Feier zum Vereinsgeburtstag muss verschoben werden

Der Sportverein Kühnhaide hat stolze 180 Mitglieder und einige Meister in seinen Reihen. Gesucht werden dennoch weitere Mitstreiter.

Kühnhaide.

Der Vereinssport in Kühnhaide hat eine lange Tradition: Am 18. April 1880 wurde der Turnverein gegründet. Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums des Sportvereins Kühnhaide (SVK) ist ursprünglich für den 20. Juni eine große Jubiläumsfeier geplant gewesen. Doch die Corona-Pandemie zwang die Verantwortlichen, diese zu verschieben. Wann die Feier nachgeholt wird, hängt von der weiteren Entwicklung ab, sagt der Vereinsvorsitzende Mario Ramm.

Obwohl in Kühnhaide vergleichsweise wenige Einwohner leben, hat der SVK 180 Mitglieder. Und es gibt die Sektionen Wintersport, Tanzsport, Volleyball, Fußball, Senioren und Tischtennis. Nicht nur letztere ist seit Jahren erfolgreich unterwegs. In der zurückliegenden Saison waren drei Männerteams und eine Nachwuchsmannschaft im Spielbetrieb. Die erste Mannschaft um Teamführer Gerd Langer erkämpfte sich dabei den Titel in der Kreisliga des mittleren Erzgebirges. Sie steigt damit in die Erzgebirgsliga auf. Der Nachwuchs wurde zudem Kreisjugendmeister.

Gerd Langer, der 1990 in den Tischtennissport einstieg, hat wie Sven Hunger und die anderen Spieler Anteil am Erfolg des Nachwuchses: "Die Saison begannen wir mit vier Nachwuchsspielern. Man muss den Jungs ein Kompliment aussprechen, denn alle hielten sowohl im Training als auch im Spielbetrieb zur Stange." Das spiegelt sich in den Ergebnissen wider. So haben die beiden Kühnhaider Tristan Lorenz und Louis Schulze, der Rübenauer Konstantin Golla und der Reitzenhainer John Reither kein einziges Punktspiel verloren. Nur einmal hing im Heimspiel gegen Pobershau der Sieg am seidenen Faden. "Doch dank einer geschlossenen Leistung gewannen unsere Jungs schlussendlich mit 8:6 und wurden verdient Kreisjugendmeister. Um sie weiter zu fördern, müssen sie jetzt unbedingt in die 2. Kreisklasse aufsteigen. Sobald wir wieder vier Spieler zusammenbekommen, werden wir eine Nachwuchsmannschaft stellen. Wer Lust hat, sich uns anzuschließen, kann zum Schnuppertraining gern immer freitags ab 17 Uhr kommen", sagt Langer.

Im Fußball musste der Mannschaftsbetrieb schon vor zwei Jahren eingestellt werden. " Wir haben keine Mannschaft mehr zusammenbekommen. Im nichtaktiven Bereich wird zwar noch gebolzt, es ist aber schade, dass wir nicht genügend motivierte junge Spieler zusammen bekommen", ergänzt Schatzmeister Lars Mothes. Momentan haben ihnen aber Wildschweine einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Sie haben das Spielfeld auf der gesamten Fläche umgepflügt. Wir hoffen nun, dass die Stadt Marienberg, mit der wir sehr gut zusammenarbeiten, den Platz wiederherstellt. Daneben haben wir auch Mitglieder im Bereich Wintersport, der wieder sehr im Kommen ist", so der Schatzmeister.

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