Vor Gericht

Die "Freie Presse" informiert über interessante Gerichtsverfahren der kommenden Woche.

Körperverletzung: Ein 25 Jahre alter Mann soll - offenbar um die Nachbarn zu erschrecken - in einer Kleingartenanlage Böller gezündet und diese in eine andere Parzelle geworfen haben. Dabei erlitten zwei Personen Verletzungen (Schmerzen in den Ohren). Gegen den Strafbefehl mit einer Geldstrafe legt der Angeklagte Einspruch ein.

Körperverletzung: Weil er die Heirat mit einer 17-jährigen Frau verhindern wollte, soll ein Afghane auf einen Landsmann eingeschlagen und ihm auch mit einem Messer in den Rücken gestochen haben. Dazu war er vom Amtsgericht zu drei Jahren Haft verurteilt worden, hatte jedoch Berufung eingelegt.

Körperverletzung: Der Angeklagte steht im Verdacht, auf dem Zwickauer Kornmarkt einem anderen Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Als dieser stolperte und gegen eine Hauswand stürzte, verletzte er sich an einem Auge und erblindete in der Folge.

Sachbeschädigung: Nach dem Kauf eines Sportbogens soll ein 41Jahre alter Mann 70 Zentimeter lange Pfeile auf das Grundstück seines Nachbarn geschossen haben. Einer der Pfeile blieb im Dach des Hauses stecken. Einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe akzeptierte der Mann nicht.

Körperverletzung: Ein Mann (40) soll versucht haben, eine Frau am Austragen des gemeinsamen Kindes zu hindern. Dazu soll er sie gewürgt und in den Unterbauch getreten sowie beschimpft haben. (nkd)

Die Verhandlungen finden im Amtsgericht, Humboldtstraße 1, sowie im Landgericht am Platz der Deutschen Einheit statt. In den Gebäuden gelten die derzeit üblichen Hygiene- und Abstandsregeln. In den Verhandlungsräumen stehen Sitzplätze für Besucher nur eingeschränkt zur Verfügung.

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