Veranstalter sehen Filmnächte in wirtschaftlich kritischer Lage

Die privatwirtschaftlichen Organisatoren der Veranstaltung sehen sich vom Rathaus benachteiligt. Es geht vor allem darum, dass den Theaterplatz auch andere nutzen wollen.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Hinterfragt
    16.04.2020

    Nun, die Rotfinger sind offensichtlich des Lesens nicht mächtig ...

    Aber gern gebe ich eine kleine Nachhilfe:
    "... Vom 2. Juli bis 30. August sollen wieder vor der Kulisse..."
    "...Großveranstaltungen ... bis zum 31. August grundsätzlich untersagt..."

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    4
    d0m1ng024
    16.04.2020

    @mops0106
    Wie MuellerF schon schrieb, geht es der Stadt nicht darum, die Filmnächte ganz verschwinden zu lassen, sondern auch anderen Veranstaltungen die Möglichkeit zu geben, auf diesem Platz Veranstaltungen durchzuführen.

    Und da finde ich es, gerade im Hinblick auf die Bewerbung zur Kulturhauptstadt wichtig, Vielfalt und Abwechslung rein zu bringen. Da kann man als Veranstalter eines Events nicht verlangen, den ganzen Sommer diesen Platz zu blocken.

    Hier ist auch etwas mehr Entgegenkommen und Flexibilität des Filmnächte-Veranstalters gefordert. Im Grunde kann man temporär auch auf den Hartmannplatz oder Citybeach ausweichen, wenn der Opernplatz vorübergehend von anderen Kulturevents genutzt wird. Das sowas logistisch nicht möglich ist, ist immer nur eine Ausrede der Veranstalters, weil hier Mehrarbeit gefordert ist.

    In DD und LE ist es eine ganz andere Situation. In DD sind die Filmnächte am Elbufer. Das Elbufer erstreckt sich in der Stadt in einer Länge von mehreren Kilometern. Da ist es ohne Probleme möglich mehrere Veranstaltungen parallel laufen zu lassen. In Chemnitz sind nunmal die Plätze begrenzt, was aber dem Filmnächte-Machern nicht das Recht gibt, sich die Location für sich alleine zu beanspruchen.

    Dieses Jahr finden deutschlandweit im Sommer sowieso keine Massenveransaltungen mehr statt. Somit ist das Thema erstmal vertagt, weil nächstes Jahr die Situation auch wieder eine ganz andere ist. Ende diesen Jahres ist die Entscheidung wer Kulturhauptstadt wird. Wenn Chemnitz es nicht wird, dann ist das ganze im Hinblick auf die Kulturhauptstadtbewerbung sowieso obsolet und der Platz wäre wieder frei ohne Rücksicht auf andere.

  • 1
    2
    Hinterfragt
    15.04.2020

    Nun das Thema kann man dann wohl abhaken, denn

    https://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/EILMELDUNG/kreise-grossveranstaltungen-bis-31-august-grundsaetzlich-untersagt-artikel10772697

  • 6
    3
    mops0106
    15.04.2020

    @MuellerF:
    Hier finden Filmvorführungen und Konzerte statt. Diese sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens. Dieser innerstädtische Platz bietet sich dafür geradezu an. Die Verantwortlichen sollten froh sein, dass sich der Veranstalter längerfristig binden will.
    Ich weiß nicht, was für Sie "der Gipfel der Kreativität & Innovation, was einen von anderen Städten abhebt" ist. Aber auf jeden Fall ist es nicht zielführend, dafür ein beliebtes und gut laufendes Kulturfestival mit Filmveranstaltungen, Partys und Konzerten zu behindern und zu gefährden.
    Und dass es immer weniger innerstädtische Freiflächen gibt, die man für kulturelle Konzepte nutzen kann, liegt daran, dass alles gnadenlos verkauft und zugebaut wird.

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    MuellerF
    15.04.2020

    @mops0106: Gerade wenn man Kulturhauptstadt werden will, sollte man diesen Platz in der Freiluftsaison nicht ausschließlich für eine einzige alljährliche Veranstaltungsreihe reservieren, sondern Vielfalt präsentieren.
    Und ein Open-Air-Kino ist ja nun auch nicht gerade der Gipfel der Kreativität & Innovation, was einen von anderen Städten abhebt.

  • 5
    4
    mops0106
    15.04.2020

    Diese Vorgehensweise der Verantwortlichen ist unwürdig einer Stadt, die gerne Kulturhauptstadt wäre.