Mini-Konzert soll Vorfreude wecken

Sergio Raonic Lukovic und seine Kollegen stellen am Freitag Melodien aus der "Csárdásfürstin" vor. Deren Premiere in Kriebstein war auf 2021 verschoben worden.

Freiberg/Kriebstein.

Eigentlich sollte die "Csárdásfürstin" in diesem Sommer auf der Seebühne Kriebstein zu erleben sein. Doch Corona machte dem Theater einen Strich durch die Rechnung. Deshalb wurde die Premiere der Operette auf 2021 verschoben. Doch schon jetzt wollen der Sänger und Regisseur Sergio Raonic Lukovic und seine Kollegen Lindsay Funchal und Frank Unger die Vorfreude auf die Operetteninszenierung wecken: mit einem kleinen Konzert am 12. Juni ab 11.20 Uhr auf dem Freiberger Obermarkt vor dem Rathaus. Dabei erklingen Melodien aus der Operette von Kálmán - und Regisseur Lukovic unterstützt seine Kollegen in seinem "Zweitberuf" als Sänger, heißt es dazu aus dem Theater.

Am Klavier begleitet sie José Luis Gutiérrez, der in Kriebstein die musikalische Leitung übernehmen wird und mit Lukovic auch die Seebühnen-Fassung erstellt hat. Natürlich werden zum Mini-Konzert die Duette "Machen wir's den Schwalben nach, bau'n wir uns ein Nest" und "Alle sind wir Sünder" erklingen. Die Duette und Terzette aus der "Csárdásfürstin" werden durch weitere kleine Musikstücke ergänzt. Im April hatte Lukovic gesagt: "Ich bin wie alle Kollegen sehr traurig, dass die Premiere, in deren Vorbereitung wir ja schon viel Arbeit und Herzblut investiert haben, jetzt verschoben werden muss. Aber daran lässt sich nun leider nichts ändern."

Die Obermarktkonzerte werden vom Mittelsächsischen Theater und der François-Maher-Presley-Stiftung für Kunst und Kultur organisiert.

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