Entblößer-Vorwurf: Richter fordert Geld von Opfer

Auf dem Rasthof Vogtland soll ein 46-Jähriger einer Frau ans Auto gepinkelt haben. Jetzt muss das Opfer Ordnungsstrafe zahlen oder für drei Tage in Haft.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    gelöschter Nutzer
    27.09.2019

    @Einspruch: Das ist Quatsch. Die FP-Schlagzeile funktioniert gut als emotionaler Clickbait, gibt jedoch die Tatsachen nicht korrekt wieder. Es handelt sich um ein Ordnungsgeld wegen Nichterscheinens als Zeuge vor Gericht ohne begründete Entschuldigung.
    Der eigentliche Täter kommt deswegen nicht einfach so davon, auch wenn er versucht, sich nicht selbst zu belasten.

  • 7
    0
    Suppenfrosch
    27.09.2019

    Was genau soll mir diese Information mit dem eigentümlich frisierten Mann vor dem Gerichtsgebäude sagen? Bin verwirrt ????

  • 6
    2
    Einspruch
    27.09.2019

    Als Opfer wird man vor Gericht erst so richtig vom Rechtsstaat sitzen gelassen.
    Über die Außenwirkung solchen Gebahrens muss man sich als Richter keine Sorgen machen.

  • 7
    4
    Zeitungss
    27.09.2019

    @Pixelhost: Wir reden am Tag 1440 mal von der Digitalisierung. Videokonferenzen sind in diesem Bereich wohl noch unbekannt ? Nur mal so als Anmerkung eines ewigen Nörglers.

  • 4
    3
    Interessierte
    27.09.2019

    Sehr kurios …

  • 20
    0
    AliceAndreas
    27.09.2019

    Wie kann man vergessen einen Dolmetscher einzuladen wenn 2 Polen angeklagt sind?

    Dem Verantwortlichen müsste man an den Prozesskosten beteiligen statt eine alte Frau zum Buhmann zu machen!!!

  • 14
    0
    Glücksritter
    27.09.2019

    Herr Rüsing beschwert sich über eine pampige Art & Weise ihm gegenüber? Das nenne ich Karma.

  • 8
    5
    Pixelghost
    27.09.2019

    @Kuckuck, es ging einen Unterschied zwischen einer protokollierten Vernehmung in Amtshilfe am Wohnort des Zeugen und der Beweisaufnahme in der Hauptverhandlung. Die Beweisaufnahme findet in Strafprozessen vor Gericht statt. Zeugen haben dort zu erscheinen.
    Es kann Gründe geben (Gesundheit etc.), aber das muss dem Gericht glaubhaft begründet werden.
    Auch Zeugen der Polizei/Bundespolizei müssen zur Vernehmung innerhalb der Beweisaufnahme im strafrechtlichen Gerichtsverfahren von der Nordseeküste bis nach Oberbayern kutschen.
    Was auf dem Papier steht ist marginal. Es zählt das was in der mündlichen Verhandlung gesagt und protokolliert wird.
    So habe ich das gelernt und in der Praxis erlebt.

  • 29
    2
    DerKuckuck
    27.09.2019

    Ist halt von Rechtsstaat nix.mehr zu spüren hier, das merken auch die Schweizer. Die Aussage der Frau hätte man auch schriftlich einholen können. Oder per Telefon oder sonstwas. Jemanden 800Km quer durch Europa zu schleifen wegen ein paar Stunden Gerichtstermin ist mehr als fraglich. Und die Reaktion der Frau, wegen der sinnlosen Anfahrt ist auch mehr als nachvollziehbar.

  • 26
    1
    701726
    27.09.2019

    Alles nur haarsträubend , die Zeugenaussage könnte doch auch am Wohnort der Dame stattfinden , denn ihr wurde doch diese perverse Beleidigung zugefügt und nun ist sie auch noch Täterin. Ja einem Gericht zu wiedersprechen ist schlimmer als diese perverse Tat.

  • 30
    3
    cn3boj00
    27.09.2019

    Kann es sein dass der Richter mit dem Fall überfordert ist? Wäre ja nicht das erste mal in jüngster Zeit. Wenn er aus persönlichem Ärger handelt hat das nichts mehr mit Rechtsprechung zu tun.