Kein Kunststoff in Kosmetik mehr

Brüssel will Alternativen bei Einwegartikeln aus Plastik - Erfolgreiches Vorgehen bei Einkaufstüten ermutigt

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Hankman
    17.01.2018

    @Nixnuzz: Stimmt genau, das mit den Knopfzellen!! Mit etwas Glück erwischt man im Handel eine Knopfzelle des gewünschten Typs einzeln oder im Zweierpack - die sind dann aber teurer als so ein 20er-Sortiment, von dem man am Ende mindestens 80 Prozent wegwirft (bei meist vernachlässigbaren Qualitätsunterschieden). Eine von vielen Schweinereien, die es seit Jahren gibt.

  • 4
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    Nixnuzz
    17.01.2018

    Solange der Kreislauf richtig funktioniert, dürfte das kein Umweltproblem sein. Nur: was feuern unsere lieben Mitbürger jenseits einer guten Kinderstube neben diese Rücknahmesysteme in die freie Landschaft? Was liegt an Autobahnzufahrtskurven alles in der Wiese? Früher war es halt Glas und Blech. Heute Plastik. Hygienisch - unverrotbar. Mal eine Überlegung: Wenn den natürlichen Umweltkräften die Basis besonders in den Meeren kostenintensiv mit z.B. Walfangschiffen die Plastikinseln entzogen würde, könnten vielleicht auch die Japaner Geld verdienen? Und: was tun unsere Kommunen dagegen? Ok - 0 Personal ...für sowas.
    Persönliche Erfahrung: Kaufwn sie mal eine spezielle Knopfzelle - wenn sie nicht im Internet bestellen wollen. Ok - sie kriegen sie - im Massenverbund mit einem Fächer an ähnlichen Zellen in DIN A5 großer Blisterverpsckung, die sie nur mit der Blechschere und Verletzungsgefahr aufmachen können. Gut - und was mach jetzt mit den anderen Knopfzellen, die langsam vergammeln?... Wegschmeissen - mit oder ohne Verpackung - Papierkarton und Plastik schmerzhaft getrennt? Zellen in die nächste Batteriensammelstelle? Marketing-Wahnsinn! Der Kunde will es so - wirklich??

  • 6
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    fnor
    17.01.2018

    Deutschland durfte 2003 die Einwegflaschen nicht verbieten. Die EU hatte was dagegen, weil ausländische Händler mehr Aufwand bei Mehrwegflaschen haben und sich so der Wettbewerb verzerrt bzw. diese benachteiligt werden. Wäre es nicht an der Zeit Einwegflaschen EU-weit zu verbieten und ein EU-einheitliches Mehrweg-Pfandsystem zu schaffen. Nutzen dann noch alle Hersteller dieselbe Flaschenform, muss das Leergut nicht weit transportiert werden, sondern kann in der Nähe wieder befüllt werden. Vorgemacht wird das von den GDB- und VdF-Flaschen (Genossenschaft deutscher Brunnen / Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie).

  • 5
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    Hankman
    16.01.2018

    Das ist schon alles richtig. Aber es reicht nicht. Dass wir versuchen, den Gebrauch von Plastiktüten im Handel einzuschränken, ist völlig okay. Doch dabei darf man nicht stehen bleiben. Ich ärgere mich regelmäßig über die Blisterverpackungen für kleine technische Geräte, die ich für viel schädlicher und überflüssiger halte. Gerade wieder sowas gekauft. Das ist eine Unmenge sinnloser Müll. Und auch eine Einwegverpackung. Es ist ja schön, dass der Handel die Sachen so viel einfacher präsentieren kann - aber in den allermeisten Fällen würde ein kleiner Karton mit einem Siegel genügen. (Manche Händler nennen das - mit Recht - "frustfreie Verpackung".) Das wäre auch ein Feld, wo Hersteller, Handel und Politik handeln müssen. Und da muss man sich notfalls auch mal mit Konzernen anlegen.

    Und noch was ärgert mich. Seit den 90ern preist man unser Duales System und den Grünen Punkt an. Und suggeriert, wie toll da die Wertstoffe recycelt werden. Aber allein 2016 hat Deutschland rund 750.000 Tonnen Plastikmüll nach China exportiert. Hat niemanden interessiert. Es wird erst jetzt öffentlich wahrgenommen, weil die Chinesen das nicht mehr mitmachen wollen. Wir müssen uns verdammt noch mal um unseren Müll selber kümmern und das Zeug recyceln. Und wenn das nicht geht, dann müssen wir eben aufhören, solchen Müll zu produzieren!