Hitlers Helfer haben auch eine Burkhardtsdorferin ermordet

Nach der aufwühlenden Geschichte über einen vertuschten Nazi-Mord an einer Brünloserin vor fast 80 Jahren ist nun ein neuer, ebenso grausamer Fall aufgetaucht - dank Wolfgang Marschner, der seit Jahren das Leben seiner Ahnen erforscht. Von dieser Frau gibt es zumindest Bilder - und Fakten. Wird nun auch in Burkhardtsdorf ein Stolperstein verlegt?

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    Letsop
    14.08.2018

    Diese Ahnengeschichte wurde von Jan Oechsner sehr mangelhaft recherchiert und lässt sehr viele Fragen offen.
    Unverständlich auch, wieso Wolfgang Marschner mit dem Leidensweg der ehemaligen Frau seines Großvaters an die Öffentlichkeit geht, die ihrem Schicksal überlassen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von der eigenen Familie im Stich gelassen wurde.
    Gerade die Zeit nach 1920, nach der Geburt ihres letzten Kindes, wo sich die Frau höchstwahrscheinlich in Nervenkliniken aufgehalten haben soll, bis zu ihrem Tod 1940 bleibt vollkommen offen. Solche Klinikaufenthalte sind sicherlich sogar heute noch relativ leicht nachweisbar. So weit ist aber der Hobbyahnenforscher Marschner bei seiner jahrelangen Forschung dann doch nicht durchgedrungen. Aber hier zwingt sich auch die Frage nach der Familie auf. Die Frau kommt selbst aus einer Burkhardtsdorfer Familie, hatte den Großvater von Herrn Marschner eine Zeitlang als Ehemann und mit ihm insgesamt 4 Kinder, von denen drei 1923 noch gelebt haben müssten. Gab es denn von dieser recht großen Familie keinerlei Umgang mehr mit dieser wahrscheinlich kranken Linda Clara Freitag ?
    Die Geschichte ist insgesamt derart lückenhaft und widersprüchlich zusammengeschrieben worden, dass sogar noch die Ermordung der Frau 1940 in einem Nazivernichtungslager angezweifelt werden kann. Die Freie Presse wäre deshalb besser beraten gewesen, auf diese schlecht recherchierte Ahnengeschichte zu verzichten.