Vorbereitung mit vielen Fragezeichen

Handball: Keine leichte Situation für HC-Frauen

Glauchau/Meerane.

Die Vorbereitung auf die neue Saison gestaltet sich für die Handballerinnen des HC Glauchau/Meerane aktuell schwieriger als erwartet. Trotz der gelockerten Auflagen zum Kontaktsport kann das Verbandsliga-Team noch nicht in die Glauchauer Sachsenlandhalle zurück. "Wir müssen natürlich auf die neuen Richtlinien reagieren. Die Vereine sind angehalten, uns ein Hygienekonzept vorzulegen. Das ist meines Wissen nach noch nicht passiert", sagte Ina Klemm, die Geschäftsführerin der Tourismus und Sport GmbH Glauchau. "Wir bekommen auch andere Anfragen für die Nutzung der Halle und versuchen, alles miteinander in Einklang zu bringen. Wir wollen natürlich, dass die Vereine so schnell wie möglich die Halle nutzen können. Angestrebt wird Ende Juni", informiert Ina Klemm weiter.

"Unsere Mannschaften können aktuell nur im Freien trainieren", bestätigt Frank Blauhut, Vereinsvorsitzender des HC Glauchau/Meerane. Anfang Juni stieg die Frauenmannschaft des Vereins unter der Leitung von Trainer Björn Fröhlich wieder ins Training ein. "Das bedeutet Treffen auf einem Parkplatz in Trainingskleidung, und nach dem Training auch so wieder die Heimreise antreten", erklärt Fröhlich. Dabei ist der Begriff "Reise" gar nicht schlecht gewählt, wie Fröhlich erläutert: "Manche Spielerinnen müssen über 30 Kilometer zum Training und wieder zurück fahren. Viele kommen auch gleich von der Arbeit und müssen sich dort oder vor Ort auf dem Parkplatz umziehen."

Trotzdem versucht der Trainer mit seiner Mannschaft, das Beste aus der Situation zu machen. Fröhlich hat den Blick dabei schon auf die kommende Spielzeit geworfen. "Ich fange an, eine Vorbereitung zu planen für eine Saison, bei der keiner weiß, wann oder ob diese startet. Wie die Mannschaft nächste Saison aussieht, kann ich aktuell noch nicht sagen. Im Moment gibt es keine Ab- oder Zugänge. Ich gehe davon aus, dass wir in der kommenden Saison so starten, wie wir im März auseinandergegangen sind", sagt Björn Fröhlich. "Dazu hoffe ich, vermehrt die jungen Mädels aus der dritten Mannschaft einsetzen zu können." Die Frauen des HC Glauchau/Meerane lagen zum Abbruch der Saison in der zwölf Mannschaften starken Staffel auf dem vierten Platz. (pme)

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