Blutspender kehrt DRK den Rücken

125 Mal hat Steffen Heidenreich anderen geholfen, nun sollte er als Dank eine Ausfahrt erhalten. Doch sie wurde gestrichen. Die angebotene Alternative bezeichnet der Deutscheinsiedler als "Frechheit".

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    0
    Einspruch
    31.05.2020

    Wenn ich spende, erwarte ich dafür nichts.

  • 9
    1
    Pfeng
    31.05.2020

    " Die Blutspender hätten sich schließlich bewusst für ein unentgeltliches Engagement entschieden."
    Dem ist nichts hinzuzufügen!!!

  • 4
    7
    lupus
    30.05.2020

    Wohl eine sehr noble Handlungsweise des DRK ?
    Die Reaktion kann ich nachvollziehen.

  • 8
    4
    Auriga
    30.05.2020

    Der ganze Gesundheitssektor ist ein Milliarden-Geschäft, in dem Pharmakonzerne, Krankenhausketten, Medizinproduktehersteller ihre Gewinne machen. Und so bald eine Arztstelle vergleichsweise schlecht bezahlt wird, wird findet sich auch kein Arzt mehr dafür.
    Mir ist es schleierhaft warum ausgerechnet vom Blutspender dieser Altruismus im Kapitalismus erwartet wird. Jede Operation wird mit zig tausend Euro angerechnet. Warum nicht noch 50 Euro Aufwandspauschale pro Spende. Dann gibt's keine Probleme mehr mit Reisegutscheinen. Und der Mangel an Blutkonserven, wie aktuell gerade wieder, würde "der Markt" regeln.

  • 56
    13
    CPärchen
    30.05.2020

    Ich finde den Spender unsympathisch und verstehe nicht, warum man seine Einstellung seitens der Presse nicht hinterfragt.
    Vor allem ist es ein guter Grund für das DRK, die Ausfahrten zu streichen. Ich würde sie auch löschen, wenn solche Probleme bei einer gut gemeinten Geste entstehen.

    Das DRK finanziert mit dem Geld aus den Verkäufen der Blutspende wiederum andere Bereiche, von daher finde ich das in Ordnung. Das DRK ist schließlich gemeinnützig.

  • 41
    24
    klapa
    30.05.2020

    Soweit, so gut.

    Beim Verkauf von Blutkonserven kommt aber viel Geld zusammen. Krankenhäuser zahlen für einen Liter fast 270 Euro. Blutspenden ist also ein Riesengeschäft, was man nicht übersehen sollte.

    Natürlich nicht für den Spender.

    Der Markt für Blut- und Plasmaspenden liegt nach Focus allein in Deutschland bei rund 1 Milliarde Euro pro Jahr.

    Es gibt nichts, woran in dieser Gesellschaft nicht verdient werden könnte. Da ist die selbstlose, von humanitärer Motivation bestimmet Blutspende keine Ausnahme.

  • 75
    6
    ma27nd08y
    30.05.2020

    Spendet man nicht Blut um anderen zu helfen? Ich mach das jedenfalls so. Mir muss man nichts schenken, es gibt bei uns belegte Brötchen, etwas zu trinken und eine kleine Überraschung als Dankeschön und ich finde das reicht völlig.

  • 82
    11
    DirkEller
    30.05.2020

    "Frechheit" vom DRK oder Frechheit vom Spender, für so etwas die Presse zu bemühen, die das dann auch noch mitmacht?
    Jeder Blutspender weiß, dass er das unengeltlich macht. Bei den Meisten steht der Wille zu helfen und wahrscheinlich das gute Gefühl darüber im Vordergrund. Das DRK bedankt sich dafür zu bestimmten Jubiläen mit einer "Aufmerksamkeit". Wenn hier das Wort "Wertschätzung" im Artikel bemüht wird: Ich finde, dass 70 EUR quasi in bar für eigentlich unentgeltliche Spenden nicht wenig Wertschätzung sind. Das DRK müsste weder die Ausfahrten machen noch Gutscheine verteilen.
    Liebe Freie Presse: Ein besserer Schlussatz wäre zum Beispiel gewesen, dass weiterhin viele Bürger Blut spenden, weil es dringend nötig ist. Chance leider von Ihnen vertan...
    (PS: schreibt einer, der mittlerweile knapp 90 Blutspenden hat. Und noch nie an einer Ausfahrt teilgenommen hat (50./75.), weil es terminlich nicht klappte. Na und? Ich weiß, dass Blutspenden unentgeltlich sind)