Kommunaler IT-Dienstleister versinkt in Schulden und Chaos

Der Zweckverband Kisa hat durch Managementfehler einen Schuldenberg angehäuft. Jetzt sollte ein Neuanfang gemacht werden. Doch die Verbandsversammlung endete mit einem Eklat.

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    10.10.2014

    @f1234: Wenn es um Weingüter, eine Fischzucht oder ein Aquarium geht, pflichte ich gerne bei. In Bezug auf das Thema IT ist die Lage aber ein ganzes Stück anders. Natürlich kann die Privatwirtschaft auch eine Datenbank basteln und/oder einen Server betreiben, auf dem diese läuft - keine Frage. Das kann heutzutage auch ein schlauer Schuljunge, aber ist das wirklich der Wille des Volkes? Wird die Datenverarbeitung in Kommunen nicht in öffentlicher Hand gehalten, müssen wir nur noch warten, bis ein privater Unternehmer genügend behördliche Daten gesammelt hat, um diese gewinnbringend an Werbeinstitute im Ausland zu verkaufen - zum Beispiel. Verantwortung? Ich bitte Dich, der von mir beschriebene Unternehmer hat sich in diesem Fall schneller in die Karibik abgesetzt als der Vorfall überhaupt bekannt wird. Nein, bei der Verwaltung von öffentlichen Daten geht es nicht darum, dass eine Kommune Unternehmer spielt, sondern um eine nachvollziehbare, vom Bund zu zertifizierende Aufbau- und Ablaufstruktur, Missbrauch von behördlichen Daten abzuwenden. Problem ist nur, dass Sicherheit Geld kostet und leider nicht jeder Verwaltungsleiter den Investitionsbedarf erkennt. Meine Frage lautet daher eher: "Wann fängt der Gesetzgeber endlich an, den Organisation der Datenverarbeitung in Kommunen ganzheitlich unter die Lupe zu nehmen?"
    PS: Wer glaubt, dass IT-Spezialisten in öffentlichen Unternehmen auf Kosten des Steuerzahlers besonders reich werden, irrt schon wieder. Das Gehaltsniveau ist im Gegensatz zur Privatwirtschaft schon fast mit einem Ehrenamt vergleichbar - es sei denn man arbeitet als Hobbyinformatiker im kleinen Elektroladen des Onkels.

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    aussaugerges
    09.10.2014

    Heute FP:
    "Komplizen" da ist unsere System genau beschrieben!!!

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    f1234
    08.10.2014

    @itiberius: Ein solches Fiasko kommt regelmäßig heraus, wenn die öffentliche Hand versucht, Unternehmer zu spielen. Im Gegensatz zu echten Unternehmen gibt es nämlich keine wirtschaftliche und persönliche Verantwortung. Im worst case muss eben einfach der Steuerzahler bluten.

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    Pixelghost
    08.10.2014

    @aussaugerges, Beispiel 2013: Gesamthaushalt ca. 560 Millionen, davon Personalkosten ca. 180 Millionen.
    So, jetzt können Sie es sich selbst ausrechnen. Wenn Sie jetzt auf 80 % Personalkosten im Haushalt kommen, haben sie in der Schule nur das Hetzen gelernt, aber auf gar keinen Fall Rechnen.

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    3
    aussaugerges
    08.10.2014

    Bis zu 80 % des Komunalhaushaltes gehen für Löhne und Gehälter weg. (und versteckte Zahlungen wie Pensionen)
    Ein gigantischer Wasserkopf.
    "Sie reden vom Wasser und schlürfen den besten Wein."

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    1
    gelöschter Nutzer
    06.10.2014

    Es ist immer wieder bedauerlich, wenn auf Probleme im öffentlichen Sektor so oberflächlich wie in den letzten Kommentaren reagiert wird. Vielleicht wäre langsam mal Zeit für etwas Aufklärung: Zahlreiche Kommunen in Deutschland können ihre Pflichten nur noch erfüllen, weil sie Kassenkredite in Anspruch nehmen. Gebe es diese nicht, hätten wir an zahlreichen Orten Zustände wie z.B. in der ehemaligen US-Wirtschaftsmetropole Detroit. Dies schlägt natürlich auch auf die verfügbaren Finanzmittel für IT-Ausgaben durch, welche häufig trotz hoher gesetzlicher Anforderungen so niedrig wie möglich gehalten werden, da damit weder Wahlen zu gewinnen noch die Lobbyisten zu beeindrucken sind. Die Leser verurteilen nach solchen Artikeln zu oft das Management in öffentlichen Organisationen als unfähig, dabei setzen sie selbst stets andere Prioritäten als z.B. eine funktionierende IT-Ausstattung in den Kommunen. Ich möchte in diesem Zusammenhang ein altes Sprichwort zitieren: "Wer keine Ahnung hat, sollte einfach mal die Klappe halten."

  • 3
    3
    aussaugerges
    06.10.2014

    Überall dieselbe S...... mit den Staatsschmarotzern.

  • 6
    3
    Pixelghost
    05.10.2014

    Von einem Rechtsanwalt für Insolvenzen habe ich gehört, dass die meisten Insolvenzen dadurch passieren, weil die Geschäftsführer den Hals nicht voll genug bekommen können.

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    2
    ez70
    05.10.2014

    Da hantieren seit Jahren irgendwelche unfähigen Nasen, welche augenscheinlich von Wirtschaft und Finanzen keinen Plan haben!
    Wann schaltet sich hier die Staatsanwaltschaft ein?