Sirenen heulen im Landkreis

Funktion der Warnanlagen wird Anfang Mai getestet - Bevölkerung soll sensibilisiert werden

Freiberg.

Wie immer am ersten Sonnabend im Mai werden auch in diesem Jahr wieder alle Sirenen im Landkreis Mittelsachsen getestet. Dabei soll die Funktionstüchtigkeit der Anlagen in Abstimmung mit den Gemeinden und dem Landratsamt überprüft werden. Diesmal findet der Probelauf am 4. Mai ab 11Uhr statt, wie der zweite Beigeordnete des Landrates, Jörg Höllmüller, ankündigte. Das Signal wird in der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) in Chemnitz ausgelöst.

Dabei sollen auch die mittelsächsischen Bürger für das Warnsignal sensibilisiert werden. Denn Sirenen werden in Deutschland nicht nur für die Alarmierung der Feuerwehren, sondern auch zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung bei Katastrophen, Schadensereignissen und großräumigen Gefährdungslagen eingesetzt. Der Freistaat Sachsen hat zu diesem Zweck Sirenensignale festgelegt. Das Signal "Warnung der Bevölkerung" beinhaltet sechs Töne von jeweils fünf Sekunden Dauer mit fünf Sekunden Pause. Insgesamt dauert der Heulton damit eine Minute lang.

Christoph Ulrich

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Für den Ernstfall appelliert Jörg Höllmüller an die Mittelsachsen, insbesondere älteren und behinderten Menschen zu helfen und ausländische Mitbürger zu informieren. Weitere Verhaltensregeln: Bleiben Sie dem Schadensgebiet fern, achten Sie auf Durchsagen im Rundfunk, informieren Sie Nachbarn und Passanten über die Durchsagen, befolgen Sie Anweisungen der Behörden genau, telefonieren Sie nur falls dringend nötig - die Hilfskräfte sind auf freie Telefonleitungen angewiesen. Bei der Probealarmierung erfolgen laut Landratsamt keine Rundfunkdurchsagen. (lkb)

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