Studie: Treuhand verkaufte produktive Firmen bevorzugt in den Westen

In einer neuen Studie wird erstmals dokumentiert, wie die Privatisierung der ehemaligen DDR-Staatsbetriebe verlaufen ist. Das Ergebnis wirkt bis heute in der Wirtschaft nach.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

1414 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 10
    0
    Lesemuffel
    17.09.2020

    Gute Ware verkauft sich immer zuerst. Schade nur, dass auch gut gehende Unternehmen dann trotzdem platt gemacht worden sind oder eben als Konkurrenz beseitigt werden mussten - aus Sicht der "Käufer".

  • 9
    0
    klapa
    17.09.2020

    Kleines Problem dabei, Ha24Lu01, wir mussten erst erleben, um den Wahrheitsgehalt zu begreifen,

  • 8
    1
    Ha24Lu01
    17.09.2020

    Die, die in der DDR Staatsbürgerkundeunterricht hatten lernten aus den Lehrbüchern, wie der Kapitalismus funktioniert. Nun erlebten und erleben wir die Praxis.

  • 0
    0
    Nixnuzz
    17.09.2020

    Nein - ich war nicht dabei. Vielleicht folgender Gedanke: Unsere Wirtschaft- und Firmen-Freaks kannten sich doch untereinander und tauschten Informationen aus. Welche Mundpropagande bevorteilte manchen Käufer?

  • 8
    2
    Schwimmerin
    17.09.2020

    Dazu hätte es keine neue (sicher wieder teuere) Studie gebraucht.
    DAS IST KEINE NEUE MELDUNG!

  • 14
    0
    Hinterfragt
    17.09.2020

    Ich kann in diesem Zusammenhang nur die BOOM-Ausstellung im Audi-Bau Zwickau empfehlen.
    Da kann man sich eine Rede des Treuhandchefs Rohwedder vor der Volkskammer ansehen.
    Evtl. sollte der Kurator die Studie noch dazulegen, um die gewaltige Diskrepanz zwischen dem dort Gesagtem und danach Getanem aufzuzeigen...

  • 15
    3
    Urlaub2020
    16.09.2020

    Soviel zur ,,Wiedervereinigung o Entschuldigung Inlandnahme.Mehr braucht es nicht zu sagen.

  • 18
    3
    RingsOfSaturn
    16.09.2020

    Ich finde es genau richtig, dass diese Studie gemacht wurde, sie kam eher zu spät. Und es müssen noch mehr Studien folgen.

    Die nachwachsenden Generationen, die sich nicht als "Ossis" oder "Wessis", sondern als Deutsche identifizieren, die diese Zeiten auch nicht selbst erlebt haben, müssen diesen Teil der Deutschen Geschichte doch auch kennenlernen. Und Schulunterricht oder der allgemeine Wissensstand basiert ja gerade nicht auf einer guten Doku oder dem, "was jeder weis, der dabei war", sondern aus aufgearbeiteter Geschichte.

  • 43
    5
    Hinterfragt
    16.09.2020

    Wozu es da eine Studie braucht!
    Achso, da dauert es 30 Jahre, bis es offfiziell wird ...

    Wenn wir Ossis früher zum Improvisieren immer erst ne Studie gemacht hätten, dann hätten wir da wirklich noch auf den Bäumen gesessen ...

  • 40
    6
    censor
    16.09.2020

    Freigeist, Ihren ersten Satz wollte ich auch gerade schreiben.

    80% des Volkseigentums gingen an Westeigentümer, 10% an Ausländer und nur magere 5% blieben in Osthand.

    Es gibt zahlreiche gut recherchierte TV-Dokus dazu. ZB, die mdr-Reihen "Wem gehört der Osten" oder der Zweiteiler "Goldrausch - die Geschichte der Treuhand".

    Bei den desolaten VEBs mit 100 Jahre altem Maschinenpark hätte es sich von allein erledigt. Da musste keiner nachhelfen.

    Zerschlagen wurden gezielt die Betriebe, welche konkurrenzfähig waren (vor allem die, welche vorher Lohnhersteller für Westprodukte waren).

    Der Kapitalismus zieht sich doch nicht die Konkurrenz im eigenen Haus heran. Deshalb war es ursprünglich auch geplant, den Osten industriell überhaupt nicht wieder aufzubauen und die Menschen aus den Sozialtöpfen zu versorgen.
    Soviel zu den blühenden Landschaften Helmut Kohls.

  • 39
    5
    Malleo
    16.09.2020

    Dazu brauchte es eine Studie?

  • 51
    4
    Heila
    16.09.2020

    Und wieviele lukrative ostdeutsche Firmen wurden durch West-Investoren platt gemacht? Davon redet keiner. Hier nur eine kleine Auswahl:
    MZ Zschopau,
    Simson Suhl,
    ZEKIWA Zeitz,
    Werkzeug Schmalkalden und vielen andere.

  • 63
    5
    Freigeist14
    16.09.2020

    Für die Kenntnis ,daß produktive Firmen bevorzugt "in den Westen " gingen ,bedarf es keiner Studie . Ein Gespräch mit Zeitzeugen hätte gereicht . Die Analyse bleibt aber an der Oberfläche und benennt nicht , daß nahezu ausschließlich Westdeutsche zum Zuge kamen - gleichgültig ob windiger Spekulant ,Glücksritter oder Prahlhans . Oft genug und aktenkundig wurden engagierte Mitarbeiter , Direktoren oder Projektleiter mit durchdachten Investitionsplänen von der Treuhand brüskiert und mit Kolonialmentalität im Regen stehen gelassen . Jeder "Zugereiste " hatte allein wegen der Herkunft eine bessere Reputation auf dem Weg der gnadenlosen Privatisierung und der fahrlässig in Kauf genommenen Abwicklung . Die Filetstücke der DDR-Industrie (z.B-.Planeta-Radebeul) wurden selbstverständlich an den Meistbietenden aus der BRD veräußert .

  • 56
    3
    Schnorx
    16.09.2020

    Wer hätte das gedacht ????????