Idee eines Lößnitzers: 24. Glocke soll die Einwohner versöhnen

Das Vorhaben könnte mit Spenden durch eine Bürgerstiftung realisiert werden, sagt Jan Leichsenring. Das erste Geld will er selbst in den Topf legen.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    KTreppil
    29.09.2019

    Die Idee mit der 24. Glocke ist sehr gut und sollte weiter verfolgt werden.
    Mit Versöhnung ist es aber so eine Sache, wenn direkt Betroffene bzw. Opfer diese nicht wollen oder können, dann muss man dies akzeptieren und ihnen zugestehen. Mit Leuten wiederum, die nicht aufhören können, die Moralkeule zu schwingen, schon aus Prinzip, ist Versöhnung aussichtslos. Dessen sollte man sich bewusst sein.
    Ansonsten beziehe ich mich auf meinen vorangegangenen Kommentar: Kirche im Dorf, Glocken am Turm lassen und gerne auch noch eine Glocke dazu.

  • 9
    2
    Lesemuffel
    29.09.2019

    Auch dir Deutschen dürfen lückenlos zu ihrer Geschichte stehen, Tatsachen einfach auslöschen? Warum denn? Versöhnung mit wem? Die Bürger mit Frau Pfauter? Verstorbene mit Lebenden? Was soll das ständige Aufrühren der Nazizeit? Die Deutschen erkennen doch ihre Schuld an, haben riesig dafür bezahlt? Was wollen Sie noch? Haben Sie auch mal was für Zukunft, Gegenwart, für Verständnis für die Geschichte? Deutschland hält sich doch an die Verpflichtung im 2+4-"Vertrag die
    Geschichte weiter im Sinn der Sieger zu beschreiben.

  • 2
    15
    gelöschter Nutzer
    29.09.2019

    Die Idee einer Versöhnungsglocke ist gut gemeint. Und für die Zukunft sicherlich eine Option. Aber solange in Lößnitz Menschen angegangen werden, die wie Herr Hager an die Wahrheit erinnern - dass die Glockenstifterin Pfauter stramme SS-Anhängerin war und in ihren Betrieben Zwangsarbeiter beschäftigte - steht der Versöhnung noch viel im Weg.