Schuldenfalle: Schicksal eines Erzgebirgers

Am Montag beginnt eine bundesweite Aktionswoche. Eine Beraterin aus Marienberg spricht über ihren Alltag und einer sich schnell abwärts drehenden Spirale.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    Nixnuzz
    02.06.2019

    @AchimAdams: Und wie wäre es mit einer "Bringeschuld" unseres Staates? Vielleicht von den untersten "Gewählten", die ihr Ohr nicht nur bei den besorgten KMU's haben sollten?

  • 7
    1
    AchimAdams
    02.06.2019

    Wenn Hilfen nicht in Anspruch genommen werden, oder in Anspruch genommen werden wollen: dann können auch keine Hilfen geleistet werden.
    Die zuständigen Stellen können es beim besten Willen nicht raten ob möglicherweise Hilfen benötigt werden.

  • 11
    10
    Nixnuzz
    02.06.2019

    @AchimAdams: Sie übersehen die Selbstachtung des Einzelnen. Wieviel "Sozialhilfen" wurden von Betroffenen (nicht) abgerufen? Wieviele können deswegen morgens in den Spiegel sehen und nicht an ihrer persönlichen Wertigkeit verzweifeln? Oft viele Jahre Leistung geliefert und dafür mehr oder weniger gut bezahlt und dafür anerkannt worden. ..oder auch nicht. Und: Welcher Abwehrmechanismus durch Bürokratie wurde vom Staat aufgebaut? Welche Sprachregelungen (wording) wurden da neu geschaffen? Es gäbe noch vieles zu ergänzen aber für heute muss es reichen..OK?

  • 16
    4
    AchimAdams
    02.06.2019

    @Nixnuzz: der Staat kann nur helfen, wenn man sich um Hilfe bemüht. Werden keine Anträge gestellt, woher soll der Staat dann wissen dass Hilfe benötigt wird?
    Der Staat hilft ja zwischenzeitlich auch, nachdem die Anträge gestellt wurden.

  • 7
    8
    Zeitungss
    02.06.2019

    @Nixnuzz: Wie wahr !!!!

  • 10
    9
    Nixnuzz
    02.06.2019

    Hochachtung für den Einsatz der Diakonie und anderer an dieser sozialen Front. Bittere Frage: Wo ist hier der Staat mit seiner Fürsorgepflicht. Wo ist das Wirtschaftsministerium, das zwar Steuern erheben läst aber den "Sozialgewinn" unter den Tisch fallen läst? Braucht es nicht auch einen hiesigen "Integrationsbeauftragten" mit Festanstellung und/oder eine "Gemeindeschwester" mit gleicher Sicherheit, die aus beruflicher Neugier ihre Nase in ihre Nachbarschaft steckt und für "soziale Ordnung" mit Befugnissen! sorgt.?? Die letzten Wahlergebnisse sind der Fluch der bösen Tat, als kurz nach der Wende alles "nichtproduktive" dem Orkus der DDR-Geschichte überlassen wurde. Ach ja - dafür haben wir ein Ministerium für Heimat oder so.... Äh!...