Neuer Mast entsteht für Vodafone

Stadtrat beschloss 2016 dazu- Abstände geprüft

Netzschkau.

An der Friedensstraße in Netzschkau entsteht ein neuer Mast des Telekommunikationsunternehmens Vodafone. Anwohner fragen, was es damit auf sich hat und inwieweit Mindestabstände zu den Wohnhäusern eingehalten werden.

"Bei dem neuen Mobilfunkmast in Netzschkau handelt es sich um den Ersatzstandort für unsere langjährige Mobilfunkstation, die wir auf dem Nema-Areal aufgeben mussten", erklärt Konzernsprecher Volker Petendorf dazu. Der Stadtrat hatte für den Neubau im Juli 2016 grünes Licht gegeben. Laut Bürgermeister Mike Purfürst wurde der Nutzungsvertrag mit Vodafone für das städtische Flurstück für die Dauer von 20 Jahren abgeschlossen.

Die Bauarbeiten werden nach aktuellem Stand im Juni vollendet sein. Die neue Mobilfunkstation soll im August in Betrieb gehen. Der neue Mast wird laut Petendorf die Mobilfunktechnologien GSM für mobile Telefonie und LTE für mobile Telefonie und mobile Datenübertragung an Bord haben. LTE ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und Breitbandinternet für unterwegs. Für die Betriebe in der Region bringe das eine signifikante Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Laut Vodafone liegen alle Genehmigungen für den neuen Mast vor. Die Bundesnetzagentur bescheinigte im Dezember 2018 für den Standort die Einhaltung von Grenzwerten und Sicherheitsabständen bei den durch die Funkanlage entstehenden elektromagnetischen Feldern. In Hauptstrahlrichtung wird konkret ein Sicherheitsabstand von 19,83 Metern verlangt. (gb)

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