100 Jahre Helmut Schmidt - So lebte der Kanzler

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Ein Postbote und eine Krankenschwester leben nebenan. Ihre Nachbarn im Haus Nummer 82 am Hamburger Neubergerweg waren die Schmidts - Loki und Helmut. Sein Beruf: Bundeskanzler. Vor 100 Jahren kam er zur Welt. Die Wohnung und alles, was darin ist, sollen erhalten bleiben - vom Kurt-Masur-Bild an der Wand bis hin zum Haifischgebiss.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    Interessierte
    23.12.2018

    Wenn er geblieben wäre und nicht das Amt an den Kohl übergeben worden wäre , hätten wir heute vielleicht ein anderes ´Deutschland`...

  • 3
    0
    gelöschter Nutzer
    15.12.2018

    Cn3boj00: So unterschiedlich ist das Empfinden... Ich meine, in den Küchentischgesprächen und Kanzleringesprächen mehr Diskussion und mehr Respekt voreinander zu erkennen, als in dem "Kasperletheater" im Bundestag.

    Je weiter sich die Politik vom Wähler von der Regionalpolitik in Richtung Bundespolitik verschiebt, umso mehr nimmt doch das Verständnis für die wirklichen Probleme der Menschen ab.

    Ich würde vorschlagen, dass eine Bundeskanzlerin oder ein Bundeskanzler nur gewählt werden kann, wenn er mindestens ein Legislaturperiode erfolgreich in der Regionalpolitik gearbeitet hat.

    Wo soll der Respekt und die Fähigkeit zum Zuhören, denn herkommen? Finden Sie nicht auch, dass sich die Politiker genauso verhalten, wie die meisten von uns im Alltag? Wo sollen den dann die Vorbilder herkommen? Wird es nicht immer als ein Zeichen von Schwäche gewertet, dem politischen Gegner über Parteigrenzen hinweg in bestimmten Themenbereichen einmal zuzustimmen und zu applaudieren?

    Hat wirklich einmal jemand den Mut zu diskutieren, wird er doch recht schnell, persönlich angegriffen und in Ersatzdiskussionen verstrickt. Da reicht es den meisten und sie schließen sich lieber dem Einheitsbrei an...

  • 7
    0
    cn3boj00
    15.12.2018

    Lieber Olaf, "Zuhören" ist ja das neue Schlagwort der Politik. Es wird inzwischen ja regelrecht zelebriert, jedenfalls erscheint es so. Die Kanzlerin-Gespräche mit Bürgern, "Küchentischgespräche" und vieles mehr sind zum Ritual geworden. Aber eben nicht mehr. Zuhören alleine reicht nicht, es gilt auch zu diskutieren. Aber hierfür ist die Kultur verlorengegangen. Spätestens seit 20 Jahren wird die Politik von einer Kaste von Berufspolitikern geprägt, die schon zu Beginn ihrer Karriere ausgesorgt haben, ihren Lebensstandard selber bestimmen dürfen, keine Pflicht zur Leistung haben. Niemand ist mehr seinen Wählern verpflichtet, Fraktionszwang lässt jede Abstimmung zur Farce werden, und das zieht nun sogar in die Kommunalpolitik ein, siehe Chemnitzer Stadtrat. Zuhören ist eben nur ein Symbol, längst aber versteht noch kaum ein Kastenmitglied, was es zu hören bekommt. Und leider färbt das auch immer mehr auf die Diskussionskultur zwischen Menschen ab. Ausgerechnet diejenigen, welche dieses Kastenwesen am lautesten kritisieren, fühlen sich als Elite der Politikversteher und lassen kaum Meinungen neben der ihren gelten. Die Demokratie wie zu Schmidts zeiten scheint sich überlebt zu haben.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    15.12.2018

    Wie so oft, verändert sich die Sicht, wenn man gegenseitige Vorurteile abbaut, unterschiedliche Positionen gegenseitig respektiert.

    Trotz aller Schwächen konnte er immer seinem politischen Gegner zuhören, notfalls setzte er sich dazu von der Regierungsbank auf die Abgeordnetenbank.

    Eine Fähigkeit, welche heutzutage nicht einmal mehr symbolisch möglich scheint.