Baustart für weiteren Flutschutz sorgt in Harthau für Kritik

Nahe der Hedwigstraße haben Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes begonnen. Anwohner sehen das mit gemischten Gefühlen.

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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    cn3boj00
    10.01.2020

    Dass renaturierte Flussauen, Überflutungsflächen und Rückhaltebecken die preiswertere und wirkungsvollere Hochwasserschutzmaßnahme sind als noch höhere Mauern hat sich in Sachsens Behörden und bei sächsischen Politikern (einschließlich der Grünen?) noch nicht herumgesprochen, auch 10 Jahre nach den letzten Hochwassern. So muss es also erst zum nächsten kommen, und das wird kommen.

  • 10
    1
    Tauchsieder
    09.01.2020

    Ein flächendeckendes Problem in Sachsen. Wie bereits im Kommentar vorab erwähnt wird diese Maßnahme für den Hochwasserschutz nichts bringen. Das Problem wird lediglich auf die Unterlieger abgewälzt. Die Erhöhung der Ufermauern wird einem kommenden HW eine größere Abflussgeschwindigkeit bescheren und unterhalb mit einer größeren Wucht auch größere Schäden verursachen. Wasserbau nach DDR-Mentalität.
    Was das Bauen in Überschwemmungsgebieten betrifft ist den Genehmigungsbehörden nicht mehr zu helfen. Sie haben genügend Beispiele wie man es nicht macht, z.B. Dresden-Röderau oder wo auch immer. Ganz kann man aber die Eigenheimbauer auch nicht aus der Verantwortung nehmen. Jeder muss doch über die Gefahr in der Nähe eines Fließgewässers zu bauen wissen. Spätestens bei einer Versicherung für das Eigenheim werden manche aufwachen.

  • 11
    2
    graenitz
    09.01.2020

    Ich finde es sehr schade, dass heutzutage die einzig angesehene Möglichkeit zum Hochwasserschutz die Errichtung noch höherer Dämme und Mauern ist. Es werden Millionen ausgegeben und dabei lediglich Schutzmaßnahmen für ein HQ25 geschaffen und parallel sind in der Würschnitzaue in den vergangenen Jahren weiterhin neue Eigenheime errichtet worden - an Stellen wo vor wenigen Jahren noch das Hochwasser entlanglief. Wäre es nicht sinnvoller, speziell im hier angesprochenen Oberlauf, anstelle von immer schneller fließenden Flussabschnitten, diese wieder zu renaturieren - natürliche Flussabschnitte mit vielen Mäandern bieten auch Menschen ein Erholungsgebiet, bremsen die Fließgeschwindigkeit und können dadurch sehr deutlich zum Hochwasserschutz beitragen - aber scheinbar ist den meisten Menschen ein schöner Betonbau mit einer hohen Mauer attraktiver. Sehr schade!