KZ-Gedenkstätte: Debatte um Kommandantenvilla

Weitgehend Einigkeit besteht bei dem Plan, das ehemalige KZ im Ortsteil Sachsenburg zu einer Gedenkstätte auszubauen. An einem Gebäude aber scheiden sich die Geister.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    2
    Manara4
    09.10.2019

    Wer das Gelände kennt und die Kommandantenvilla - weiß auch wie verfallen diese ist und dass es noch andere wichtige Gebäude gibt, z.b. die Unterkunft der Häftlinge oder die Turnhalle. Nun wird hier berichtet, daß die Villa unbedingt erhalten werden muss. Warum? Eher sind Gedenkstätten und Lernorte zu der Zeit von 1933-45 auf die Opfer ausgerichtet. Weil diese das Leid und den Terror erlitten haben. Nur hier in Sachsenburg sollen die Täter im Fokus stehen. Das liegt daran, dass es nur ein Konzept einer Lehrerin gibt welches sich eben nur auf die Täter konzentriert. Um ihr Konzept umgesetzt zu bekommen wird eben alles versucht um Druck auf den Bürgermeister und die Stadt aufzubauen. So auch eine unterschriftensammlung auf der die vielen Wissenschaftler unterschrieben haben, ohne jedoch alle Seiten gehört zu haben . Es gibt einen weiteren Verein die LAG Sachsenburg denen ehemalige Häftlinge den Auftrag gegeben haben und das Vertrauen in ihrem Sinne eine Gedenkstätte wieder einzurichten, welche das Schicksal der Opfer in den Mittelpunkt stellt. Dieser Verein arbeitete mit der Stadt Frankenberg zusammen - seit Jahrzehnten. Gemeinsam mit großen opferverbänden hat die LAG es Geschäft, daß nach vielen Jahren Sachsenburg in das Sächsische Gedenkstättenstiftungsgesetz aufgenommen wurde. Im Gegensatz zum nun erst wenige Monate existierenden Verein von Frau Heiden hat die LAG immer auf Dialog gesetzt. Was Frau Heiden für eine Rolle inne hat ist von der Presse mal zu hinterfragen; sie ist Mitglied in beiden Vereinen - die ja unterschiedliche Intentionen haben. Das ist dann aber eher ein anderes Kapitel.