Prozess gegen Mitläufer beginnt

Gut anderthalb Jahre nach einem gewalttätigen Übergriff auf Besucher der Schloßteichinsel müssen sich sechs Männer aus dem Großraum Chemnitz demnächst vor dem Amtsgericht verantworten. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihnen Landfriedensbruch im besonders schweren Fall vor. Die Angeklagten sollen am Abend des 14. September 2018 nach einer Kundgebung der rechtsextremen Gruppierung "Pro Chemnitz" auf der Insel Personenkontrollen durchgeführt sowie Parkbesucher gestört, bedroht und verletzt haben. Dabei seien sie mit Quarzhandschuhen und Bierflaschen bewaffnet gewesen, heißt es. Zu der Aktion mobilisiert hatten den Angaben zufolge mutmaßliche Mitglieder der terroristischen Vereinigung "Revolution Chemnitz". Der Prozessauftakt ist für den 25. Mai vorgesehen. Bis Mitte Juli sind bislang elf Verhandlungstage angesetzt. (micm)

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