen

Als "grüne Freaks" hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß in einer Pressemitteilung die Kläger vom Naturschutzbund bezeichnet. Auf deren Belehrungen könne das Erzgebirge verzichten. Grüne üben Kritik.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    4
    paral
    22.04.2020

    Guten Tag. Ich habe mich schon gewundert, warum Alexander Krauß diesmal so undiplomatisch und ziemlich offen und direkt die Grünen attackierte. Man wird es nicht erfahren. Jetzt reagiert die angegriffene Klientel etwas sauer, und holt natürlich wieder eine große Keule hervor. Zu Frau Kahl sage ich lieber nichts, ich könnte die Höflichkeit vergessen. Ich hatte mal die Ehre, sie zu einer Bürgerversammlung zu erleben. Sie geht bestimmt zu keiner mehr hin, weil die bösen Leute dort nicht einsehen wollten, das nur sie im Besitz der Wahrheit ist. Die Behauptung, Krauß habe den Unmut der Bevölkerung auf NABU gelenkt, ist falsch, der Unmut war schon immer da. Ich wünsche den Betreibern Erfolg vor Gericht! D.F. 1236

  • 6
    6
    franzudo2013
    22.04.2020

    Wie wäre es denn, wenn die Koalitionäre CDU und Grüne sich zuerst für die Wiederinbetriebnahme der Wetterwarte auf dem Fichtelberg stark machen. Im Zweifelsfall als Einrichtung des Freistaates statt des DWD Offenbach ?
    Als zweites bringen die Koalitionäre die Formalien der Flyline in Ordnung. Eine Möglichkeit für Ausgleichsmaßnahmen/ Baumpflanzungen wird sich wohl finden lassen.
    Als Drittes wird dann bitte endlich einmal das Thema Skigebiet geklärt. Es muss doch möglich sein, im Gesamtzusammenhang eine Lösung zu finden.
    Dann könnten grüne und schwarze Freaks nach erfolgreicher Arbeit gemeinsam am Fichtelberg wandern gehen und die Profilneurotiker können sich derweil andere Spielwiesen suchen.

  • 12
    17
    MuellerF
    22.04.2020

    "Neben den Grünen meldete sich auch Thomas Prantl, naturschutzrechtlicher Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag zu Wort. Er sagt, dass auch der Naturschutz kompromissbereit sein muss."

    Na klar, die Ringdrossel soll sich mal nicht so haben & im Sinne der Tourismuswirtschaft kompromissbereit sein, also aussterben!

  • 19
    11
    gelöschter Nutzer
    22.04.2020

    Mit den Herren Krauß und Prantl muss man sicher nicht immer einer Meinung sein. Wenn jedoch jemand immer wieder diffamiert, dann sind es wohl eher genau diejenigen die das anderen vorwerfen. Die Sache vermittelt auf den Betrachter den Eindruck, dass man sich hier an der Ringdrossel hochzieht um eigene grünpopulistische Ziele zu verfolgen - ohne Rücksicht auf Verluste an anderer Stelle. Fakt ist, dass diese Partei in Sachsen nur in einigen Vierteln von naturfernen Großstädten eine größere Zahl Anhänger hat, im naturnahen Bereich allerdings nur wenig Akzeptanz findet. Warum wohl? Möge es der Wähler auch künftig honorieren.

  • 7
    10
    872889
    22.04.2020

    Besten Dank für die „Belehrungen der grünen Freaks“. Genau diese braucht nicht nur das Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge für eine lebenswerte Zukunft.

  • 8
    6
    Bader
    22.04.2020

    Tauchsieder: Ihre Hinweise sind berechtigt. Aber dennoch zu den Aussagen der grünen lässt sich nur festhalten: ausser den Grünen erscheinen wohl alle anderen "primitiv" und sowieso "intellektuelle Tiefflieger" zu sein. Ohne unsere grünen "Heilsbringer" als Einzige, "die es verstanden haben" würde unsere Welt wohl zugrunde gehen....so kommt es zumindest an. Da kann ich auch verstehen, dass das Erzgebirge keine "Belehrungen" braucht...Vielleicht sollten sich die Grünen für ihre Akzeptanz vor Ort mal mit den wirklich existenziellen Nöten der Erzgebirger und konstruktiven Kompromissen beschäftigen und nicht mit Themen, die für die Erzgebirger nur Nebenthemen sind, weil erstmal das tägliche Dasein gesichert werden muss. Dann gibt es vielleicht auch mehr Akzeptanz für die Grünen und sie werden nicht als "Freaks" (= weltfremde Spinner) wahrgenommen...

  • 6
    18
    Tauchsieder
    22.04.2020

    Übrigens ein kleiner Hinweis noch für den NABU und dessen Rechtsanwalt/-tin. Man braucht bloß die Begründung des OVG-Bautzen zum Schwarzbau des LRA Vogtlandkreis zu lesen. Dort stehen alle Informationen für eine erfolgreiche Klage zur Verfügung, ist fast deckungsgleich auf diesen Fall übertragbar.

  • 11
    21
    Tauchsieder
    22.04.2020

    Verwaltungs- und baurechtliche Fehler wollen hier einige Politiker vertuschen und dies mit primitiven Äußerungen und teilweise ohne Hirn und Verstand.
    Der NABU ist sogar verpflichtet wenn er Kenntnis erlangt, dass gegen geltendes Naturschutzrecht verstoßen wird, dagegen einzuschreiten. Die Satzung dieses Naturschutzverbandes verpflichtet ihn sogar dazu. Der Verband ist nicht dazu da Fehler im Nachhinein zu heilen. Hätten die Verantwortlichen dieses Debakels im Vorfeld ihre Arbeit richtig gemacht, wäre dies hier kein Thema.
    Ums mal mit Kurt Tucholsky zu sagen: - Im übrigen gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz verursacht -.