Schlossarena: Fußgänger sollen sicher Straße queren

Stadt plant Bau einer Verkehrsinsel - Weiterer Übergang in Warteschleife

Auerbach.

Mit den beiden Querungshilfen für Fußgänger auf der Göltzschtalstraße hat Auerbach gute Erfahrungen gemacht. Die nahe der Einmündung Goethestraße 2018 fest eingebaute Fußgängerinsel wurde in Konsequenz eines tödlichen Verkehrsunfalls dort errichtet; der 2019 gebaute provisorische Übergang am Goethepark soll den Schulweg zum Goethegymnasium sicherer machen.

Eine provisorische Querungshilfe für Fußgänger will die Stadt noch in diesem Jahr auch auf der Sorgaer Straße bauen. "Im Bereich der Schlossarena. Die Sporthalle ist stark frequentiert, hinzu kommt die manchmal unübersichtliche Situation durch den Verkehr zu den Parkplätzen vor der Schlossarena und an der Suptur sowie durch die Innenstadtfahrt Schlossstraße", begründet Bauamtsleiter Patrick Zschiesche, weshalb die Stadt dort die Sicherheit für Fußgänger verbessern möchte.

Die Bauteile seien bereits eingetroffen, für den Einbau der Verkehrsinsel biete sich die Zeit der Sommerferien an, ergänzt Kerstin Petzold, in der Stadtverwaltung zuständig für Tief- und Straßenbau. Umgewandelt werden in eine feste Fußgängerinsel könnte das Provisorium, wenn die Sorgaer Straße in dem Abschnitt grundhaft ausgebaut wird. Wann das der Fall sein wird, könne derzeit niemand mit Sicherheit sagen, die Sorgaer Straße gehört zum Staatsstraßennetz.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) kommt auch bei einer anderen Fußgängerinsel ins Spiel: Um den Zugang zum Hofaupark aus dem Stadtzentrum heraus zu erleichtern, möchte die Stadtverwaltung auch auf der Breitscheidstraße eine Querungshilfe errichten. "Beim Lasuv scheint man prinzipiell nicht abgeneigt zu sein", erklärte Bauamtsleiter Zschiesche auf Nachfrage. Die Landesbehörde habe in dem Bereich eine Verkehrszählung veranlasst, deren Ergebnis in die Planung einfließen soll. "Nach unserem Kenntnisstand plant das Lasuv für die Breitscheidstraße eine Deckenerneuerung. Im Zuge dieser Bauarbeiten könnte die Querungshilfe mit errichtet werden." Beim Zeitrahmen will sich Zschiesche unter Verweis auf die Nicht-Zuständigkeit der Stadt nicht festlegen. "Aber wenn nächstes Jahr die Planung vorliegt, dann könnte dort 2022 gebaut werden", blickt er voraus.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.