Freibad: Wasserwacht braucht Leute

Im Bereich ausgebildeter Rettungsschwimmer klafft Loch

Schwarzenberg.

Die Mitglieder der Wasserwacht Schwarzenberg-Grünhain des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben den zweiten Aktionstag in Vor- und Altstadt von Schwarzenberg genutzt, um auf sich und ihre Angebote aufmerksam zu machen. "Es gibt Mitbewerber, die deutlich präsenter als wir sind", sagt der technische Leiter, Marko Petzold. Das DRK werde über seine Ortsgruppen und natürlich hierzulande mit der Bergwacht in Verbindung gebracht. Die Wasserwacht stehe dagegen immer etwas im Schatten. Dabei sind die 150 Mitglieder in vielerlei Hinsicht aktiv.

Unter anderem können Kinder bei der Wasserwacht das Schwimmen lernen. "Da haben wir sogar einen Aufnahmestopp, weil die Kapazitäten erschöpft sind", sagt Petzold. Zwar stehen insgesamt zehn Ausbilder zur Verfügung, doch während der Trainingszeiten am Donnerstag im Schwarzenberger Sonnenbad sind alle Plätze belegt.

Zu den Aufgaben der Wasserwacht gehört auch die Absicherung des Bade- und Schwimmbetriebs in den Freibädern der Region. "Wir sind beispielsweise in Raschau, in Markersbach, in Antonsthal und in Rittersgrün im Einsatz", so Petzold. Eine Sonderrolle nimmt das Naturbad Grünhain ein, da es eine offene Badestelle ist. "Wenn wir aber da sind, wird auch Eintritt verlangt", erklärt der technische Leiter der Wasserwacht. Bedauerlicherweise fehlt es an ausgebildeten Rettungsschwimmer, die befugt und befähigt sind, Dienste im Freibad abzusichern. "Es mangelt an ausgebildeten, erwachsenen Rettungsschwimmern."

Wer sich dafür interessiert, kann ab 16 Jahren entsprechende Kurse bei der Wasserwacht absolvieren. Neben verschiedenen und guten Schwimmfertigkeiten, gehören auch 25 Meter Streckentauchen, Befreiungsgriffe, die Bedienung von Rettungsgeräten und natürlich ein Erste-Hilfe-Schein dazu. Freibaddienst ist ab 18 Jahre möglich.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.