"Wir werden als Motorradfahrer diskriminiert"

Der Bundesrat will Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen und strengere Lärmobergrenzen. Eine Petition soll das verhindern

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2929 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    kartracer
    15.06.2020

    Ihre Kritiken sind ja alle berechtigt, klar bin ich vom Thema abgewichen.
    Mein Anliegen damit war, zu belegen, daß man ständig sinnlos an Gesetzen rumbastelt, statt die tatsächlichen Ursachen zu bekämpfen.
    Tut mir leid, falsch verstanden worden zu sein, meine Schuld.

  • 6
    1
    ralf66
    14.06.2020

    @kartracer, es geht um den Lärm der Motorräder, Fahrräder machen keinen Lärm! Beispiel: Motorradfahrer stehen an der Kreuzung an einer roten Ampel, sie lassen ihr Motorrad nicht im Standgas laufen, es geht ständig rung, rung immer wieder Gas rung, rung und das ist das Problem, im Auto machen Sie doch diesen Unsinn auch nicht ständig im Stand immer wieder Gas geben!
    Es geht auch nicht darum Motorradhändler zur Schlachtbank zu führen, es geht darum Motorräder zu bauen die leiser sind, Motorräder auspufftechnisch nicht zu manipulieren und als Motorradfahrer ein normales den Straßenverhältnissen angepasstes Fahrverhalten an den Tag zu legen und nicht zu gasen wie auf einer Rennstrecke.

  • 10
    4
    RingsOfSaturn
    14.06.2020

    Ich frage mich, warum eigentlich Auspuffanlagen zugelassen werden dürfen, bei denen man den dB-Eater ausbauen kann? Es liegt doch auf der Hand, wozu solche Modelle gebaut und genutzt werden.

    Solche Modelle aus dem Verkehr zu ziehen würde schon mal den allerschlimmsten Lärm vermeiden.

  • 10
    3
    FromtheWastelands
    14.06.2020

    Vielleicht sollten alle mal ihre Schließmuskeln lockern. Wir brauchen weder aktionistische Nonsensgesetze mit denen man Biker schikaniert um Tatkraft zu heucheln, noch brauchen wir Poser die die Endtüten ihrer lahmen Mühlen manipulieren um fehlendes Selbstbewußtsein durch Krawall zu kompensieren.

  • 3
    14
    Tauchsieder
    14.06.2020

    Das Land der Verbote, nur in Diktaturen ist es noch schlimmer.
    Vielleicht sollte man dem GG einen weiteren Artikel anfügen. Dieser kann dort alle Verbote aufführen. Diese vielen Bände der Verbote würde dann am Schluss eine kleine Broschüre für das was erlaubt ist ergänzen. Es ist nicht nur ein Sprichwort das in D alles von der Geburt bis zum Tod geregelt ist, es stimmt sogar.
    Ich glaube die drehen am Rad, hier speziell am Motorrad.

  • 12
    1
    GrauerWolf
    14.06.2020

    @Lexisdark
    "Die Motorradfahrer haben sich ihren Ruf selbst versaut, indem sie die schwarzen Schafe tolerieren und nicht sanktionieren."
    Meinten Sie damit z.B. SUV-Fahrer sollten andere SUV-Fahrer sanktionieren und disziplinieren und Radfahrer sollten andere Radfahrer sanktionieren und disziplinieren etc.? Das ist Selbstjustiz und Sie fordern diese ein.

    Die Gewaltenteilung ist ein tragendes Organisations- und Funktionsprinzip der Verfassung unseres Rechtsstaats Deutschland.Die Verantwortung liegt eindeutig bei der Exekutive. Doch in der Realität fehlen in der Breite Verkehrskontrollen und es scheint so, dass die Exekutive nicht Willens oder in der Lage ist, die bestehenden gesetzlichen Regelungen um- und durchzusetzen. Allein die konsequente Umsetzung der bestehenden gesetzlichen Regelungen reicht aus, um die "Schwarzen Schafe" unter den Bikern zu disziplinieren.

    Da wirken wohl die Sparmaßnahmen der sächsischen Landesregierung in den letzten Jahren sowohl personell als auch finanziell bei unseren Ordnungshütern nach, oder wann kamen Sie in die letzte Verkehrskontrolle?

    PS.: Es gibt kein wirksameres Kontroll- und Machtinstrument als die Motorradpolizei, auch am Wochenende...

  • 16
    2
    cn3boj00
    14.06.2020

    @kartracer, es geht hier um Motorradfahren und das Vorgehen gegen Lärm. Warum müssen manche immer so abschweifen? Tatsache ist, dass Motorradfahren auch ohne Lärm Spaß macht. Dabei muss es nicht gleich elektrisch sein, ein schöner 4-Takt-Klang oder erst recht das 2-Takt- Singen sind auch schön, so lange es im Rahmen bleibt und das Fahren und nicht das Auffallen durch Krach, möglichst durch unerlaubte Manipulationen, im Vordergrund steht.
    Gefühlt sind 30% der Motorräder zu laut, aber nur 0,3% der Autos.
    Es gibt übrigens auch ne andere Petition, schade dass die der Autor des Artikels nicht auch erwähnt: https://www.openpetition.de/petition/online/silent-rider-die-bundesweite-initiative-gegen-unnoetigen-motorradlaerm.
    Wie auch immer: statt Verbote sollte vor allem auf die Kontrolle der Vorschriften gesetzt werden, die auch gern etwas verschärft werden dürfen. Leider vergisst das der Staat immer wieder.

  • 5
    14
    Dickkopf100
    14.06.2020

    Na sowas, vor Schreck gleich die Petition angeklickt und unterzeichnet. Habe zwar nur eine alte "Simme", die z. Zt. auch grade defekt ist, aber ich halte es für wichtig. Nichts gegen Lärmschutz, aber man kann auch übertreiben. Hier wird wieder mal mit einer Riesenmenge Inkompetenz Politik gemacht und wieder ein Stück Freiheit zu Grabe getragen. Wo soll das noch enden? So ein Motorrad ist doch auch kein Pfennigartikel, den sich jeder ans Revers hängen kann. Für viele Menschen ist es Hobby und Herzblut. Einfach nicht mehr feierlich. Zumal ich mehr Leute mit zu lauten Autos als mit lauten Motorrädern kenne...

  • 2
    11
    kartracer
    14.06.2020

    Noch eine kleine Ergänzung zu Unklarheiten bei Fahrradfahren an zB. Ampelregelungen, hatte ich letztens schon mal geschrieben.
    Warum werden Ampelschaltungen nicht sehr schnell nach oder umgerüstet, die bei Linksabbiegern mit Carbon oder Alufahrrädern, diese nicht erkenn und keine Grünschaltung erfolgt???
    Wenn sie kein Klappbett dabei haben, bleibt nur, bei Rot zu fahren!
    Keine sinnvolle Aufgabe, NEIN???

  • 1
    7
    kartracer
    14.06.2020

    @Deluxe, Sie sehen das schon richtig, mir geht s um Gesetze, die in völliger Inkompetenz entstanden sind.
    Schlicht und einfach gibt es eine Regelung, "angemessener Sicherheitsabstand" Punkt.
    Ob mit oder ohne "kranke" Gesetzesreglung, wird dieses Problem immer das Gleiche bleiben.
    Sind wir uns da einig?

  • 10
    3
    Deluxe
    14.06.2020

    @kartracer:
    Wie Sie selbst richtig feststellen, geben viele Straßen, besonders im ländlichen Raum, die neuen Abstandsgebote beim Überholen gar nicht her.

    Deshalb mal interessehalber eine Frage:
    Was ist Ihnen persönlich lieber? Ein Auto, das etwas knapper überholt oder ein Auto, das ggf. kilometerweit hinter Ihnen herzockelt?

    Da ich sowohl Auto- als auch Radfahrer bin, kenne ich beide Seiten. Und ich muß gestehen, daß es mir lieber ist, wenn die Autos vorbeifahren anstatt mir endlos auf den Fersen zu bleiben. Ständig anhalten um Kfz vorbeizulassen ist ja auch keine Lösung.

  • 11
    20
    kartracer
    14.06.2020

    Wie wäre es, wenn sich die Regierung um dringliche Probleme kümmern würde, statt wieder einmal an Verboten herum zu basteln?
    Soll die nächste Branche, der Motorradhändler, zur Schlachtbank geführt werden, denn das wäre eine sichere Konsequenz aus diesem Irrsinn.
    Wer kauft sich dann noch ein teures Bike, wenn nur das Wochenende für Ausfahrten möglich sind, unter der Woche glücklicherweise noch einer Arbeit nachgegangen werden darf?
    Meine Bitte an die FP, recherchieren Sie doch bitte in Sachen sinnfreier Gesetze, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben wurden.
    Fahrradfahrer dürfen innerorts nur mit Abstand von 1,5 Metern und außerorts 2 Metern überholt werden, dazu meine Fragen:
    Wer kontrolliert das; wie wird es beweispflichtig gemessen; welche Toleranzgrenzen mit welcher Strafe gibt es??
    Die Beweispflicht sollte hier der fragwürdigste Punkt sein!
    Ich war die letzten Tage mit dem Rennrad unterwegs, das geht nun mal fast nur auf der Straße, dank eines umfangreichen Radwegnetzes.
    Meine Feststellung, ca. 10% sind vorbildlich, ca. 50% halten einen für mich ausreichenden Abstand ein, den Rest interessiert das Alles einen Dreck!
    Die schlimmsten sind leider LKW Fahrer, denen es allerdings oftmals, durch mangelnde Straßenbreite nicht anders möglich ist. 50 cm sind keine Seltenheit!
    Sollte das nicht einer realistischen Recherche würdig sein??

  • 17
    10
    ralf66
    14.06.2020

    Ich habe generell nichts gegen Motorräder aber eins fällt immer stärker auf und das lässt sich nicht wegreden, wir haben es an vielen Wochenenden und Feiertagen mit schönem Wetter nicht mehr mit vereinzelt Motorradlärm zu tun, dass geht von früh bis in den Abend glattweg durch, da ist man im Garten und hört in der Ferne den ersten Pulk Motorräder immer lauter werdend näher kommen, ist der dann durch, kommt von der anderen Richtung schon der nächste Pulk Motorräder, es liegt ein ständiges durchgängiges brummen von sich nähernden und sich entfernenden einzelnen Motorrädern oder Motorradgruppen in der Luft.
    Wenn Herr Schmidt schreibt, es gäbe auch laute Sportautos dann stimmt das, die treten aber in dieser Masse wie die Motorräder unterwegs sind nicht auf, auch laute Laubbläser, Rasenmäher, Motorsensen und LKW's sind gesetzlich an Sonn- und Feiertagen nicht in Betrieb.
    Wenn für Herrn Schmidt der Motorradlärm Therapie ist, so geht das anderen Bürgern am Sonntag und Feiertags eher auf den Sack.
    Das ganze Verhalten vieler Motorradfahrer im Straßenverkehr ist oft sehr fraglich, eine Kennzeichenpflicht von vorn müsste schon lange Gesetz sein um Motorräder ordentlich blitzen zu können um dann den Halter ermitteln zu können.
    Klar, auf der anderen Seite ist es eine harte Einschränkung für Motorradfahrer den Motorradverkehr Sonntags und an den Feiertagen ganz zu verbieten, Auswege den von Motorrädern stark erzeugten Lärm so ähnlich wie bei Autos zu reduzieren scheint es nach Schmidt technisch machbar eher nicht zu geben. Was ist wenn die die sich von Lärm belästigt sehen eine Petition lostreten?

  • 14
    6
    AliceAndreas
    14.06.2020

    Ich bin zwar selbst nur Auto und Radfahrer - aber tatsächlich hatte ich mit nem Motorradfahrer noch niemals ein Problem!! Trotz allem hat j35r99 hat völlig recht - warum gibt es vorn kein Kennzeichen? Das dieses fehlt ist ja fast schon ein Freifahrtschein zum Rasen.

  • 3
    25
    Pixelghost
    14.06.2020

    „ Manche Biker verwechseln das Ausbauen des Nachschalldämpfers mit Rebellentum ...........“

    Vielleicht sind das auch einfach nur ....Freigeister?

  • 26
    5
    cn3boj00
    14.06.2020

    Schön dass diesmal ein Beitrag aus der Reihe Mobilität solche Aufmerksamkeit erlangt. Ich bin selbst Motorradfahrer, und ein Fahrverbot wäre absolut katastrophal und ein völlig falsches Zeichen. Wie viele Freizeitvergnügen sind für andere Menschen nervig oder gar umweltschädlich? Wenn mir beim Beobachten der Natur im LSG auf einem schmalen Trampelpfad ein Mountainbiker entgegenkommt der seine Leidenschaft ausgerechnet hier ausleben muss denke ich auch manchmal, das gehört verboten. Oder wenn mein Nachbar Sonntags um 4 mit dem Bulldog an meiner Terrasse vorbeibullert. Aber deshalb pauschal zu verbieten geht nicht, es muss situationsbezogen sein. Der Gesetzgeber kann Motorradfahren leiser machen. Und er kann durch seine Vollstreckungsorgane gegen Verstöße vorgehen.
    Ich wollte die Petition unterzeichnen, klingen die Forderungen doch vernünftig. Aber ich habe auf der facebook-Seite von Herrn Schmidt - es ist nicht seine private - gesehen, wer sich da alles auf Sternfahrten vorbereitet. Den meisten der Beteiligten wird es vor allem um eins gehen: Lärm zu machen, wenn dort Bilder mit "schönen" Auspuffanlagen gepostet werden.
    Wenn der Verfasser selber zugibt, an seinem Auspuff gebastelt zu haben, und das Knattern als notwendiges Beiwerk erachtet, glaube ich das da Hopfen und Malz verloren ist.
    Ich fahre übrigens Elektromotorrad. Wenn Herr Schmidt darüber lacht, dann garantiert nicht weil die nur 100 km weit kommen und man dann Stunden laden muss (sie kommen heute meist schon über 200 km weit und können in 30 Minuten geladen werden), sondern weil er - wie ich mir das schon oft habe sagen lassen müssen - wegen des fehlenden Sounds. Nun, mir macht das Fahren trotzdem jede Menge Spaß.

  • 8
    14
    Hinterfragt
    14.06.2020

    PPS.
    noch dazu @EaF, sollten Sie erst mal richtig lesen!
    Ich schrieb nicht von der Abschaffung der Kirchenglocken.

    zudem scheint Ihnen Sarkasmus fremd zu sein!

  • 3
    17
    Hinterfragt
    14.06.2020

    P.S. Was völlig sinnbefreit ist, ist Ihr vorletzter Satz.

  • 2
    20
    Hinterfragt
    14.06.2020

    "...das ist ja, das was sie wollen...
    Diese Unterstellung können Sie belegen @EaF!

  • 0
    18
    Hinterfragt
    14.06.2020

    @Ramomba; Woher wissen Sie, was ich kenne???

  • 22
    13
    j35r99
    14.06.2020

    Wann kommt die vordere Kennzeichenpflicht für Motorräder?

  • 20
    20
    Ramomba
    14.06.2020

    Wenn alle Büger*innen all ihren Neigungen, ihren Leidenschaften und Interessen wann und wo immer ihnen danach, ist freien Lauf lassen könnten/dürften - ich möchte nicht dabei sein! Motorradfahrern ist eine Art „Sport“, Freizeitvergnügen zu Lasten der Allgemeinheit! Nicht nur der Krach - fast aller Motorräder, vor allem, wenn sie in Gruppen auftreten - sondern auch das riskante Fahren (kennen wir alle) sehe ich als Gefahr für die Allgemeinheit. Warum sollte genau diese Gruppe von Menschen, die außer sich selbst niemandem einen Gefallen tut, besonders bevorzugt werden? Diskriminierung ist hier ein hartes Wort, denn da geht es um völlig unverschuldete Falschbehandlung von Menschen, die nichts dafür getan haben, um angefeindet zu werden.

  • 14
    26
    872889
    14.06.2020

    Wenn überhaupt jemand im Straßenverkehr diskriminiert wird, dann sind es Kinder, Fußgänger und Radfahrer welche stets an den Rand gedrängt werden und das nicht selten ohne Gefahr.

  • 6
    16
    Hinterfragt
    14.06.2020

    Blöde Autokorrektur, es muß Gebimmel lauten!

  • 29
    5
    Freigeist14
    14.06.2020

    Manche Biker verwechseln das Ausbauen des Nachschalldämpfers mit Rebellentum ...........

  • 24
    26
    Hinterfragt
    14.06.2020

    Mich stört am Sonntag das dauernde lautstarke gebummelt der Kirchenglocken.
    Ich möchte, dass der Bundesrat dagegen vorgeht.
    Ich darf auch Sonntags keinen Rasen mähen oder Feuerholz sägen ...

  • 15
    31
    vonVorn
    14.06.2020

    @Lexis..., und was sollen die Motoradfahrer tun? Sie verfahren nach ner schönen Methode, verlange Unmögliches, dann kann sich immer schön aufregen. Ansonsten OmaundOpa habe Recht.

  • 41
    22
    Lexisdark
    14.06.2020

    Kleiner Tipp für Herrn Schmidt, einfach mal zum Start der Motorradsaison auf das blaue Wunder über die B 174 stellen. Tempolimit? Geschenkt, 100 kmh sind schon vor dem Ortsausgangsschild drin. Natürlich ganz leise. Und das hört man auch noch nach drei Häuserreihen dazwischen und der Lärmschutzwand. Und nach mehr Kontrollen wird ja auch schon länger gerufen. Nur wird leider zu selten von hinten geblitzt. Was für mich eine Diskriminierung der Autofahrer ist.
    Die Motorradfahrer haben sich ihren Ruf selbst versaut, indem sie die schwarzen Schafe tolerieren und nicht sanktionieren. Da es denen meist um Beifall aus der Szene geht. Jetzt kommt die Rechnung dafür.

  • 28
    33
    OmaundOpa
    14.06.2020

    Jetzt sind die Motorradfahrer dran, was kommt als nächstes? Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen und die wirklich wichtigen Dinge in D anpacken!