Kleine Künstler begegnen mit Farben der Krise

"Blumenbilder" hieß ein Malwettbewerb des hiesigen Kreisverbands des Deutschen Kinderschutzbunds. Nun sind die Preise vergeben worden.

Aue/Schwarzenberg.

Die 16-jährige Jenny Link aus Breitenbrunn hatte bereits mit ihren Hornveilchen begonnen, als Anfang April der Aufruf zum Malwettbewerb "Blumenbilder" des Deutschen Kinderschutzbunds Aue-Schwarzenberg kam. "Das passte natürlich, und da habe ich es eingereicht", sagt die Brecht-Gymnasiastin, die sich gern in unterschiedlichen Maltechniken versucht. Ihre Hornveilchen malte sie als Aquarell. Da Corona auch zu Schulausfall führte, habe sie generell sehr viel gemalt. "Wir hatten ja viel Zeit." Genau das hatte auch Anja Gottinger vom Deutschen Kinderschutzbund Aue-Schwarzenberg (DKSB) im Sinn, als sie den Wettbewerb startete.

"Zunächst lief alles langsam an. Doch zuletzt nahm es richtig Fahrt auf, sodass wir den Einsendeschluss verlängerten", sagt die Kunstpädagogin, die neben Diplom-Designerin Jana Walter sowie Roswitha Gottinger, ehemalige Kunstlehrerin und Vorstandsmitglied des Vereins, zur Jury gehörte. Insgesamt reichten 40 Kinder 42 Bilder ein. Der jüngste Teilnehmer war noch nicht einmal zwei Jahre alt. Bewertet wurde in drei Altersgruppen.

Bei den Drei- bis Sechsjährigen beteiligte sich Emma Scheller aus Pöhla, die zu den sieben Erstplatzierten gehörte, die am Samstag vor dem "Blätterwerk" in Schwarzenberg ausgezeichnet wurden. "Meine Mama hatte die Idee ", sagt die Fünfjährige. Die bunten Blumen auf ihrem Beet entstanden durch verschiedene Techniken. "Da gibt es auch eine Gabelblume", so das Mädchen. Die damit gemeinte Tulpe entstand tatsächlich durch einen Gabelabdruck. Selbst mit Wattestäbchen ließ Emma eine Blume entstehen. "Ich habe alles alleine gemalt. Nur bei den Farben hat Mama mit ausgewählt."

Unter den sieben Erstplatzierten war mit Konstantin Krasselt aus Schwarzenberg auch ein Junge. "Ich habe Korn- und Mohnblumen gemalt", erklärt der Siebenjährige, der ebenfalls gern malt. "Nicht nur Blumen, auch technische Sachen", berichtet Mutter Anja Krasselt-Uhrner. Derzeit malt er ein Hochbett, das sein Papa später bauen soll.

Durch Unterstützung seitens der Buchhandlung "Blätterwerk" in Schwarzenberg und der Firma Antronic aus Grünstädtel gab es für die sieben ausgewählten Künstler nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch kleine Preise.

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