Luft für Geringswalder wird immer dünner

Die LWV-Kegler haben in der 2. Verbandsliga gegen den TuS Großschirma mit 2:6 verloren. Zu allem Überfluss fehlt künftig noch ein Leistungsträger.

Geringswalde.

Die Kegler des LWV Geringswalde haben wohl nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt in der 2. Verbandsliga. Sie verloren am Samstag auch ihr zweites Heimspiel in diesem Monat. Gegen den TuS Großschirma unterlagen sie am Ende klar mit 2:6 (3160:3312).

In den ersten beiden Durchgängen hielten die Geringswalde die Partie gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg lange Zeit offen. Während die vier Einzelduelle 2:2 endeten, erspielten sich die LWV-Männer in der ersten Runde einen Vorteil von vier, die Gäste im zweiten Durchgang danach mit zwei Kegeln. Jürgen Poppitz markierte bereits hier mit guten 557 Kegeln den Teambestwert für die Gastgeber. Die Begegnung, die bis dahin vollkommen ausgeglichen verlief, sollte danach allerdings zu einer klaren Angelegenheit für die Gäste werden. Die beiden letzten Starter von Großschirma fanden schnell ins Spiel und erkämpften auf ihrer jeweils zweiten Bahn einen großen Vorsprung bei den Kegeln. "Diese Dominanz setzte sich leider gegen alle Hoffnungen der LWV-Anhängerschaft bis zum Spielende fort", sagt der Geringswalder Vereinschef Hans Marschner. Uwe Flößner markierte hier den starken Tageshöchstwert von 585 Kegeln, wobei vor allem das Ergebnis im Abräumspiel mit 216Kegeln herausragte. Zudem hatten dieser Schlussrunde die ansonsten zuverlässigen LWV-Akteure Marcel Berthold und Torsten Herbst nicht ihren besten Tag und konnten ihre Kontrahenten nicht stärker fordern. "Wenn damit auch die Hoffnungen Richtung Klassenerhalt weiter geschrumpft sind, mussten wir dieser Niederlage rechnen", so Marschner. Die Entscheidung fällt nunmehr in den verbleibenden vier Punktspielen, in denen es für die LWV-Männer dreimal gegen unmittelbare Kontrahenten im Abstiegskampf geht. "Allerdings werden diese Spiele nicht einfacher", sagt Hans Marschner. Durch die langfristig geplante Knie-Operation von Stammspieler Marcel Berthold müssen die Geringswalder in den kommenden Wochen auf Reservespieler zurückgreifen. "Schade, dass Marcel an seinem letzten Spieltag vor der OP seinen schwächsten Auftritt hatte."

Durch eine Strukturreform in der 2. Bundesliga, deren Auswirkungen sich bis in die 2. Verbandsligen erstrecken, reicht den Geringswaldern unter Umständen nicht einmal Platz 7 für den sicheren Klassenerhalt. (rosd/hanm)

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