Ratskeller-Wirt tischt ein letztes Mal auf

Am Sonntag schließt Dirk Gust sein traditionsreiches Lokal für immer, im September eröffnet er die neue Ratsstube. Eine Rückkehr in die alten Räume schließt er aus.

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11 Kommentare

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    gelöschter Nutzer
    01.06.2019

    Krankheit hin, Krankheit her, aber diese Arroganz mit der hier Wichtigkeiten von einer Verwaltung angesetzt werden, ist unglaublich. Das da jemand sein privates Geld in ein Restaurant steckt und diese Fragen für ihn existentiell wichtig sind, kommt natürlich einem Behördenmitarbeiter nicht in den Sinn, der unabhängig von der eigenen Leistung jeden Monat seinen Lohn überwiesen bekommt.

    Was die Damen und Herren im Amt noch nicht verstanden haben ist, dass man damit die wenigen, die überhaupt in Chemnitz investieren, immer wieder verprellt. An der Klosterstraße macht man mit viel Tamtam eine Kneipenmeile auf und reißt auf der anderen Seite des Rathauses aus Ignoranz alles ein. Die Gespräche hätten viel früher stattfinden müssen! Aber wenn das Amt bei einem Chemnitzer Traditionslokal keine Dringlichkeit erkennen kann, hat sich der Bürger dem eben zu beugen. Auch so sorgt man für Wahlergebnisse, die man angeblich nicht will.

    Ludwig hatte in der FAZ vor kurzem das Gebaren des ehemaligen Ministerpräsidenten kritisiert, bei dem Bürgermeister quasi nur "eine Art königliche Vorsprachemöglichkeit" gehabt hätten. In ihrem Haus arbeitet man offenbar nicht anders.