Mathe-Abi: Warten auf Ergebnisse

Werdau.

Bisher gibt es noch keinen Erfolg zu verzeichnen, was die angemessenere Benotung des diesjährigen Mathematik-Abiturs angeht. Nach der Prüfung starteten die Zwölftklässler des Werdauer Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums im Mai eine Petition. Die Forderung war, den Bewertungsmaßstab anzupassen, da viele Schüler die unzureichende Arbeitszeit und die Art der Aufgabenstellungen stark kritisiert hatten. "Die Abiturprüfungen sind der Höhepunkt unserer Schullaufbahn, sie sollten eine Herausforderung und keine Unmöglichkeit darstellen", sagte Fritz Raschke damals. Der 18-Jährige hatte die Fakten für den Beschwerdebrief zusammengetragen. Die Kritik wurde an das Staatsministerium für Kultus in Dresden geschickt, eine finale Antwort blieb aber bisher aus. Die Schüler müssen noch eine Weile warten. "Am 18.Juni werden die Ergebnisse der Prüfungen bekannt gegeben", sagt Jakob Oehler, der dieses Jahr sein Abitur geschrieben hat, "vielleicht erreichen wir danach noch etwas, oder einzelne Schüler gehen rechtlich dagegen vor". Die Petition erhielt große Aufmerksamkeit in den Medien. (trhe)

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