Sachsens Gastronomen klagen über fehlende Gäste

In einer Umfrage zeigt sich die Mehrheit enttäuscht. Seit 14 Tagen sind die Lokale geöffnet, doch viele Plätze bleiben leer. Nun hoffen die Gastronomen auf die nächste Lockerung.

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1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    5
    GPZ
    31.05.2020

    Wie man den aktuell aufgetretenen Hotspot-Fällen entnehmen kann, liegt die Vermutung nahe, dass es eine Aerosol-Übertragung gibt. Und so lange das nicht ausgeschlossen ist, halte ich mich nur mit anderen Leuten in einem Raum auf, wenn es nicht zu vermeiden geht. Tragen diese nicht mal einen Mundschutz - no way. Und somit ist für mich und sicher auch viele andere das Restaurant aktuell tabu. Lieferdienst - ja gerne. Und so gerne und oft ich bisher Gast im „Hans im Glück“ war - auch wenn die Lage mal überstanden ist, werde ich das Restaurant meiden, da der Inhaber in der Presse dauernd weitere Lockerungen fordert, was ich für verantwortungslos halte.

  • 7
    1
    steharcom
    30.05.2020

    Also wenn immer alle nur meckern,
    können wir sowas wie CORONA eben
    nicht mehr machen.

  • 9
    2
    Dickkopf100
    30.05.2020

    Nichts gegen die Gastronomie, nur haben die meisten Leute zur Zeit ganz andere Sorgen, als sich gastronomisch beglücken zu lassen. Denn sowas kostet auch Geld, und ein großer Teil der Leute hat es zur Zeit nicht so "dicke". Mit Corona kam nun mal auch Kurzarbeit und Hartz IV für Solo-Selbstständige. Grade in Gegenden mit schwacher Infrastruktur macht sich das besonders bemerkbar. Dazu kommen noch so nette Medienberichte, in denen sich Leute ansteckten bei Gottesdiensten und Restaurantbesuchen trotz Einhaltung aller Sicherheitsregeln. Solche Berichte "treiben" niemand in die Kneipe. Und mal ganz ehrlich: Mich würden die ganzen Maßnahmen beim Restaurantbesuch eher nerven. Schon die Riesenabstände zwischen den Tischen erinnern eher an eine "Reichsbahn-Wartehalle" als an das Flair eines Restaurantes...

  • 5
    0
    kartracer
    30.05.2020

    ralf66, auf den Punkt gebracht, und die Gastronomie dürfte nicht das einzige Geschäftsmodell sein, das den vermeintlich "einzig Schuldigen" gefunden hat.
    Ein weiters Beispiel dürfte der Einzelhandel werden, durch tatsächlich andere Schuldige, wie zB. der Onlinehandel, oder dumme Handlungen der eigenen Kommune, oder will nicht Chemnitz die Parkgebühren der Innenstadt deutlich erhöhen.

  • 5
    0
    ralf66
    30.05.2020

    @paral, mag alles sein, aber fragen Sie mal in Ihrem weiteren Umfeld nach in welchem Maße sie vor Corona die Gastronomie in Anspruch genommen haben, ein Gastwirt lebt auch nicht mehr von paar wenigen Stammtischlern, vom Biergeschäft, sondern wenn ordentlich etwas hängen bleiben soll, dass man sagen kann es läuft vom Essengeschäft und da sieht's doch schon finster aus bei uns ohne genügend Tourismus, es bleiben da nur noch die Familienfeierlichkeiten und wie es modern heißt paar Events im Ort, obwohl das eher wieder die Vereine besorgen.

  • 3
    7
    Echo1
    30.05.2020

    Ein Bericht über eine deutschen Familie in
    Holland in ARD oder ZDF. Sind dort ganz locker ohne Maske im Supermarkt einkaufen
    gewesen. Geht doch. Info mal so durchgerutscht. Aber sonst noch nichts darüber gelesen. Darf keine Wellen schlagen. Frau Merkel ist Vorbild. Nimmt
    wegen Corona die Einladung in die USA nicht
    an! Also jammert nicht rum wegen diesen
    Gaststättenbesuchen. Der Schluss war Ironie.

  • 8
    5
    676937
    30.05.2020

    Solange man als Gast innerhalb des Restaurants nur am Tisch auf den Mundschutz verzichten darf und ihn sonst tragen muss, werden sich die Zahlen nicht verbessern. Wer möchte schon mit Mundschutz in ein Lokal gehen, um einen schönen Abend zu verbringen. Mal sehen, wann dies die Politik versteht. Der Einzelhandel hat das gleiche Problem.

  • 10
    3
    ralf66
    30.05.2020

    Könnte man bei allem Verständnis für gewisse Zusammenhänge in Bezug auf Gastronomie und Wirtschaft in allgemeinen einmal die wirklichen Tatsachen erwähnen, wir sind nämlich derzeit durch die Vorgänge mit Corona und um Corona herum dabei verschiedene Probleme falsch zuzuordnen und Probleme der Gesamtwirtschaft alleine der Coronakrise zuzuschreiben, klar, dass ist von gewissen Kräften so gewollt ist aber leider falsch.
    Es gibt in Sachsen durchaus sehr viele Regionen wo die Gastronomie noch nie richtig lief, die haben dort keine Gewinne eingefahren und am Limit der eigenen Existenz gearbeitet, zumal kamen viele gastronomische Einrichtungen in der Vergangenheit in Schwierigkeiten, weil ihnen das Personal weggelaufen war, hervorgerufen durch schlechte Arbeitszeiten und niedrige Löhne.
    Die Zeitungen waren vor Corona voll von Berichten der den schlechten Allgemeinzustand der Gastronomie immer wieder hervorhob, jetzt wegen gewisser Coronamaßnahmen so zu tun als wenn dadurch allein alles kaputt geht halte ich für zu einseitig dargestellt, es geht den wirklichen ursprünglichen Problemen nicht auf den Grund.
    Wenn ich z. B. vergleiche wie in Bad Schandau die Gastwirtschaften voll besucht waren, reges touristisches Treiben herrschte und vergleiche das mit erzgebirgischen Gebieten, da liegt das Problem eindeutig auf der Hand, dass hier das eben nicht so ist wie in Bad Schandau, mit Corona hat das alle wenig zu tun.

  • 7
    7
    Echo1
    30.05.2020

    @Paral sehr gut und ausführlich die Lage
    beschrieben. So habe ich das auch gemeint.

    @vonVorn denke nicht, dass man Betroffene
    als naiv bezeichnen sollte. Die meisten haben bestimmt die Probleme kommen sehen. Aber wollten nur im Geschäft bleiben.

    Mein erster Beitrag geht nur in Richtung
    Herstellung von Normalität und Zurückgewinnung von Lebensfreude.
    Die vielen roten Daumen sind für mich
    deshalb unverständlich.
    Man hat meiner Meinung nach staatlicherseits mit der Angstmache überzogen. Drosten spricht ja auch schon nicht mehr von der 2. Welle. Vielleicht merkt
    man jetzt doch einige Defizite bei den Massnahmen.

  • 12
    8
    paral
    30.05.2020

    Guten Tag. Die Leute wollen wieder unbeschwert ihr Dasein genießen. Es muß deshalb aufhören, dass Politik und Medien die Angste schüren und gerne Panik erzeugen. ("Zweite Welle") Manch einer ist unsicher und läßt sich deshalb von einem Restaurantbesuch abschrecken. Die "Regeln" sind nahe an der Bürokratenwillkür angesiedelt, man will verständlicherweise nichts falsch machen und übertreibt gern. Was ist mit Eigenverantwortung? Ganz einfach die Hygieneregeln einhalten, die man in früher Kindheit gelernt bekommen hat, ergänzt um Vorsichtsmaßnahmen, die der jetzt besonderen Situation entsprechen. Doch nicht aus Angst vor dem Leben Selbstmord begehen. Doch das sind alles Binsenweisheiten. Manch einer hält es dennoch für ratsam, "sein" Geld zusammenzuhalten. Das kann sehr schnell nach hinten losgehen, denn durch die Inflation schmilzt das Gesparte schneller als gedacht, Auch wenn man gar nichts tut, ist durch Negativzinsen, Verwahrgebühren und vor allem durch die Geldruckmaschine der Zentralbank die Schönheit des Besitzes bald vorbei. Ich bitte die Abschweifung zu entschuldigen, es ging um die Gastronomen, wir sollten sie nicht hängen lassen, weil wir schon immer gerne zu ihren leckeren Angeboten gegangen sind.. D.F. 0922

  • 13
    2
    vonVorn
    30.05.2020

    @Echo1, es geht doch nicht um Schuldzuweisungen, sondern darum das der Lockdown nun mal Folgen hat. Dazu gehört nun mal die Erkenntnis das man das Geld zusammenhält wenn die Zeiten unsicher sind.

  • 9
    26
    Echo1
    29.05.2020

    Bitte keine Schuld den Gastronomen geben. Die Politik muss die Angstmache zurüchfahren und zur Normalität zurückkommen. Keine Vermummung mehr.
    Bevor unsere Titanic untergeht könnten wir noch viel Spass haben.

  • 39
    10
    vonVorn
    29.05.2020

    Diese Naivität ist schon erschreckend. Mit Abstandhalten und Masken ins Restaurant zu gehen macht niemanden sonderlich viel Spass. Wenn die Zeiten unsicher sind hält jeder sein Geld zusammen und da gehört Restaurantbesuch nicht zu den vordringlichen Sachen. Mir scheint die Gastronomie hat noch nichts von den Kurzarbeiterzahlen und der steigenden Arbeitslosigkeit gehört.
    Haben die wirklich geglaubt es wird etwas gelockert und alles ist wie vorher?