Bogenschützin Unruh kommt Tokio-Verschiebung entgegen

Berlin (dpa) - Der Verschiebung der Olympischen Spiele um ein Jahr kommt Bogenschützin Lisa Unruh sehr entgegen.

«Ich hatte ja eine Schulter-OP und bin mit meiner Leistung noch nicht da, wo ich sein könnte», sagte sie dem rbb. Die Berlinerin, die vor vier Jahren in Rio de Janeiro völlig überraschend mit Silber die erste deutsche Medaille in dieser Sportart gewann, kann sich nun optimal auf Tokio vorbereiten.

«Ich hoffe, dass ich so mehr Zeit habe, an meine alte Stärke heranzukommen», meinte die 31 Jahre alte Bundespolizistin, die derzeit mit einer Sondergenehmigung im Berliner Sportforum trainieren darf.

Zuletzt schoss sie sogar im eigenen Wohnzimmer. Die Pfeile flogen aus drei Metern auf einen kleinen Schaumstoffwürfel. «Auf der Schrankwand ist die Scheibe genau in diesem 70-Meter-Winkel, den wir trainieren wollen», erklärte sie.


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