Freistaat kauft 32 Werke von Künstlern für 165 000 Euro an

Dresden (dpa/sn) - Die Kulturstiftung Sachsen hat im Zuge ihres jährlichen Ankaufs 32 zeitgenössische Kunstwerke für insgesamt 165 000 Euro erworben. Damit werden 30 Künstler in schwieriger Zeit unterstützt, wie Stiftungsdirektor Manuel Frey am Mittwoch unter Verweis auf die Corona-Pandemie sagte. Die Ankäufe «geben Anerkennung, Ermutigung und ein Stück finanzielle Sicherheit».

Die Arbeiten repräsentieren laut Stiftung das aktuelle Kunstschaffen im Land - vom Gemälde «Gum» von der in Bischofswerda geborenen Malerin Annedore Dietze bis zur Fotoserie «Gut Geisendorf» des Bautzner Künstlers Jürgen Matschie, die den Wandel einer Lausitzer Industrielandschaft dokumentiert. Alle Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen sowie Objekte, Foto-, Video- und Audioarbeiten sind vom 20. Juni bis 30. August unter dem Titel «Win/Win»-Schau auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei zu sehen.

Mit den Ankäufen erhalten Nachwuchskünstler seit 1992 eine Art Gütesiegel, mit dem auf ihr Schaffen aufmerksam gemacht wird. Seit 2005 erwarb die Stiftung 602 Werke für zusammen rund 2,4 Millionen Euro. Die Kollektion zeitgenössischer Kunst wird vom Kunstfonds bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bewahrt - und auch für Ausstellungen oder an Ministerien und Behörden verliehen.

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