War der mutmaßliche Lübcke-Mörder in Chemnitz?

Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten war Monate vor der Tat offenbar auf einer Demo in Chemnitz. Damit würde eine Annahme des Verfassungsschutzes widerlegt.

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23Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Interessierte
    28.09.2019

    Unterdessen hat der CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Thüringen, Mike Mohring, eine Morddrohung erhalten.

    Wenn er ´die Nummer zwei eines Politikers` ist , dann muß es aber nicht der gleiche Grund und auch nicht der gleiche Mörder sein …
    Der Lübke war für Ausländer und Inländer können gehen ...
    Der Mohring ist dafür , dass man die Flüchtlinge zurück bringt und er setzt sich für die Ostdeutschen und deren unterbrochen Erwerbsbiografien ein ….

    Wer kommt denn nun wieder darauf , das mit dem Fall Lübke zu vergleichen ?

  • 1
    1
    Interessierte
    28.09.2019

    Das ist schon erstaunlich , woher die Leute alle nach Chemnitz gekommen sind , also diese Rechten ...

    Da kam kürzlich in einem "Rückblick" , dass in den 70ern/ 80ern nach Bonn 30 / 300.000 angereist waren aus der gesamten Republik zu einer Demo gegen die Politik

  • 4
    1
    nevidimka
    28.09.2019

    Nach der Rezeption des Exif-Recherche-Artikels bleibt zu bemerken, dass das Rechercheteam es mit den Fakten offensichtlich nicht genau nimmt. Die Behauptung, dass am 1. September 2018 die AfD-Versammlung in Folge von Angriffen aufgelöst wurde, ist falsch.

    Zitat aus dem Recherche-Artikel:
    "Der rassistische Mob griff an diesem Tag mehrfach und massiv Presse, Geflüchtete und Polizei an. In Folge der Eskalation wurde der Aufmarsch aufgelöst."

    Dazu der offizielle Medieninformation der Polizei Medieninformation: 431/2018: "Dieser [Aufzug] wurde gegen 19.15 Uhr in der Brückenstraße, in der Nähe des Karl-Marx-Monuments, durch die Versammlungsleitung für beendet erklärt."

    Nach der Beendigung der AfD-Demo kam es dann in Folge zu Auseinandersetzungen.

    Es ist nicht anzunehmen, dass die abweichende Darstellung der Geschehnisse aufgrund von "Recherche"-Fehlern passiert ist.

  • 3
    3
    Steuerzahler
    27.09.2019

    @Inke: „Die Entwicklung bestimmter politisch motivierter Straftaten kommt ja nicht aus dem Nichts daher. Lesemuffel sollte sich mal wieder die Kriminalstatistik vornehmen, auch wenn's ihm große Mühe macht.“ vielleicht liegt das aber auch am politischen Ton, den u. a. auch etablierte Parteien ins Spiel bringen. Wie war das doch mit Nahles und dem „auf die Fresse“? Hat das auch die Linken Autonomen angestachelt? Also schön in der Balance bleiben.

  • 4
    2
    Hinterfragt
    27.09.2019

    @Blackadder; Ich mache hier gar nichts.
    Sie allerdings fällen hier ein Urteil, was Ihnen NICHT zusteht.
    Und solange es NICHT bewiesen ist, ist er halt nur ein "mutmaßlicher Mörder", auch wenn's Ihnen nicht in den Kram passt.
    In diesem Zusammenhang ist dem Kommentar von @Deluxe nichts hinzuzufügen.

  • 6
    3
    Lesemuffel
    27.09.2019

    @sudo Geschichte war nicht Ihr Lieblingsfach. Die Blauen mit den Nationalsozialisten in einen Topf zu werfen, verharmlost die damaligen NaziVerbrecher. Was soll die Jugend von diesen Verbrechern halten, wenn Sie diese heute mit einer demokratischen Partei gleichsetzen? Damals gab es 6 Mio Arbeitslose, Not allerorten, heute sagen die MSM und "bürgerliche" Politiker, dass wir in einem in Deutschland noch nie gekannten Wohlstand leben. Das ist doch nicht die Basis für Faschisten, oder?

  • 6
    3
    nevidimka
    27.09.2019

    Mir ist nicht klar, wofür die Demoteilnahme eine Relevanz haben sollte. Eine Demoteilnahme hat nur eine sehr geringe Aussagekraft, da jeder an jeder Demo teilnehmen darf und niemand (ohne triftigen) Grund vom Veranstalter oder Polizei ausgeschlossen werden darf. So können Neonazis bei Antifa-Demos demonstrieren und umgedreht. Es ist sicherlich nicht geprüft worden, ob die besagten Personen nicht auch an der zeitlich vorher startenden Gegendemo teilnahmen.

    Bedenklich ist der Fakt, dass offensichtlich anlasslos Demoteilnehmer gefilmt und fotografiert werden, um diese Aufnahmen (Monate) später gezielt auszuwerten. Es ist nicht anzunehmen, dass dies ein reiner "Zufallsfund" ist.

  • 3
    7
    SuDo
    27.09.2019

    Vielen Dank @Inke für den Link. Für neu halte ich diese Strategie allerdings nicht.
    Die immer deutlicheren Parallelen zum Vorgehen der NSDAP vor ca. 90 Jahren sind doch wahrlich kaum noch zu übersehen: Verumglimpfung und Einschüchterung Andersdenkender (dies ist an der Stelle der Zusammenhang zu diesem Artikel); offene Gewaltbereitschaft; Beschwichtigungen, Relativierungen und Verharmlosung des eigenen Handels und eigener Aussagen...
    Wer da noch glaubt, dass die Führungspersönlichkeiten der AFD bürgerlich oder demokratisch wären, der redet sich die Welt wirklich schön.
    Mir macht diese Entwicklung Angst und ich kann nur jedem Protestwähler raten, sich diese Partei und ihre Vorgehensweise nochmal ganz genau anzusehen.

  • 3
    4
    Deluxe
    27.09.2019

    Blackadder, Sie haben es immer noch nicht verstanden.
    Solange er nicht verurteilt ist, ist er vor dem Gesetz auch kein Mörder.

    Sie zeigen ganz klar, daß es Ihnen um Gesinnungsfragen geht und nicht um objektive Tatsachen. Ist einer vermeintlich rechts, wird er von Ihnen noch vor einem Urteil zum Mörder gestempelt.
    Hat einer jedoch Migrationshintergrund, sind Sie überzeugt daß er es nicht gewesen sein kann.

    Zweierlei Maß.

  • 4
    5
    Inke
    27.09.2019

    Interessanter Beitrag zur neuen Strategie der AfD:

    https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-selbstverharmlosung-die-medienstrategie-der-afd-100.html

    Interessant vor allem für die, die noch an das Märchen der Bürgerlichkeit dieser Partei glauben.

  • 5
    5
    gelöschter Nutzer
    27.09.2019

    @Malum89: Man sollte aber nicht die Demos durcheinander bringen: die große ProChemnitz Nazidemo, auf der auch schon aus ganz Deutschland spontan Rechtsextreme anreisten, war am 27.08.2019, diese Demo war die AfD Gedenkdemo (auf der natürlich nicht weniger Rechtsextreme waren, nur diesmal mehr parteipolitisch gebundene) am 1.9.2018. Die sich später mit einer ProChemnitz Demo vereinigte. Nur weil man da schnell durcheinander kommt.

  • 4
    7
    gelöschter Nutzer
    27.09.2019

    @Hinterfragt: Im Gegensatz zum Urteil beim Mord an Daniel H. hat man hier beim Mord an Lübcke ausreichend Indizien. Er hat das Geständnis nur aus Kalkül zurück gezogen, da er beim ursprünglichen Geständnis eine Menge Täterwissen preisgegeben hat, sie machen hier nicht nachträglich einen Engel aus einem kaltblütigen Mörder.

  • 5
    5
    Malum89
    27.09.2019

    Ein Nazi geht zur größten deutschen Nazi-Demo des Jahres 2018 - okay, das ist jetzt nicht völlig überraschend . . . Jeder Rechtsextremist, der was auf sich hält, ist doch dort mitgelaufen.

  • 4
    6
    Hinterfragt
    27.09.2019

    @Blackadder;
    "...Er hat ein Geständnis abgelegt .."
    Welches er widerrufen hat.

  • 4
    9
    Inke
    27.09.2019

    Wer politische Gegner u.a. "jagen" oder "entsorgen" will, sagt das nicht einfach so unbedacht dahin. Irgendwann wird auffällig, dass Kalkül dahinter steckt. Die Entwicklung bestimmter politisch motivierter Straftaten kommt ja nicht aus dem Nichts daher. Lesemuffel sollte sich mal wieder die Kriminalstatistik vornehmen, auch wenn's ihm große Mühe macht.

  • 12
    6
    Deluxe
    27.09.2019

    Es wäre ja auch seltsam gewesen, wenn man zwischen dem mutmaßlichen Lübcke-Mörder und der Stadt Chemnitz nicht irgendwie einen Zusammenhang hätte herbeibasteln können. Schließlich muß Chemnitz, wie mir scheint, damit irgendwie in Zusammenhang gebracht werden. Warum eigentlich?

    Übrigens interessant, Blackadder, daß Sie das Wort "mutmaßlich" nicht übernehmen, sondern bereits vorverurteilend vom Mörder sprechen. Würde Ihnen bei einem mutmaßlichen Straftäter mit Migrationshintergrund ganz bestimmt nicht passieren. Da wären Sie ganz massiv auf die Unschuldsvermutung bedacht.
    Zweierlei Maß?
    Voreingenommenheit?
    Politisches Interesse?
    Populismus?
    Suchen Sie sich etwas davon aus...

  • 5
    10
    gelöschter Nutzer
    27.09.2019

    @Lesemuffel: Er hat ein Geständnis abgelegt und die Tatwaffe wurde bei ihm gefunden. Das können nicht mal Sie leugnen. Der ist nur noch deshalb "mutmaßlich", weil er noch nicht verurteilt ist!

  • 11
    7
    Lesemuffel
    27.09.2019

    Lübcke "mutmaßliche Mörder" nicht wahr, blackad..? Das Bemühen, eine Verbindung zur AfD herzustellen ist als krampfhaft und dümmlich zu erkennen.

  • 6
    11
    gelöschter Nutzer
    27.09.2019

    Lübckes Mörder hatte also offenbar in der AfD seine politische Heimat gefunden, er hatte ja auch an die AfD Thüringen gespendet. Passt doch. Hass und Hetze führt letztendlich zu Gewalt, das sollte jedem bewusst sein.

  • 19
    11
    gelöschter Nutzer
    26.09.2019

    Klingt wie, eine guter Rechter muss einmal in seinem Leben in Chemnitz gewesen sein. Ich wundere mich schon warum sich Chemnitz nicht gegen diese pauschale Verurteilung wehrt.

  • 21
    22
    ArndtBremen
    26.09.2019

    Der war bestimmt auch schomal bei Aldi einkaufen.

  • 21
    24
    gelöschter Nutzer
    26.09.2019

    Gleich und gleich gesellt sich gern.

  • 19
    30
    Tauchsieder
    26.09.2019

    Gegenfrage und wenn, hat er hier jemanden umgebracht?