Stolperfallen im Rochlitzer Zentrum verschwinden

In der Rathausstraße liegt einiges im Argen: Die Bordsteine sind zu hoch und das Pflaster hat sich abgesenkt. Daher soll der Bereich im kommenden Jahr hergerichtet werden.

Rochlitz.

In der Rochlitzer Innenstadt stehen umfangreiche Arbeiten an. Denn in Regie der Stadt werden die Busbuchten in der Rathausstraße auf Vordermann gebracht. Die Stadträte haben jetzt grünes Licht für das knapp 460.000 Euro teure Bauvorhaben gegeben.

Damit räumt die Kommune ein seit Jahren bestehendes Ärgernis aus der Welt. Denn Ältere und Eltern klagen regelmäßig über die dortigen Zustände. Auch Busfahrer schimpfen. Denn die Bordsteine an der Rathausstraße sind zu hoch. Noch dazu sind im dortigen Pflaster tiefe Rille und Furchen zu sehen - und das, obwohl die Straße erst 2000 ausgebaut worden war.

Die Folge: Spaziergänger mit Rollator oder Kinderwagen kommen auf Höhe der Fron- und Quergasse nur schwer an die andere Straßenseite hinüber. Außerdem schrammen Busse hin und wieder mit Reifen, aber auch beim Öffnen der Türen an die Bordsteinkante. Noch dazu setzen die Fahrzeuge teilweise auf. Deshalb fahren etliche Busfahrer vorsorglich nicht mehr so nah an die vier Haltestellen heran. Doch das Vorgehen birgt Tücken, wie Oberbürgermeister Frank Dehne (parteilos) erläuterte. "Das Ein- und Aussteigen aus den Bussen fällt dadurch schwerer."

Wie die Busbuchten, die sich auf eine Länge von knapp 140 Metern erstrecken, genau gestaltet werden, ist bislang unklar. Laut Dehne befindet sich die Kommune erst am Anfang des Planungsprozesses. Ein Ingenieurbüro hat aber bereits drei Varianten erarbeitet. Alle sehen vor, dass auf Höhe der Frongasse eine Querung geschaffen wird. Bei einer Variante soll zusätzlich am Topfmarkt der Bordstein abgesenkt werden, sodass Passanten problemlos die Straße queren können.

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