Laufband auf Bahnhofstraße: Neue Idee für mühsamen Berg

Der Anstieg der Plauener Fußgängerzone inspiriert einen Vogtländer. Seine Idee: Automatisch aufwärts soll's gehen.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    29.09.2014

    Warum kann ich über derartige Vorschläge nicht mehr lachen?
    Ganz einfach, weil es ohne weiteres möglich ist, dass sich dafür in höchsten Kreisen Befürworter geben könnte. Man bräuchte nur noch einen passenden Investor...
    An einen Aprilscherz mag ich kurz vor Weihnachten nicht glauben.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    29.09.2014

    Wie an anderer Stelle schon bemerkt. Die Stadt- Galerie wurde nach einer Bürgerbefragung, bei der sich die Plauener dafür entschieden haben, gebaut. Das es überhaupt zu dieser Befragung kam, daran sind die damaligen Stadträte und der Bürgermeister schuld.
    Genau wie die beiden Einkaufscenter im Norden und Osten der Stadt, sowie der Globus in Weischlitz, war und ist die Galerie ein Sargnagel für den vogtländischen Einzelhandel. Da braucht man heute nicht mehr lamentieren, oder wie meine Tochter gerne zu sagen pflegt: Der Drops ist gelutscht. Plauen befindet sich auf dem absteigenden Ast und daran ändert weder ein Förderband für Gehfaule, noch dekorierte Schaufenster von leeren Geschäften etwas. Und schon gar nicht wird ein Bahnhof- Mitte etwas an der Situation ändern. Wie kommt man denn auf die völlig hirnverbrannte Idee, dass dieser Bahnhof mehr Menschen aus Gera usw. nach Plauen lockt???!!!
    Plauen ist spitze! Neoplan, Neu- Plamag und Sachsendruck! Und das nur in 9 Monaten des aktuellen Jahres. Dort liegt der Hase im Pfeffer und nur dort muss der Hebel angesetzt werden. Doch scheinbar kapiert das niemand im Rathaus und im Landratsamt! Weiter so...

  • 1
    1
    gelöschter Nutzer
    27.09.2014

    Die Menschheit wird immer träger und fauler in ihrem Bewegungsdrang.

    Ich kann "winterfreundin" nur zustimmen.

    Dieser Einkaufstempel am "Tunnel" ist für mich, der mal für 3 Jahre in Plauen sein Leben fristen durfte (zu Ost-Zeiten) und die Stadt schon seit seinem 4-ten Lebensjahr von den Einkäufen im alten Kaufhaus kennt, einfach eine glatte Fehlinvestition für den Plauener Einzelhandel.

    Komisch, denn in Potsdam, da findet man sogar große Ketten in Läden des Einzelhandels; angefangen von den Drogerien bis hin zu den Klamotten-Läden.

    Genauso die vielen EKZ, die nach der Wende um Plauen herum aus dem Boden geschossen sind und schon wieder geschlossen werden mussten.

    ... und am Geländeprofil wird es wohl nicht liegen, denn ich muss ja nicht meine Einkäufe am "Tunnel" beginnen, sondern kann auch von oben herab damit anfangen.
    Jedenfalls so schlau waren schon meine Eltern und Großeltern!

    Aber nicht nur dieser angebliche "Konsum-Tempel" ist Gift für den Einzelhandel, sondern auch die Pleiten, Pech und Pannen, die Plauen als industriellen Standort, gerade für die aus DDR-Zeiten noch übrig gebliebenen Betriebe, unattraktiv werden ließen.

    Plauen ist als industrieller Standort der Schwer- und Fahrzeugindustrie tot - und Tote kaufen nun mal nicht mehr ein, sprich das ganze Heer der Arbeits- und Stellenlosen, die in den letzten Jahrzehnten marktwirtschaftlich "frei" gesetzt wurden.
    So wollte man eigentlich seine neu errungene "Freiheit" nicht geniessen.
    ...und was das Preisgefüge, auch das der Discounter betrifft:
    Im Vergleich zur Bundeshauptstadt hat man wenigstens hier schon das "West-Niveau" erreicht.

    Hauptsache der Landrat baut sich seinen "Palazzo-Prozzo" im alten Warenhaus, dann braucht man ja weniger Geld für Bus und Tram ausgeben.

    Berlin ist eben doch überall - nur dass man in Berlin keine Rollsteige braucht, weil man mit dem ÖPNV eben auch überall hinkommt und das zu den Spitzenzeiten auch im 10-Minuten-Takt!

  • 4
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    gelöschter Nutzer
    27.09.2014

    Ein Laufband kann wohl kaum eine Lösung für die Bahnhofstraße sein. Allein die Kosten für Anschaffung und Instandhaltung wären ein riesiges Problem für die Stadt. Benutzungs- und sicherheitstechnische und Versicherungstechnische Fragen ständen noch einmal auf einen ganz anderen Papier. Missbrauch wäre vorprogrammiert. Warum eigentlich nutz man nicht die augenscheinlichste Möglichkeit. Die Straßenbahn. Ein Null Euro Ticket zwischen Tunnel und Albertplatz wäre die einfachste Lösung. Stadt und Handel könnten sich die Kosten teilen.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    27.09.2014

    ... weiterspinnen …

    Hätte man „unten“ (im Tal) nicht diesen „illustren Tempel“ gebaut, würden all die Läden, in die man früher z.B. auch auf der Bahnhofstraße ging, nicht so klagen müssen.
    Vielleicht gäbe es das ein oder andere Geschäft, welches inzwischen schließen mußte, auch noch?!
    Wenn es denn schon ein Laufband sein soll, dann wäre ich dafür, etwa aller 10 Meter in „Armlängenabstand“ einen Imbiss zu bauen, damit der „Mühsiggänger“ (dann wohl eher „Mühsig-MitFahrer“) seine Verfettung zur Ver-Vollkommnung treiben kann.
    Kleine Anmerkung am Rande: Seit vielen Jahren amüsiert es mich zu beobachten, wie Fitness-Wütige versuchen, ihr Auto so nah wie möglich an ihrem „Studio“ zu parken…….
    Dennoch: Eine Wiederbelebung unserer Alt-/Innenstadt liegt auch mir sehr am Herzen.
    Aber – wie eingangs beschrieben: „actio et reactio“ (Wirkung und Gegenwirkung = Wechselwirkungsprinzip). An diesem uralten Prinzip läßt sich nichts ändern. Da muß man eben vorher überlegen, was man will und tut.
    Ein von Hand betriebenes Laufband – das wär‘ allerdings was!