Spitzensportreform: So soll Fördergeld vergoldet werden

Das Konzept, das der Bundesinnenminister und der DOSB-Präsident vorgelegt haben, soll für mehr deutsche Medaillen bei Olympischen Spielen sorgen. Doch was ändert sich wirklich?

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    cn3boj00
    01.12.2016

    Da haben sich die beiden größten Sportexperten Deutschlands ja was einfallen lassen. Mehr Medaillen durch eine andere Geldverteilung und Verschlankung. Mehr "Mitsprache des Staates" durch 2 Personen. Neue Namen für die Kaderstruktur. Eine wirklich gelungene Reform! Leider kein Wort darüber, woher man mehr Spitzensportler nehmen will. Spitzensport ist harte Arbeit über Jahre und Talent. Und Trainer, die ihr Handwerk verstehen und offen für Neues sind. Nichts davon steht da geschrieben. Vor allem wie man mehr Talente finden will, ohne die Breite im Nachwuchs zu fördern, bleibt außen vor. Ein Konzept kann man da nicht erkennen. Mehr Geld für Sportstätten, Verein und Trainer - das wäre der dringendste Bedarf. Ja, die DDR hat Spitzensport mit Doping erzeugt. Aber jeder der Sport treiben wollte durfte das, nicht nur die, welche das Geld für Ausrüstung und Teilnahme an Trainingslagern selber aufbringen konnten. Wer heute Kinder zum Sport schickt, muss sich darüber klar sein, dass in manchen Disziplinen jährlich drei- bis vierstellige Beträge aufzubringen sind. Viele können sich das nicht leisten, und viele Talente gehen so verloren. Da wird die Misere wohl weitergehen, Herr de Maiziere.