HSG Sachsenring kann für die Verbandsliga planen

Handball: Nach dem Wiederaufstieg der Männermannschaft soll als nächstes die Trainerfrage geklärt werden

Hohenstein-Ernstthal.

Die Handballer des Verbandsliga-Aufsteigers HSG Sachsenring beginnen in einer Woche wieder mit dem Training. Das Hot-Sportzentrum kann mit Einschränkungen genutzt werden. Mit Abstand dürfen die Sportler in die Umkleidekabine, duschen allerdings nicht. "Die Stadtverwaltung hat ein entsprechendes Konzept vorgelegt", sagt HSG-Leiter Matthias Bohn. Trainingsinhalte mit Körperkontakt sind bis auf weiteres tabu, aber erst einmal geht es ja ohnehin mehr um Kondition und Kraft. Für das Training soll nicht nur die Halle, sondern auch der Kunstrasenplatz genutzt werden. Leiten wird die Einheiten ein neues Trainerduo aus Chemnitz. "Spieler und Trainer sollen sich erst einmal kennenlernen. Dann entscheiden wir über die Zusammenarbeit", sagt Bohn. Bis dahin will er auch keine Namen der Trainerkandidaten verraten. Das habe man in den letzten Gesprächen so vereinbar.

Die HSG, bei der es such um eine Spielgemeinschaft aus dem SV Sachsenring, Oberlungwitzer SV, HV Grüna und Fortschritt Lichtenstein handelt, muss Trainer Thomas Sabin ersetzen, der sich aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen zurückzieht. Er hatte mit dem Team 2017 den Bezirksmeistertitel geholt und dann in der ersten Verbandsligasaison den Klassenerhalt geschafft. Im zweiten Jahr klappte das nicht. Nach der Relegation im Mai 2019 stieg das Team wieder ab.

In der Saison 2019/2020 war die HSG auf dem Weg in Richtung Wiederaufstieg, ehe die Spielzeit aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen werden musste. Mittlerweile wurde aber vom Landesverband entschieden, dass die Rückkehr in die Verbandsliga trotzdem sicher ist. Unklar ist dagegen noch, ob die zweite Garnitur in die Bezirksklasse aufsteigen kann. (mpf)

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