Gewalt gegen Polizisten in Sachsen wächst

Im Freistaat hat es im vergangenen Jahr 1269 Angriffe auf Polizisten gegeben. Das waren 128 mehr als 2011. Bundesweit wurde ein Anstieg von 9,9 Prozent auf 60.294 Übergriffe registriert.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    gelöschter Nutzer
    13.09.2013

    Passend zum Thema eine Reaktion, die durchaus verständlich und völlig richtig ist.
    Zitat: ""Die Polizei wird sich bis auf Weiteres nicht mehr im Stadion (Anm.: Schalke) aufhalten. Die Sicherheit hat dann der Verein zu gewährleisten. Die Polizei wird aber in einem Bereitschaftsraum außerhalb des Vereinsgeländes zur Verfügung stehen. Und wenn eine Gefahr für Leib und Leben, Gefahr für Dritte vorhanden ist, dann wird sie natürlich einschreiten", sagte der SPD-Politiker im Interview mit Radio Emscher Lippe.

    Jäger kritisierte den Verein harsch. "Wer nicht in der Lage ist, für die Sicherheit der eigenen Fans zu sorgen, dann die Polizei um Hilfe bittet und anschließend den Einsatz öffentlich kritisiert, ist kein Partner für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit", wurde der Minister in einer Pressemitteilung zitiert: "Es kann nicht sein, dass einem millionenschweren Klub wie Schalke 04 die VIPs in den Business-Loungen wichtiger sind als die Ultras auf den Stehplätzen."!

  • 3
    0
    kartracer
    12.09.2013

    Kommentare sollten sich wirklich auf die Artikel beziehen, und hier gebe ich nur @A809626 Recht.
    Es geht nicht um Pfefferspray, sondern um handfeste Sachen,
    die ein Trauma für die Beamten nach sich ziehen.
    Also bitte bei den Fakten bleiben!

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    10.09.2013

    @ A809626: Keine Frage, Gewalt gegen Polizeibeamte ist nicht zu tolerieren. Selbst wenn das Vorgehen von BFE oder Bereitschaftspolizei solche Reflexe auslösen. Ich meinte mit meinem Einwurf lediglich, dass die signifikant höhere Zahl verletzter Polizisten u.a. (!) auf den exzessiven Pfeffersprayeinsatz beruht, der aus dieser Statistik -nicht- herausgerechnet wird.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    10.09.2013

    @ Ballfreund, ich glaube zwar, daß es diese Fälle der Verletzungen in eigenen Reihen gibt und ich sehe auch, daß Pixelghost die erste Antwort falsch interpretiert hätte (hätte ich übrigens auch) - aber die Diskussion um Verletzte Beamtenkollegen geht ohnehin am eigentlichen Thema vorbei und verharmlost den Ernst der Lage, der in diesem Artikel dargestellt wird. Letztlich steckt in jeder Uniform ein Mensch, der zum Prügelknabe der Nation und der Geselschaft, vornehmlich aber zum Sündenbock von Demonstranten, Kriminellen und Verkehrsrowdys sowie Fußball"fans" wird. Und das geht definitiv zu weit und ist nicht hinnehmbar!

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    10.09.2013

    @Pixelghost: Einfach mal Google oder eine andere Suchmaschine befragen. Gibt genügend Treffer.

    U.a.: "Das Landeskriminalamt bearbeitet mit Priorität Strafermittlungen gegen Angehörige einer Einsatzhundertschaft der Polizei. Die beschuldigten Polizisten sollen zwei Kollegen, die in Zivil am 1. Mai dieses Jahres gegen 22.45 Uhr am Kottbusser Tor in Kreuzberg im Einsatz waren, mit Pfefferspray besprüht haben. Zudem sollen sie die Zivilbeamten mit Faustschlägen traktiert haben. Die Zivilbeamten mussten anschließend »aufgrund von Augenreizungen und Prellungen« den Dienst beenden. Weitere sechs Polizisten sollen in diesem Zusammenhang durch das Reizgas verletzt worden sein. Waren also acht der insgesamt 75 verletzten Polizisten am 1. Mai Opfer von Reizgasattacken aus den eigenen Reihen?"

  • 4
    0
    Pixelghost
    10.09.2013

    @Ballfreund, damit ich es besser verstehe: Wo kann man diese detaillierten Einsatzberichte lesen - in der Zeitung, oder wo?

    Ein Link wäre hilfreich.

  • 3
    7
    Pixelghost
    10.09.2013

    @Annaberg, Denken Sie erst noch mal nach, bevor Sie Noten verteilen.

  • 3
    3
    Annaberg
    10.09.2013

    @Pixelghost Verstehendes Lesen 6 - setzen.

  • 3
    2
    gelöschter Nutzer
    10.09.2013

    Falsches Textverständnis, Pixelghost? Ich fragte danach, wieviele Polizisten von eigenen Kollegen verletzt wurden. In detailierten Einsatzberichten liest man nämlich ab und zu, dass Polizeikräfte durch Pfefferspray (und ja, der fällt unter chemische Waffen!) verletzt wurden. Tendenz übrigens steigend, laut Fanbeobachtern und Fanprojekten. Aber dies zuzugeben, ficht die Polizei selbst nicht an. Bitter.

  • 2
    4
    Pixelghost
    10.09.2013

    @Ballfreund, Demonstranten oder "Fußballfans" sprühen auch mit Pfefferspray? Ist im Übrigen ein Verstoß gegen das WaffG, richtig?
    Denn nicht anders wären Verletzungen von Polizeibeamten durch Pfefferspray der eigenen Kollegen als Gewalt gegen Polizeibeamte "zu verkaufen" und in irgend einer Statistik zählbar, oder nicht?

    Warum trägt ein Mensch, der genehmigt demonstrieren will, Pfefferspray bei sich? Wozu braucht er das? Um gegen Polizisten vorzugehen, die die Straße absperren damit er in Ruhe an der genehmigten Demo teilnehmen kann?

    Wozu braucht ein FUSSBALLFAN Pfefferspray? Zum Feiern nach dem Sieg? Oder für die Trauerfeier nach der Niederlage seines Vereins?

  • 1
    6
    gelöschter Nutzer
    10.09.2013

    Und, wieviele Beamte haben durch den übermütigen Einsatz von Pfefferspray gegen Demonstranten oder Fussballfans die eigenen Kollegen verletzt? Wird darüber auch eine Statistik geführt? Nein? Warum nicht?