Homeschooling macht krank

Was viele ahnten, bestätigt nun auch die erste Studie. Einige Ergebnisse überraschen aber selbst die Fachleute.

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    Interessierte
    07.06.2020

    Es gab ja Leute , die waren der Meinung , man will mit diesen Verordnungen heraus finden , was man mit den Menschen ´alles´ machen kann und was man ihnen zumuten kann wie gut man ihnen Anweisungen geben kann - für den Fall der Fälle …
    Da kommt sicherlich bald noch eine weitere "Studie" , wo man einiges erforscht hat .
    Und der Herr de Maiziere hatte ja` auch schon auf Notstände und entsprechender Vorratssorge hingewiesen …..

  • 8
    0
    Lesemuffel
    06.06.2020

    Es kann aber auch sein, dass die Flut der Erfindung von immer neuen Anglizismen mehr krank macht, als die Wohnungsschule.
    Zu beneiden sind Länder, die sich weiterhin in ihrer eigenen Muttersprache unterhalten, äh, talken können.

  • 2
    2
    klapa
    06.06.2020

    Sie sprechen mir aus dem Herzen, Pixelghost.

    Man diskutiert über eine mögliche Sicherheitsbedrohung Deutschlands durch Huawei, das mittlerweile mit 47 Ländern Verträge über den Ausbau des G5-Standard abgeschlossen hat.

    Etwas Besssere ist z. Zt . nicht in Sicht, von deutschen Entwicklungen dieser Art gar nicht zu reden.

    Ich sagte bereits an anderer Stelle, - wir scheinen technisch beinahe rettungslos abgehängt.

    Aber wir können sagen, dass wir sehr viel über Digitalisierung gesprochen haben, während andere Länder sie durchgesetzt haben.

  • 3
    4
    Pixelghost
    06.06.2020

    @OlaF, es ist auch gar nicht gut, immer nur auf Bildschirme zu starren. Die richtige Mischung macht es.
    Aber was hat man in Deutschland getan? Angst geschürt, anstatt anwendbares Sicherheitswissen über IT zu vermitteln und klar zu machen, dass IT-Sicherheit zum einen Zeit und Geld kostet und Mühe macht.
    Man muss sich damit beschäftigen, um die Vorteile und Risiken richtig einschätzen zu können, die System abzusichern und sich schlau machen.

    2008 in einem Elektronik-Markt, Kunde zum Verkäufer: Das Internet wird sich sowieso nicht durchsetzen.

    Was wurde mit dem Internet als erstes in Zusammenhang gebracht? Pornos. Man kann doch mal rumfragen, wer Begriffe wie BTX, Datex-J noch kennt.
    Ich kenne noch Programmierer, die mit Kassetten am KC 85xy gearbeitet haben. Als die ersten PC in die neue deutsche Welt kamen, hörte man kaum noch was von denen.
    Und man erging sich in dem blödsinnigen „Glaubenskrieg“ zwischen Microsoft von dem einen Ami, Macintosh von dem anderen und Linux eines Finnen. Dabei hat man es nicht geschafft was eigenes auf die Beine zu stellen.
    Man hat immer nur über die Schwachstellen gemault.

    Wichtig war, sich über die Bezeichnung CAD aufzuregen und dass es dafür keinen deutschen - oder im Osten - besser noch russischen Begriff gäbe.
    Man hat sich mit Kleinigkeiten beschäftig.

    Was habe ich eigentlich ständig zu hören bekommen: Bleibt mir wech mit diesem Scheiß.

    Jetzt haben wir ihn.

    Kaum Anschlüsse, kaum Tablets und kaum Ahnung wie es weitergehen soll.

  • 3
    0
    OlafF
    05.06.2020

    Das Viele ("Nerds") gar nicht mitbekommen, dass sich irgend etwas an ihrem Alltag geändert hat, könnte auch an unserem Zeitgeist liegen.Aber nicht jedem liegt es auf Bildschirme zu starren. Schließlich stehen im Online-Lernen nicht die Interaktionen mit anderen Menschen im Mittelpunkt.

  • 10
    1
    Hankman
    05.06.2020

    Natürlich hat das Folgen, wenn die Schulen schließen. Natürlich setzt es die Eltern unter Druck, wenn sie plötzlich - vielleicht noch neben der Heimarbeit (sagte man früher für Homeoffice) - mit ihren Kindern den Schulstoff pauken müssen und dabei vielleicht ständig das Gefühl haben, das nicht zu können. Soweit ich aus dem Bekanntenkreis höre und in Internetforen lese, haben sich manche Lehrer rührend und mit tollen Ideen um ihre Schüler gekümmert. Anderen wiederum ging es völlig am Allerwertesten vorbei - und das mussten dann die Eltern ausbaden.

    Ich kann nicht erkennen, wie die Studie zustandekam und wie trennscharf sie den Heimunterricht von anderen Aspekten abgegrenzt hat. Schließlich konnten die Kinder über Wochen ihre Mitschüler und Freunde nicht treffen, liebgewonnene Freizeitbeschäftigungen waren plötzlich untersagt, und nicht zu unterschätzen sind auch mögliche Ängste wegen der Pandemie, weil die Kinder etwa fürchteten, sie selbst oder liebe Menschen könnten erkranken. Man kann nicht alles auf die Schulschließungen schieben.

    Und was wäre die Schlussfolgerung aus der Studie? Die Schulschließungen waren deswegen nicht falsch, nicht überzogen. Man muss sich jetzt halt überlegen, welche Vorkehrungen man für den Fall treffen muss, dass sich so etwas wiederholt. Digitalisierung in den Schulen endlich vorantreiben, einen Tablet-PC für jeden Schüler, neue pädagogische Konzepte entwickeln, Räume schaffen für den Austausch guter Ideen usw.

  • 29
    2
    Pixelghost
    05.06.2020

    Lockdown = Ausgangssperre.

    Es gab Ausgangsbeschränkungen, aber NIE eine Ausgangssperre. Selbst in der Hochzeit der Pandemie sind Millionen von Arbeitnehmern täglich zur Arbeit gefahren.
    Und jeder durfte sich in jedem Bundesland draussen an frischer Luft bewegen - ausser Menschen mit Quarantänezwang.

    Ich liebe die englische Sprache. Aber was hier mittlerweile veranstaltet wird ist albern.
    Das wäre mal einen Artikel wert: Wie englische Begriffe die deutsche Sprache UND das Verstehen verhunzen.