Bäckereien und Gastronomie: Gegen Kassenbon-Flut mit Ironie

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Das Finanzamt kann auf moderne Kassen zugreifen und lückenlos verfolgen, was in Firmen über den Tresen geht. Dennoch gilt seit 1. Januar eine Kassenbonpflicht - mit skurrilen Folgen.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    kgruenler
    04.02.2020

    Einerseits fragt man sich, warum sich Herr Jungmichel nicht schon eher um eine Lösung bemüht hat und andererseits wieso sein Kassenlieferant ihm nicht ordentlich betreut hat. Ein Blick in eine namhafte Internetsuchmaschine brachte mir folgende einfache Lösung: "GreenBill ermöglicht papierloses Quittieren blitzschnell, komfortabel und digital. Ohne Registrierung und ohne Preisgabe persönlicher Daten." zu finden unter: https://www.greenbill.de
    Simpler geht es nun wirklich nicht!

  • 9
    4
    SimpleMan
    04.02.2020

    Es gibt durchaus gute Argumente für die Bonpflicht ... " Die in Deutschland verkauften Kassen sind per se nicht sicher. Prinzipiell kann jeder Kassenhardware und Software verkaufen – eine Zertifizierung der Kassen selbst ist nicht vorgesehen. Zudem existierte ein schwunghafter Handel mit manipulierten oder manipulierbaren Kassensystemen, die es Gewerbetreibenden nach Belieben ermöglichten, ihre Umsätze zu fälschen. Ab 2020 müssen die Kassen die Umsätze auf einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) speichern, die wie ein USB-Stick oder eine SD-Karte in die Kasse eingesetzt wird und das Überschreiben oder Löschen der Umsätze verhindert. ... Das Gesetz schreibt verschiedene Pflichtangaben vor, wie zum Beispiel den Namen und die Anschrift des Unternehmens, die genauen abgerechneten Beträge, die Umsatzsteuer und eine Transaktionsnummer. Neu hinzugekommen sind die Seriennummer des elektronischen Aufzeichnungssystem oder Sicherheitsmoduls und eine kryptografische Prüfnummer, die auch in Form eines QR-Codes auftauchen kann. ... Die Signatur belegt kryptographisch, dass eine Buchung, die auf dem Bon zu sehen ist, auch tatsächlich auf dem TSE-Modul gespeichert wurde. Die Signatur wird nicht von der Kasse, sondern per Public Key-Verfahren direkt auf dem Modul erzeugt. Dieses muss zudem bei den Finanzbehörden registriert sein. Ein Steuerprüfer kann durch Eingabe der Signatur und weiterer Daten des TSE-Moduls die Integrität der Speicherung des gesamten Kassenbuchs prüfen. "
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Streit-ueber-Bonpflicht-Die-wichtigsten-Fragen-und-Antworten-4648535.html

  • 12
    11
    Kastenfrosch
    04.02.2020

    "Von der Mehrwertsteuer werden unsere Politiker honoriert, Stuttgart 21 und der Berliner Flughafen gebaut. Die Banken werden gerettet, die Flüchtlingshilfe wird finanziert."

    Was rein gar nichts mit der Bonpflicht zu tun hat. Vielmehr zeigt es die Befindlichkeiten des Herrn. Offenbar soll mit "seinen" Steuern nur finanziert werden, was ihm genehm ist. Prinzip nicht verstanden.