Vertrauen verspielt: MDR nimmt Steimle vom Schirm

Der MDR beendet die Zusammenarbeit mit Uwe Steimle. Als Grund gibt der Fernsehdirektor mangelnde Loyalität des Kabarettisten an.

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6262 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    9
    ChWtr
    07.12.2019

    Was ist nicht zu verstehen, was Diestelblüte zu diesem Thema schreibt?
    Ist dieser Mensch gestorben? Oh Man.
    Ich organisiere gleich mal 'ne Petition gegen die Petition.
    Albern bzw. merkwürdig die Menschen, die sich vor dem MDR aufstellen (müssen). Und mit Spruchband in der Hand. Sieht ja fast aus wie auf dem Roten Platz, wenn Oppositionsführer Alexej Nawalny zur Demo aufruft.

    Furchtbar die Leute hier, Respekt vor Nawalny dort. Und nu' Steimle Fans?

  • 5
    5
    gelöschter Nutzer
    07.12.2019

    @Lesemuffel: und by the way: es braucht keinen Mut für so eine Veranstaltung. Man meldet sie bei der Stadt an, und gut ist. Eventuell gibt es Auflagen, die zu beachten sind, aber sonst kann sich jeder öffentlich äußern, wie er/sie möchte.

  • 4
    15
    gelöschter Nutzer
    07.12.2019

    @lesemuffel: Sie meinen die "Trauerfeier mit Kranzniederlegung" vorm Dresdner Kulturpalast gestern?
    Nochmal zur Erinnerung: Herr Steimle ist nicht gestorben, er hat auch kein Berufsverbot, er wurde auch nicht zensiert - er kann lediglich beim MDR keine Sendung mehr machen. Das ist alles.

  • 16
    5
    Lesemuffel
    07.12.2019

    Die spontane Solidaritätsdemo für Steimle gegen die kopierten Politbüromassnahmen machen Mut. Es gibt noch Zivilcourage ohne institutionelle Organisatoren.

  • 3
    4
    ChWtr
    06.12.2019

    Hier geht's ja los, Freunde der Sonne - im @GeisteRacer.

    Es ehrt Sie Dieter, wenn Sie den Verlust Ihrer beiden Väter so beschreiben. Es gibt jedoch auch andere Biografien. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis.

    Was hat @acals schreckliches geschrieben? Der Blutzoll wurde richtigerweise erwähnt.
    Eine Geschichtsglättung jedweder Richtung geht in die Hose.

    Pedaleur: Sie kriegen keine übergebraten (O-Ton: "mit dem Dampfhammer drüberziehen..."). ;-)
    Ihr Eingangssatz ist jedoch nicht ganz korrekt, siehe unten:

    https://www.welt.de/geschichte/article143763148/US-Herrschaft-ueber-Leipzig-verunsicherte-die-DDR.html

    https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/russen-und-amerikaner-treffen-sich-zum-elbe-day-in-torgau-artikel9178966

    Und ja, die Russen waren in der SBZ nicht sehr beliebt, dass stimmt. Da können Sie sich richtig erinnern.

    Zum Thema: der Steimle ist ein richtig armer Kerl. Mir kommen die Tränen. Wer hat euch denn eine Träne hinterhergeweint? Oder habt ihr alle eure Arbeitsplätze behalten? Respekt!

  • 4
    2
    Freigeist14
    06.12.2019

    acals@ Ihre VTs werden ja immer absurder . Richtig : Ich arbeite im selben Konzern ,zu der auch die CVD-Gruppe gehört . Das ist aber schon alles . Die Historiker Kurt Pätzold oder Ulrich Herbert würde ich nennen.

  • 2
    6
    acals
    06.12.2019

    @freigeist: nennen sie mir einen historiker von rang und namen der meint das lend-and-lease eine randnotiz war!

    Ansonsten, als gut bezahlter agent provocateur der CVD mediengruppe kennen sie doch das tagesgeschaeft bestens ...

  • 4
    2
    kartracer
    06.12.2019

    @dieter1943, von mir gibt es eine großen GRÜNEN, leider hat der Realitätssinn in diesem Forum, wenig Bedeutung, vielleicht auch aus schlichter Unkenntnis.

  • 11
    6
    Franziskamarcus
    06.12.2019

    Die Absetzung Steimles hat für mich rein politische Gründe. Unangepasst ist out. Frau Karola Wille ist Indendantin des MDR, ihr Lebensweg sagt alles. Kann man nachlesen. Vergleiche und Verbindungen zu vor 1989 sind wir ein zufällig und nix hat mit nix zu tun. Wie überall.

  • 23
    2
    dieter1943
    06.12.2019

    @ acals
    Wenn ich Ihren Kommentar so lese, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es Ihnen fast ein bischen leid tut, daß die Sowjetunion Hitlerdeutschland geschlagen hat. Meine Frau und ich, wir beide haben unsere Väter in diesem elendigen Krieg verloren. Und trotzdem hege ich keinen Zorn gegenüber Russland, im Gegenteil, ich habe in mehr als 50 Jahren viele Russen als angenehme Zeitgenossen kennengelernt. Und weil Sie auf die Geschichte eingehen, so gehört es wohl als Wahrheit hinzu, daß sich die USA und England lange gesträubt haben, in den Krieg einzugreifen. Erst als sie die Fortschritte der Russen im Kampf gegen Nazideutschland erkannt haben, griffen sie ein , wohl in der Angst, daß sich das sozialistische Gesellschaftssystem bis an den Atlantik ausbreitet.
    Und um auf die Steimle - Problematik zurückzukommen: Ich finde das, was er zu Rußland geäußert hat , vollkommen korrekt.

  • 4
    12
    acals
    06.12.2019

    Ich will hier, @pedaleur, als Aelterer nicht helfen - ich will aber wohl zwei drei Dinge in den Kontext stellen.
    Geschichtskittung ist gerade in der DDR (wie auch im Kommunismus im Allgemeinen) Tagesgeschaeft gewesen. Auch heute sind wir ueber diesen Punkt noch lange nicht raus.
    Am 30.11. jaehrte sich der 80. Jahrestag des Ueberfalls der Sowjetunion auf Finnland. Ich spare mir Adjektive - aber da nostalgische Rueckblicke auf die DDR immer in Anspruch nehmen in den Kontext der Zeit einzuordnen ... duerfen wir sagen: Ob der Russe oder der Hitlerdeutsche ... der Unterschied in diesem Kontext ist marginal, wer konnte der hat.

    "Die Russen haben uns vom Hitlerfaschismus befreit" - in jedem Fall haben sie den groessten Blutzoll dafuer bezahlt. Erst der Studebaker, die Ausruestung der Sowjetarmee mit MGs, komplett mit Stiefeln, mit 15.000 Flugzeugen, mit dem Flugzeugbenzin etc pp haben die Waagschaale geneigt.

    Im mahnenden Gedenken an die Toten, Verletzten und Vertriebenen des 2.WK gehoert dann explizit die Erwaehnung eben auch der Sowjetunion dazu.
    Das zu erwaehnen braucht keinen Steimle, und wenn der Punkt ist das er Stalin retrospetivisch betrachtet wieder gross schreiben will - dann finde ich es korrekt das er hierfuer keine Zahlung aus unseren Gebuehren an oeffentlich-rechtliche erhaelt. Wer will, kann solchem Kampfesgefasel im geschichtlich dunklen Abstellkeller gerne lauschen - und hierfuer auch bezahlen.

  • 14
    6
    Pedaleur
    05.12.2019

    Ja, die Russen haben uns Ostdeutsche vom Faschismus befreit. Diesseits des Rheins mag das aber anders aussehen. Von der Diktatur haben wir Ostdeutsche uns selber befreit, mit der Schützenhilfe von Gorbatschow. Einen gesamtdeutschen Befreiungstag halte ich deshalb für schwierig. Und genau das belegt auch die Einseitigkeit Steimles. Ich war zur Wende zwölf, jetzt könnt ihr mir gerne einen mit dem Dampfhammer drüberziehen, weil nicht mitredebefugt, aber ich kann mich nicht erinnern, dass (in Arbeiterkreisen) die Russen/ Sowjets beliebt waren.

  • 26
    4
    reuthlinde
    05.12.2019

    reuthlinde
    Ja, ich habe diese letzte Sendung gesehen. Und ich war sehr angetan , wie mit dem Thema " Sowietunion" umgegangen wurde. Das dieses Land die Hauptlast des 2. Krieges trug und wir uns nicht mit einem Wort an den "Tag der Befreiung" (8. Mai) erinnern , geschweige ihn dementsprechend würdigen. Es ist schon für uns Deutsche irgendwie beschämend, wie wir in Rußland wieder einen Feind nach amerikanischer Sprachart ausmachen. Und der Steimle hat dies sehr gut rübergebracht. Ob die Absetzung das Demokratieverständis verbessern wird, daran habe ich einen großen Zweifel

  • 6
    10
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Maresch: Ja

  • 6
    12
    Maresch
    05.12.2019

    @thomboy. Und sie sind das Sprachrohr der Täter der sozialistischen Diktatur oder was?

  • 15
    14
    ralf66
    05.12.2019

    @cn3boj00, das Problem scheint mir eher zu sein, dass das was Euch nicht in den Kram passt auch beseitigt werden muss, wie andere denken, was die wollen interessiert Euch nicht.

  • 10
    9
    saxon1965
    05.12.2019

    @ cn3boj00: Prinzipiell haben sie mit allem Recht, aber sie machen es sich doch etwas zu einfach.
    Es ist ein Unterschied, ob ein Unternehmer sich seine Angestellten und Arbeiter aussucht oder ein durch Abgaben finanzierter Sender ein möglichst breites Meinungsspektrum abbilden sollte. Wenn wir im ÖR keine Satire mehr wollen, weil diese Sender damit an ihren eigentlichen Aufgaben vorbei tätig sind, dann sollte man auch andere Sendungen auf den Prüfstand stellen.
    Recht haben sie, dass ich ja nicht anschauen muss, was mir nicht gefällt. Wird wohl auch so mancher tun. Den Steimle KANN ich jedoch, in dem von mir mitfinanziertem MDR, nicht mehr sehen.
    Natürlich erwarte ich bei Leibe nicht, dass der MDR sein Programm nach meinen Wünschen ausrichtet. Das wäre ja noch schöner! Aber bisweilen hat man, nicht nur bei den Öffentlich-Rechtlichen, das Gefühl, dass "der Schwanz mit dem Hund wedelt".

  • 17
    23
    cn3boj00
    05.12.2019

    Mir ging der Mann schon lange auf die Nerven (übrigens auch andere "Satiriker", die in anderen Programmen auftreten dürfen, wie der Herr Nuhr). Gut dann schaue ich mir das eben nicht an, meine Entscheidung. Es gab andere gute kritische Satire, etwa vom Kanzleramt. Steimle ist offenbar nur noch eine Parodie auf sich selbst und nur an Quote interessiert. Mir egal. Wen ein Sender als freien Mitarbeiter beschäftigt ist mir eigentlich auch egal. Kein Satiriker oder anderer "Künstler" hat ein Recht auf Fernsehauftritte. Steimle ist kein Angestellter des MDR, von "Berufsverbot" kann also keine Rede sein. Was er zu sagen hat kann er überall sagen wo er Zuhörer findet. Insofern ist es total daneben sich von wegen Redeverbot oder Meinungsfreiheit zu ereifern. Meinungsfreiheit bedeutet weder die Garantie, das die Meinung im TV verbreitet wird, noch dass einer Meinung nicht widersprochen werden darf. Das scheint aber bei manchen ein Problem darzustellen.

  • 21
    9
    Freigeist14
    05.12.2019

    MuellerF@ auch die geschätzte BRD machte vor Berufsverboten nicht halt . Der Radikalenerlass für vermeintliche Verfassungsfeinde traf viele unschuldige Bundesbürger .

  • 19
    12
    ralf66
    05.12.2019

    @MuellerF, nach ihrer Logik ist Satire egal wie sie ausfällt nichtssagend, nicht so gemeint, nicht so schlimm, etwas ganz anderes wie das wirklich gesprochene Wort z. B. in einem Interview, kann sein, dass das wirklich stimmt, obwohl ich das nicht glaube, der Dudenhöffer meint ja auch, dass er die Figur Heinz Becker nur spielt, der Inhalt des Textes dem Spieser und Kleinbürger Heinz Becker darstellt und nichts mit Dudenhöffer zu tun hat der die Texte selber schreibt, da sag ich nur schade darum, dass Menschen ihre wirklichen Gedanken völlig verschleiern wollen oder müssen, dem Steimle ist das entweder nicht gelungen aber ich denke eher, er ist zu ehrlich um sich zu verstellen, er sagt das was er denkt und das ist auch richtig so. Der MDR macht sich in Sachsen bestimmt keinen guten Ruf den Steimle abzusetzen.

  • 21
    11
    saxon1965
    05.12.2019

    Wegen Katrin Huß: https://www.bunte.de/stars/star-news/mdr-moderatorin-katrin-huss-schweigen-gebrochen-das-ist-der-wahre-grund-fuer-ihr-tv-aus.html
    Wegen Steimle: Natürlich kann ein Arbeitgeber auf Loyalität seiner Mitarbeiter bestehen. Der MDR ist aber kein X-beliebiger Arbeitgeber. Die s. g. Öffentlich-Rechtlichen haben einen speziellen Auftrag und der wird aus den Abgaben der Bürger bezahlt. Was da mit unserem Geld so alles finanziert wird steht dabei auf einem anderen Blatt und ist in meinen Augen längst nicht mehr legitim.
    Steimle war der Hofnarr des MDR. Wenn dieser Sender bzw. seine Verantwortlichen diesen Hofnarr nicht mehr aushalten können, dann sagt dies auch schon Einiges über diese systemfinanzierten Leute aus. Souveränität sieht anders aus!

  • 15
    7
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Habe eben die Erkärung von Wolf Dieter Jacobi gehört. Vereinfacht ausgedrückt meinte er wohl, "Die Hand die einen füttert, beißt man nicht!", oder?

  • 19
    10
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Mueller...: Es ist traurig genug das wir 30 jahre nach der wende wieder über silche temen wie meinungsfreiheit diskutieren müssen.

  • 7
    11
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Maresch: und sie sind das Sprachrohr der "Opfer der sozialistischen Diktatur" oder was?

  • 6
    16
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Ich frag mich bei all dem guten und für mich richtigen Kommentaren, ob die Leute wissen, wie man mit Daumen hoch und Daumen runter umgeht, oder stimmt der Rest der Untertanen hier ab?

  • 5
    3
    dieter1943
    05.12.2019

    @ 2Pluto6
    Dieser link beantwortet Ihre Frage:
    https://www.tag24.de/nachrichten/mdr-katrin-huss-pegida-maaz-zensur-beim-mdr-die-traut-sich-was-buch-912628

  • 12
    22
    MuellerF
    05.12.2019

    @Tauchsieder: Herr Steimle hat den MDR nicht im Rahmen einer Satire kritisiert bzw. Behauptungen über ihn verbreitet, sondern in einem Interview- Sie erkennen den Unterschied?

  • 9
    26
    MuellerF
    05.12.2019

    @thomboy: Wenn es so war, wie SIe meinen, dann hat Herr Steimle diesen Grund selbst geliefert-wissentlich & willentlich, meine ich. Gegenüber "BILD" sprach er ja auch schon wieder von "Berufsverbot". Für Menschen, die in der DDR von einem echten Berufsverbot betroffen waren, muss das geradezu beleidigend sein.

  • 23
    9
    Tauchsieder
    05.12.2019

    Zwischen Karikatur und einem "normalen" Arbeitsleben liegen Welten. So etwas muss man aushalten können. Linientreue hatten wir schon, die ging soweit, bis sogar Künstler ausgebürgert worden.
    Beschämend für ein vom Volk finanzierten Sender und da sprechen die zur Zeit schon wieder von Gebührenerhöhung.
    Da sollte man wirklich mit der Fernbedienung entsprechend reagieren.

  • 11
    26
    Maresch
    05.12.2019

    Alle, die die den MDR aus Ermangelung an objektiver Differenzierung mit dem Rundfunk in der DDR vergleichen, verhöhnen die Opfer dieser sozialistischen Diktatur und diskreditierten sich selbst.

  • 20
    10
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Die Altkommunisten haben es nach der Wende ganz schnell und sehr gut, auf Grund ihrer Connections, verstanden wieder auf die Füße zu fallen. Und die Feudalkapitalisten profitieren von diesem Untertanengehorsam!
    Da fällt es doch leicht, so einen kleinen "Störenfried" das Wasser abzugraben.

  • 24
    13
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Die Entscheidung des MDR fiel OFFIZIELL nicht wegen einer unliebsamen Meinung. Meiner Meinung nach hat man hier nur nach einem Grund gesucht einen unbequemen Mitarbeiter los zu werden und gefunden.

  • 32
    9
    suzuki
    05.12.2019

    Man mag zu Steimle stehen wie man will. Ebenso wie zu anderen Satirikern (nicht Dummschwätzern, davon gibt es sowieso zu viele hierzulande). Und in den Kommentaren ist so viel gesagt, was auch meine Meinung ist. Deshalb kein "neuer Aufguss". Nur soviel: Eine andere Meinung zu akzeptieren, auch wenn es schwer fällt, ist für mich Demokratieverständnis. Natürlich zähle ich zu "andere Meinung" nicht Hass und Hetze. Das hat aber Steimle meines Wissens nie getan. Vielmehr offenbart sich bei der ganzen Show einmal mehr der wahre Charakter der MDR-Macher: CDU-gesteuerter Kirchen-, Volksmusik- und Schlagersender. Naja, den Steimle ist man jetzt los. Da hat man mehr Sendezeit für oberflächliches Trallala und kann Honorare an "Stars" verteilen, die anderswo längst abgehalftert sind. Mit unserem Geld, dass uns zwangsweise abgeknöpft wird. Wie war das doch gleich mit der Demokratie?

  • 14
    9
    ChWtr
    05.12.2019

    Selbstverständlich - so ist es, @GGR. Absolut richtig.
    Wer was anderes behauptet, hat nie gearbeitet - egal ob als AG/AN.

    Die ganze künstliche Aufregung zeigt doch, was hier im Forum los ist. Untergang der Meinungs- und Pressefreiheit - das Abendland ist in Gefahr. Steimle würde sagen: "Furchtbar!"

    Leute, der Steimle macht weiterhin sein Ding, nur eben nicht mehr beim MDR. Na und!

    Und nu... ??? Schrecklich, nicht wahr.

  • 17
    9
    Interessierte
    05.12.2019

    Er hat keine Einsicht gezeigt , und wer das nicht macht und nicht mitspielt und nicht mitgenommen werden will , der ist ganz schnell weg vom Fenster …
    Hier Donnerstag , um 11.47
    https://www.mdr.de/nachrichten/audio/mdr-aktuell-radio-zum-nachhoeren100.html#

    Kürzlich wurde gesagt :
    In der DDR konnte man seine Meinung nicht sagen … …..
    Heute kann man seine Meinung sagen , man muß nur mit den Folgen rechnen

  • 20
    10
    ralf66
    05.12.2019

    Vertrauen verspielt, ich sehe und höre mir kein MDR mehr an, erst Katrin Huß jetzt Uwe Steimle, ein klarer Fall wie unsere Medien ticken.

  • 23
    10
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Wenn sich der MDR von Steimle trennt, wann trennt sich eigentlich der Sachse vom MDR?

  • 20
    13
    GGR
    05.12.2019

    Vorweg: Ich kenne Herrn Steimle und seine Arbeit nicht. Nach dem Lesen des Artikels stellt sich mir die Situation so dar: Er hat öffentlich gegen seinen Arbeitgeber MDR geschossen, sein Arbeitgeber hat trotzdem zu ihm gehalten. Anschließend erklärt er wiederum öffentlich, dass sich sein Arbeitgeber nicht schützend vor ihn gestellt hat und wird deshalb entlassen.

    Wenn ich als Chef zu meinem Mitarbeiter halte und derselbe Mitarbeiter später das Gegenteil behauptet, dann werfe ich ihn halt raus, weil eine Vertrauensbasis nicht mehr vorliegt - völlig unabhängig von dessen (oder meiner) politischen Einstellung.

  • 15
    16
    MuellerF
    05.12.2019

    @Tauchsieder: Die Entscheidung des MDR fiel nicht wegen einer unliebsamen Meinung des Herrn Steimle zu irgendwas, sondern konkret wegen seiner Äußerungen zu seinem Auftraggeber MDR- nachdem er deswegen bereits einmal verwarnt wurde. Ein arbeits- bzw. vertragsrechtlich völlig alltäglicher Vorgang also.
    Davon abgesehen: finden Sie es nicht auch merkwürdig, dass Herr Steimle jahrelang für einen Sender arbeitet, der seiner Meinung nach zu staatsnah ist ?
    Das ist doch wie Wasser predigen & Wein trinken...

  • 11
    4
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Ich habe bis heute nicht gewußt, daß Katrin Huß, auch gegangen worden ist. kann mir jemand sagen, was der Grund war?

  • 25
    8
    Freigeist14
    05.12.2019

    Echo1 @ , man kann Uwe Steimle zu recht kritisieren . Das muss aber eine Gesellschaft ,die in Sonntagsreden ständig von Toleranz und Vielfalt predigt , aushalten . In seinen Sendungen hat er und Michael Seidel in unnachahmlicher Weise das Leben der kleinen Leute dokumentiert und gewürdigt Jetzt suchte man nach einem Anlass , sich des unbequemen Mitarbeiters zu entledigen . Gleichgültig ,wenn die große Mehrheit der Zuschauer es anders will . Vergleiche zu Adamek in Adlershof sind nicht von der Hand zu weisen .

  • 12
    24
    Pedaleur
    05.12.2019

    Für mich gehört der MDR zu dem Sender, der sehr wohl kritische Sendungen liefert. Wem gehört der Osten, Fakt ist, exakt und verschiedene Dokus seien hier beispielhaft genannt. Auch zuletzt die Dokus zur Treuhand usw. Zu kritsieren ist, dass diese zu unsäglichen Sendezeiten kommen und zur Primetime die Volksmusik- und Schlagerendlosschleife läuft, tagelang. Steimle selbst war mehr als präsent beim Sender. Riverboat, Steimles Welt, Kanzleramt Pforte D. Was auffiel, waren seine zunehmend wirren Behauptungen, keine Belege oder schlüssigen Argumente. Sein "Einsatz" für die Rußlandbeziehungen irgendwie auch peinlich, am Thema vorbei, Putin rechtfertigen, statt objektive Auseinandersetzung. Völlig überfordert beim Interview mit Schorlemmer etc. pp.
    Was ihn dazu reißt, ständig gegen den MDR zu schießen ist für mich reines Marketing, rausprovoziert, kann sich schön als Opfer darstellen und alle machen mit. Der Steimle, der ist einer von uns. Einschränkung der Meinungsfreiheit- aha, an welcher Stelle? Wo genau? Er kann sagen was er will, er kann seine Gegendarstellung liefern. Aber klar, kann man damit vergleichen, wenn Leute in der DDR ausspioniert, eingesperrt, zersetzt wurden. Seine Sendung, inklusive seiner Anspielungen, wäre mit Sicherheit bis um Sankt- Nimmerleins- Tag gelaufen, ohne diese bewussten Vorwürfe, Anschuldigungen an "seinen" Sender. Mit Sicherheit hätte er den Rundfunkrat kritisieren können, dessen Zusammensetzung, in sachlicher Wortwahl. Aber das wäre zu kompliziert und würde nicht so gut auf der Straße ankommen wie Systemmedien, Staatsfunk. Manche fordern für ihre "Zwangsgebühren", dass Steimle seine Sichtweise dem MDR- Publikum mitteilen darf. Ich habe zuletzt immer weggeschalten, wenn er kam und würde deswegen nicht auf die Idee kommen, meine "Zwangsgebühren" zurückzufordern. Aber vielleicht gibt's ja für die Opferrolle bald ein passendes Rezept beim Bäcker - kleiner satirischer Scherz ;)

  • 17
    6
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Und die kleinen hat man rausgeschmissen, Dubinski, Nix, Liehr usw., usw..

  • 21
    8
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Der Begriff, " öffentlich rechtlich", ist schon ein Widerspruch in sich!

  • 38
    9
    2PLUTO6
    05.12.2019

    Guten Morgen allerseits!
    Mir fallen dazu nur die weißen Worte meines Großvaters ein: "Wessen Wein ich trink, dessen Lied ich sing!"
    Das hat wohl Uwe Steimle nicht befolgt.
    Schade um eine der letzten heimatlich verbundenen Sendungen des "Heimatsenders"!

  • 37
    3
    Pragmatiker
    05.12.2019

    Intendantin Wille: Mit 18 in die SED eingetreten, Zusammenarbeit mit einem Geheimdienstoffizier im besonderen Dienst, verheiratet mit einem Militärstaatsanwalt der DDR … und keiner stellt hier Fragen?!

  • 24
    11
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Es gibt auch eine Petition für Steimle.

  • 21
    3
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Distel...: tatsächlich, schon 29 Jahre. Danke für den Hinweis.

  • 25
    6
    Tauchsieder
    05.12.2019

    Was darf noch gesagt werden, was ist verboten?
    Viele Bürger, aber auch viele Künstler sind verunsichert. Die Politik und Mainstream-Medien tun so, als würden wir in einem freien Land leben und bezeichnen die Vorstellung, dass man nicht mehr frei sprechen und schreiben könne als Verschwörungstheorie. Viele dieser Künstler sind verunsichert, weil nicht klar ist, was man noch sagen darf oder nicht.
    Doch Demokratie lebt von der offenen Debatte. Das bedeutet, dass man auch diejenigen in der Diskussion begrüßt, die eine vollkommen andere Meinung oder gar Weltanschauung vertreten, die sich im Rahmen des Grundgesetzes bewegt.
    Wenn es um diejenigen Meinungen geht, die sich mit dem linksliberalen Establishment decken, sieht man scheinbar von Zensur und Kontrollmechanismen ab. Hat doch die BM Giffey im Bund gefordert, dass man linke Projekte finanziell anders fördert wie rechte Projekte und dies ohne ständige Prüfung und Neuanträge. Mit wirklicher Meinungsfreiheit hat das wenig zu tun.
    Da die Sender zu einem Großteil über Einschaltquoten finanziert werden hilft hier nur eins, im wahrsten Sinn des Wortes den Sender "links" liegen lassen.

  • 34
    13
    dieter1943
    05.12.2019

    Nach Katrin Huß ist Uwe Steimle nun der zweite , der von MDR- Prorammdirektor Jacobi für unwürdig befunden wurde, für den MDR zu arbeiten. Bei Jacobi kein Wunder. Er hat eine Ausbildung beim deutschen Fernsehfunk genossen, wo man ihm selbstverständlich beigebracht hat, wie man mit kritischen Zeitgenossen umzugehen hat. Viele ehemalige DDR-Bürger habe längst die Illusion verloren, das im wiedervereinten Deutschland uneingeschränkte Meinungsfreiheit herrscht. Die ist nur garantiert, wenn die ausgedrückte Meinung mit der der herschenden Klasse identisch ist. Ansonsten wird man ganz schnell als Rechtsextremer oder gar als Faschist bezeichnet. Im Volksmund nennt man das Rufmord. Und der ist ebenso schlimm wie das Wegsperren widerborstiger Zeitgenossen in der DDR.

  • 15
    13
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    @thomboy: Die Wende ist vor 29 Jahren gewesen. Tja, die Zeit verrinnt...

  • 28
    7
    saxon1965
    05.12.2019

    Und was ist mit Jan Böhmermann?

  • 10
    30
    Echo1
    05.12.2019

    Natürlich könnten die öffentlich-rechtlichen
    noch kritischer sein. Noch mehr Zuschauer/Zuhörer einbeziehen. Aber es gibt viele von Journalisten gut gemachte
    Sendungen, die kritisch sind und nicht
    staatsnah. Siehe mein gestrige Beitrag
    über 2 MDR-Sendungen.
    Und diese Journalisten, die sich um Wahrheiten bemühen, werden durch den Herrn Steimle diffamiert. Als Kabarettist kann man sich auch um Wahrheiten bemühen und nicht nur einfach plappern.

  • 34
    3
    saxon1965
    05.12.2019

    Nun man kann amerikanische Atomwaffen auf deutschem Boden und zirka 50.000 Millionen abgepresste "Verteidigungs"-Ausgaben auch schön reden, Steimle eben nicht!

  • 40
    11
    OlafF
    05.12.2019

    Ein großer Tag für die „Aktivisten des MDR“. Endlich wieder auf „Linie“.
    Warum viele Zuschauer Herrn Steimle mögen?
    Er betreibt k e i n e freiwillige Selbstzensur. Er gibt auch den Protagonisten eine Stimme, welche nicht vermeinen „die Weisheit mit Löffeln gefressen“ zu haben. Er kennt keinen vorauseilenden Gehorsam. Auf eine Karriere und damit verbundene politische Korrektheit pfeift er.
    Und letztendlich: Er hat nicht den Willen loyal zu sein, sondern anzuecken. Er ist nämlich von Beruf Kabarettist und nicht Speichellecker. Und damit meint er es ausnahmsweise einmal ernst.

  • 14
    22
    ChWtr
    05.12.2019

    Jetzt mal ehrlich.
    Wieso braucht Steimle den MDR?
    ok., Barth und Grinsebacke Bohlen haben RTL, Nuhr das Erste.
    Und nun?
    Irgendein Veranstalter und eine "Markthalle" werden ihm schon eine Bühne geben. Ansonsten macht er es so wie in den frühen Jahren bei den Kelly's - Straßengaukler. Aber auch da braucht er eine schützende Hand (...)

    Es ist wie überall, wer austeilt, muss einstecken können. Am Hungertuch wird er nicht nagen müssen.

  • 23
    15
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Es ist eine Schande was hier abgeht 20 Jahre nach der Wende.

  • 41
    12
    gelöschter Nutzer
    05.12.2019

    Soviel zur "Neutralität" und "Meinungsfreiheit" im "öffentlich rechtlichen Rundfunk!". Und die Mitarbeiter leben von UNSEREN Beiträgen.

  • 30
    16
    Hinterfragt
    04.12.2019

    Da hilft nur ziviler Ungehorsam mit Einstellung der Zahlung der Gebühren, solange bis der MDR diese undemokratische Entscheidung zurück nimmt.

  • 13
    37
    Echo1
    04.12.2019

    Steimle sagt MDR ist regierungsnah. Seine
    Jünger reden von unkritischem Volksmusiksender.
    Gerade exakt und echt angesehen. Es ging
    kritisch um Altenpflege und um eine Klärschlammverbrennungsanlage im Geiseltal. Journalisten waren im Einsatz. Interessante und kritische Beiträge.
    Wenn ich jetzt Steimles Beiträge ansehe,
    dann erkenne ich bei ihm nur Gähnbeiträge.
    Uninteressant, gestrig und populistisch.
    Steimle bringt diese Gesellschaft nicht weiter.

  • 7
    42
    Maresch
    04.12.2019

    @Freigeist. Ihre Aussage ist ein klassischer Zirkelschluss. Herzlichen Glückwunsch zu dieser geistigen Glanzleistung!

  • 48
    14
    Freigeist14
    04.12.2019

    Weil sich auch AFD-Leute äußern kann die Kritik am Sendeverbot für Uwe Steimle nur "rechtspopulistisch" und "verschwörerisch " sein . Ja, sicher Herr Schilder . Ein schönes Gefühl , auf der richtigen Seite zu stehen .